Der Seal River ein sagenhafter Fluss.So wie die Natur sich selber erschuf. Aber kann sich etwas Sterbliches ,veränderbares,selbst erschaffen?


Vom Tadoule See in den Shetanei See gab es doch Rapids die in den TopoMappen nicht eingezeichnet waren.Ich musste sie waten und konnte Teile mit dem Kanu befahren.Dabei merkte ich dass mein Knie wieder diese Aktion brauchen konnte.Es fühlte sich gut an kraftvoll sicher.


Stop 4 ist der Platz an dem Tim Johnson diese vielen Hechte fing. Ganz unten Links ist noch der Stop 3 zu sehen der auf der unteren Karte angezeigt ist. Dort steht auch die Gedenktafel von Bill Mason.


Die Vier Winnipeg Kanuten fuhren dann noch den Anfang des Sela Rivers mit mir.Aber sie hatten vor die St. Croix Island nördlich zu umpaddeln und ich wollte den südlichen Teil kanutieren, und würde dann den mit 3 angezeigten Platz zum Campen nehmen.Und so würde ich die Vier Winnipeganer nicht mehr sehen, dachte Ich.. Und an der angezeigten Stelle suchte ich dann spät nachmittags die hohen Sanddünen ab um zu Campen diese Esker wie sie genannt werden,und sah dann das dort oben auf der Sanddüne schon einige Menschen waren.Also ging ich dort vor Land. Aber die Vier Winnipeg Ingenieure waren auch schon dort.Sie müssen Raketenpaddeln gemacht haben oder ich Tiefschlafpaddeln take it easy sozusagen.Also war die Freude groß und wir 9 Personen hatten dann sehr viel
zu bereden.


Ankunft am Seal River Stop 3 abends.Ich war sehr müde.Und es war eine große Schlepperei die Sachen den Sand Hang hochzutragen.


Ich war sehr groggy physisch. Ich würde auch nicht kochen. Und es gab sehr viele politische Gespräche zu Weltlage und  Diskussionen zur Welt Lösung von Politikern und Industriellen Ausbeutungen. Überhaupt der Täuschung der Menschen durch ihre sogenannten „Höhere Ebene“ Politiker und Wirtschaft. Es war eine Farce das wussten die auch. Sie fühlten sich betrogen Ihre RentenGelder waren immer in Gefahr und Firmen raubten die Renten Kassen ihrer angesparten Gelder aus und gingen dann Pleite. Ich erzählte ihnen dass in der BRD das gleiche läuft. Das Privat Geld der deutschen sogenannten "Bürger" in den Renten Kassen wurde von senilen Politikern geraubt und zweckentfremdet und es wurde ihnen der Generationen Konflikt präsentiert zur Benebelung und Ablenkung. Ja sie sagten und wussten auch dass die Steuergelder dazu da waren von den Industriellen und Politiker geraubt zu werden für Industrielle also private Zwecke im Namen der Gemeinschaft. Ja das Ego also das falsche ich sagte ich des Öfteren dann dazu, ist von ungemeiner Raffinesse ein RaubTier par excellenz. Und wir lachten darüber nicht. Ich war sowieso zu müde. Und nachts schlief ich auch schlecht. Ich wachte wieder auf mein Kopf war ängstlich. Aber Ängstlichkeit ist das Ego das falsche. Das ist nicht mein wahres Ich.


Zur Bisssicherheit sind natürlich immer die Hosen in die Socken gesteckt. Denn, Insektenbeißer gab es mehr als genug. Insbesondere abends waren dort Blackflies und tagsüber die winzigen NoSeums auch, und die bissen schmerzhaft zu. Die kleinen Blutsauger.



Auf dieser Düne am Seal River war dann diese Gedenktafel von dem ziemlich USA bekannten Kanuten Bill Mason. Ich habe auch einige Bücher von ihm zuvor gelesen. Er war also 1988 dort gewesen und hatte dann darüber berichtet. Und für die Vier Amerikanischen Paddler die nun hier waren war das natürlich wichtig Bill Masons Spuren zu paddeln sozusagen. Aber Heraklit sagte mal mediteran lächeln, das du niemals zweimal hintereinander in denselben Fluss treten kannst. Ja, ja, alles ist im Fluss und fließt immerzu.


Da oben links da fließt der Seal River dann weiter.Richtung Hudson Bay



Diese Parklandschaft im Land der Little Sticks ist wunderbar zu wandern .


Am folgenden frühen Morgen Sonntag der 4. August 1991 war es 13 Grad und kaum Moskitos.Da wanderte ich die Dünen ab und sah viele Spuren Wölfe und auch Bären im Sand.


Ich war All-Eine, denn die 8 anderen waren schon sehr früh wieder auf dem Fluss sie hatten sozusagen Termine und Ich nicht.

 
Die letzten beiden waren zwei der Amerikaner die abpaddelten.Dann war ich wieder alleine.


Während ich wieder allein den Seal River paddelte sagte ich mir des Öfteren ruhig Wolfgang ruhig Wolfgang genieße diese Reise, paddle freudig paddle ruhig. Und ich gratulierte mir selber dafür. Und der Fluss war an manchen Stellen sehr schnell. Ich brauchte die topographischen Mappen nicht mehr. Es gab sehr viele Rapids und ich fing einige Greylings also Äschen ließ sie aber wieder schwimmen. Ich fing sie mit der Fliegen Rute und einem Royale Coachman oder einer Adams oder Moskitokunstfliege. Ja die paddelei war schön ruhig. Ich sah einige Wölfe am Ufer. Paddelte einmal gegen die Strömung um um eine Insel herumzupaddeln. Zähe Arbeit aber schön. Gegen 14 Uhr traf Ich dann die Amerikaner wieder. 

  
Am späten 14 Uhr Nachmittag traf ich dann wieder diese vier Amerikaner,gut gesüßt und innen gelber Kuchenteig,so wie Amerikaner nunmal sind.Also blieb ich auch dort und von dort an entschlossen wir 5 dann diese Reise bis zur Hudson Bay und später nach Churchill zur Churchill River Mündung zusammen zu machen.Denn sie hatten für die Hudson Bay nördlich der Seal River Mündung an dem und dem Tag ein Boot zum abholen bestellt mit dem sie dann zurück zur Churchill Rivermündung nach Churchill tuckern würden.Und das würde ich dann mitmachen,da ich keine weiteren Pläne gemacht hatte.Ich hatte mir vorgenommen diese Strecke auf der Hudson Bay zurückzupaddeln  bis nach Churchill.Erfuhr aber von Anderen  das Bekannte das schon versucht hatten und schwer in die Bredouille gekommen waren wegen Stürme und Eisbären am Ufer.Eine Bredouille bezeichnet eine Verlegenheit, Schwierigkeit oder Bedrängnis. Das aus dem Französischen stammende Wort fand ab dem 18. Jahrhundert vermutlich über den Gebrauch im Tricktrackspiel Eingang in den deutschen Sprachraum. sagt mal wieder der Edwin Wikipedia.


  

Tim Johnson hatte einige Bücher dabei. Er las viel und machte Afrika Studien auch Vögel, Pflanzen, studierte er während der Fahrt und Bücher begleiteten ihn. Sie erzählten mir das sie schon zwei Seal, hoffentlich nicht Navy Seals rief ich, gesehen hatten. So weit oben den Seal River hoch und so weit entfern von der Hudson Bay Mündung. Ich hatte früh morgens noch Nudeln für den ganzen Tag gekocht die aß ich dann dort. Dann wusch ich endlich wieder meine Haare mit warmem Wasser, ahhhhh, das tat gut. Ein sauberer Kopf. Die Vier machten Bäder im Fluss. Und ich zeigte ihnen wie Fische zu säubern und auszunehmen sind. Wir hatten nette Konversationen über Theater, Musik, Kindererziehung, zum Beispiel „wann hörst du auf deine Tochter zu küssen“. Und viele Themen mehr. Es gab Maisbrot frisches warmes das sie gemacht hatten. Dabei landeten drei Kanada Gänse am Ufer und honkten. Sie machten noch ein weiteres Video von mir ich war ein Exot für sie. Alleine, das geht doch nicht Wolfgang sagten sie.



Am folgende Morgen Montag der 5. August waren 10 Grad im Zelt.Mücken waren auch im Zelt.Kaum Vögel zu hören.Ich war um einiges früher wach als die Vier.Ich aß eine Schüssel Supermüsli im Zelt.Das bot ich auch den Mücken an.Danach, schon sehr früh wach,  spazierte Ich den den Fluss beobachtend dort herum.Dann sah ich auf der anderen Seite des Flusses einen wunderbaren sehr großen goldgelben Wolf, er war wirklich sehr groß und sah sehr gesund aus.


Die Vier Amerikaner sie waren sehr gut organisiert alles in Plastikflaschen mit Schraubverschluss Wasser geschützte Lebensmittel. Es war eine sehr freundlich friedliche Frühstücks Atmosphäre zwischen uns 5. Pit,hatte frische Pilze gebraten. Es gab genug davon, die hatte ich ihm gestern Abend gegeben. Zeigte ihnen das Audubon Buch über Nord Amerikanische Pilze. Ich hatte auch das Buch " Edible Wild Plants" dabei also essbare wilde Pflanzen. Danach sah ich dann auch an dieser Stelle meinen ersten Seal. Er steckte seinen großen Kopf aus dem Wasser und schaute zu mir hoch. Seltener Blick wohl, denn der Seal ist kein oft befahrenes Gewässer. Er sprang einmal richtig deftig aus dem Wasser. Um 10: 15 fuhren wir dann dort wieder los.


Diese obige Seal River Strecke The Land of the Little Sticks, ist wunderbar überall mit Sanddünen eingesäumt. Es war ein ruhiges dahingleiten. Aber später donnerten auf einmal Monsterwellen hervor die ganz plötzlich von links und rechts erschienen waren. Das Kanu kippte beinahe um. Und es donnerten über 20 Liter Wasser in das Kanu. Mir standen fast die Haare zu bergen.  Aber bei weitem nicht so als ich 1984 den Babine River in BC paddelte und bei einer Ufer Wanderung plötzlich ein großes Stück Fleisch eines toten Hirsches vor mir sah und ich wusste da liegt ein Grizzly vor mir irgendwo und in dem Moment sträubten sich meine Nackenhaar wie bei einem Hund, denn das war höchste Warnung und Vorsicht nur noch rückwärts zu gehen und weg dort. Und hier mit den Vieren wegen der plötzlichen Wellen die reindonnerten da merkte ich das wir zu nahe beieinander fuhren Ich musste mehr Abstand halten.


Der Seal River also Seehund River  der ist vollgepackt mit unterschiedlichen Gefällen Stromschnellen Rapids und auch sehr gefährlichen Powerstromschnellen an denen schon Kanuten gescheitert sind und deren Kanu man später in den Bäumen fand wegen Hochwasserkanutereien.Und die Kanuten waren verschwunden.Wir würden später zu diesen Stellen kommen.


Tim Johnson und Glenn Weidenbacher machten immer den Anfang Tim Johnson war der erfahrenste Kanute der Vier.


Wir anderen Drei schauten zu um zu sehen welche Route war die optimalste. Ich selber war ja das erste mal auf so einer Kanureise.  


Tim Johnson sitzt vorne und Glenn Weidenbacher hinten.Er war gelinde geschrieben sehr vorsichtig sehr vorsichtig der Glenn.  




An diesen Rapids brach eines meiner Holzpaddel von der Upper Canada Paddle Company Handmade.Das hängt Jetzt neben mir beim schreiben dieser Texte.Ich hatte aber auch noch das TotSchlagPaddel von den Rock Trout Fällen am Churchill dabei.


  

Stop 4 am Seal River



Die Vier diskutierten sehr viel sehr intensiv ob sie hier überhaupt bleiben wollten und nicht doch weiterfahren. Denn? sie hatten Respekt vor der Länge und der Wildheit des Flusses und wussten nicht ob sie ihren Termin auch mit Batstone auf der Hudson Bay schaffen würden. Unterschwellig fuhr bei denen immer die Zeit der Zeitdruck mit und es waren auch andere ungeklärte Schwierigkeiten zwischen den Vier die nicht ausgesprochen waren. Ängste lauerten dort insbesondere bei Glenn Weidenbacher


5. .August 1991 Stop 4


Tim war in die Bucht ,dahinten,gefahren und hatte Biss auf Biss und so hatten wir Abends Hechtfiles.



Du brauchst ein sehr dünnes sehr scharfes sehr biegsames Messer als Guter FiletMeister zeigte ich ihnen dann.


 
Hier wirkt der Seal River fast wie ein See mit diese großen ruhigen Bucht.Und hinter dem schönen langen Sandstrand lag dann der große Parkwald.

 


Am Abend, als wir da saßen und die Nervosität der Vier noch leicht köchelte ging der Innere Mond auf, bei mir, Ich erinnerte mich an einige Witze, und wollte einige präsentieren. Dabei stellte ich mich so dar als ob ich der Träger des Atomkoffers, die Tasche, wäre, der immer von einem Militärmenschen getragen wurde, die so ähnlich wie "Yankee White 1 " gerannt wurden. Ich überlegte eine Weile und sagte dann zu den Vieren, mich selbst in die Trägerposition bringend, leicht schmunzelnd: "Jänkey Weiß Einen", sie, insbesondere Tim, horchte auf, und ich sagte dann hört euch diesen an: 

Jeden Morgen treffen sich St.Peter und Luzifer um die neu angekommenen Seelen aufzuteilen.

Wie heißt Du, fragte St.Peter

Karl Marx antwortete die Seele.

Ahh, du bist ein Atheist. Dafür kommst du in die Hölle.

Im nächsten Monat ist zu St. Peters Überraschung der Luzifer viel zu spät da. Das war noch nie vorher passiert. Einige Stunden zu spät kommt  Luzifer in einer fürchterlichen Verfassungen. Einer seiner Hörner aufgebrochen, sein Schwanz verbrannt, und er sieht ganz blass aus.

Was ist denn mit die los, fragt St.Peter.

Ohh, mein Gott, dieser Marx, weißt Du. Er hat eine schlimme Hölle geschaffen. Er fing an sich zu beschweren dass es zu heiß war. Und dann war auch nicht genügend Luft da. Dann war der Platz ungesund. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, nach einigen Streiks, Protesten, Demonstrationen, musste ich Aircondition erlauben, Massagen während der Pausen, zwischen den Folter Session, Thermostate um das Heizsystem zu kontrollieren. Peter ich bin am Ende. Helfe mir. Kannst du nicht auf ihn aufpassen, für den nächsten Monat, damit ich mich erholen kann?

Waaaaas, Maaaarx, im Hiiiiiimel, bei dir bimmelts wohl. Bist du total durchgedreht oder was?!

Tue es für mich St.Peter, erinnere dich wir sind Freunde bis in die Ewigkeit.

Aber ich kann nicht, erwiderte St.Peter. Marx zwischen all den Engeln und Heiligen. Kannst du dir das vorstellen.

Nur 1. Monat, Peter, bitte!

Well, okay, aber nur für einen Monat, weil du mein Freud bist.

Am nächsten Monat sind St.Peter und Luzifer beide wieder pünktlich. Luzifer fragt ganz aufgeregt: So, Peter wie geht’s?

Ohhh, prima, danke Luzifer.

Prima, und was ist mit Marx.

Ach, er, toller Typ, nett.

Du meinst er hat nicht protestiert.

Ohhh, nie, wir hatten sympathische Diskussionen, er ist sehr kultiviert.

Tatsächlich. Aber was sagt Gott dazu.

Ach, komm, Luzifer, Du weißt doch, Gott existiert nicht.

Die Witze die ich hier auf dieser Webseite präsentiere sind eine Sammlung von Humorstücke die ich über Jahre ansammelte um sie dann später in dem Buch: "Als Jesus noch Blödelte" zu veröffentlichen.zu finden unter: www.bod.de/buchshop/schorat


Als die Sonne unter ging, und aufging und nirgendwohin ging und sauste und brauste und seinen Sonnenklang dröhnen ließ gegen die Rotation seiner eigenen Drehung bis es den Atomen schwindelig wurde die dann mit Explosionen und exorbitanten Oberflächen Eruptionen die Sonnen Oberfläche grandios explodieren ließ wobei die Fußpilz Logik der industriellen Profitorgien unglücklicherweise nicht zerstört wurde weder noch die Arschbackenvernunftreligion der ReligionsFirmen egal welcher Religion, leider wurden sie auf diese natürliche weise nicht zermalmt, atomisiert so wie das zerschmelzen der Sonnen Atome ganz natürlich passiert, wird deren Fußpilz Logik oder Arschbackenvernunft oder die Amtsstuben Dracula Ziele nicht zerschmolzen, sondern sie werden künstlich aufrechterhalten, in FickTiefen realen Gesetzbüchern, die Realität beweisen sollen, und zwar menschliche, allzu menschliche Realität. Während sie mit einer monströsen Geschwindigkeit durch die Schöpfung Gottes rasen.

Die Sonne ist etwa 25.000 Lichtjahre (1 Lichtjahr = circa 9,5 Billionen Kilometer) vom Zentrum der Milchstraße entfernt und braucht für einen Umlauf rund 240 Millionen Jahre. Dabei haben die Sonne und die Erde, die sich als Teil des Sonnensystems mit ihr bewegt, eine Geschwindigkeit von 220 Kilometern pro Sekunde.

Es fällt deutlich auf, dass die Planeten desto langsamer unterwegs sind, je weiter weg von der Sonne sich ihre Bahn befindet. Merkur als innerster Planet ist mit unvorstellbaren 172.000 km/h der Schnellste, Neptun als äußerer Planet ist mit knapp 20.000 km/h viel langsamer.

Auf ihrer Bahn um die Sonne bewegt sich die Erde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,78 Kilometern pro Sekunde, also mit rund 107.000 Kilometern pro Stunde. Und das gesamte Sonnensystem dreht sich mit etwa 220 Kilometern pro Sekunde, also rund einer Million km/h um die Mitte unserer Galaxis, der Milchstraße.

Und während dieses Gesauses und Gebrauses und den unterschiedlichen kosmischen Musikklängen der Atome Moleküle oder Planeten die alle Klang haben Ton sind und damit Musik die aber von einem Musik Erschaffer kommen müssen, also einem kosmischen Beethoven, Mozart, Bach, während dieser wunderbaren Sonnenuntergangs Schöpfungsmelodien Arien des Lebens, gab es abends auch wieder diese Wut Konversationen zwischen den Vier. Tim der Baby Krankenschwester oder sollte auch gesagt werden Bruder war oder als das tätig war, und Glenn der Biologie studierte, oder Cal der Engineering lehrte und Peter der Kinderarzt war, sie alle hatten nervöse Blähungen ihres nervösen Mentals denn diese Reise verlangte einiges von ihnen, die Sicherheiten waren weg. Und da lauerten Bären große weiße Bären und braune fette Bären und sogar Schwarzbären. Denn wir waren im Bärcountry. Und da sie Ziele hatten, hatten sie auch Versagens Ängste die mit Zielen immer verbunden sind. Und das bei dem nun ankommenden fabelhaften Sonnenuntergang.








Der Mensch was für eine WunderTüte war auch oft ein Gesprächsthema unter uns Fünf.Aber nach dem intensiven SonneuntergangsLichtspektakel gab es in der Nacht keine Aurora Borealis.


Die ganze Gegend war übersät mit großen langen Sanddünen die entweder horizontal oder vertikal in der Landschaft gelegen waren.es wurde öfter von Eskern geredet.

Ein Os (Ås, Äsar, Esker) oder Wallberg ist eine wallartige, oft geschwungene Geländeerhebung aus Sand und Kies, die im Quartären Eiszeitalter („Eiszeit“) entstanden ist. Die typische schmale, langgestreckte Gestalt der Oser ist durch Gletscher und das aus ihnen strömende Schmelzwasser geformt worden. Diese bahndammförmige Landform aus Schmelzwassersedimenten, deren Länge sich gewöhnlich auf einige Dutzend, selten mehrere hundert Kilometer erstreckt, ist ein Element der Grundmoränenlandschaft.


Wir hörten dann schon von weitem ein immer stärkeres rauschen und der Fluss wurde merklich schneller. Und laut der Topokarte wussten wir nun dass wir zu einer gefährlichen Stromschnelle angekommen waren. Nämlich Castle Rock, von dem mir Peter Thorassig sagte wie sie zu fahren sind, denn, er hatte diesen Fluss schon mehrere mal abgefahren auch bis Churchill. Er hatte mir gesagt den großen Felsen von ganz Rechts zu fahren und dann wenn die Stromschnellen anfangen sofort an Land zu paddeln und zu Treideln oder tragen je nach Wasserstand. Also gingen wir da unten angekommen an Land um auf das Plateau zu kommen mit dem Überblick für das kommende gepaddel.

 


Dann sahen wir Castle Rock zum ersten mal. Und es war klar den Felsen wie von Peter Thorassig erwähnt, genau so zu fahren.



Tim und Glenn waren die ersten die lospaddeln würden, wie immer, ich war immer der letzte. Aber dieses mal würde ich der zweite sein, denn ich wollte zumindest einige Fotos haben und so gab ich meine zweite Nikon Cal der dann damit Fotos machen würde.




Wir waren also beeindruckt. Aber noch gut ausgeruht sahen die Rapids doch leichter aus. Es gab aber UhrZeiten wenn man müde war, dann sahen die Rapids schlimmer aus. Müde Schlimm sozusagen. Ich hatte mit Tim und auch Peter deswegen einige Gespräche. Über das Sehen und wer der Seher ist. Erzählte ihnen von Meditation, Zen oder Om Meditation. Der Seher ist nicht das gesehene sagte ich öfter. Also auch nicht die zukünftige Leiche, lachte ich dazu. Dann waren Tim und Glenn unten auf dem Wasser und alles ging glatt.


Unten,Tim und Glenn auf dem Wasserweg zum Anlegen



Dann war Ich dabei diese Powerstelle zu fahren. Ich wurde ja inzwischen "Van Gogh" ab und an genannt.




Als letzte kamen dann Cal Entinger und Peter Loewenson.



Ich paddelte dann wieder als letzter los. Mein Kanu lag noch da am Ufer. Die Anderen waren schon wieder weiter. Es würde weiter gefährliche wilde Rapids geben. Es waren kaum Vögel zu hören. Und auch Pelikane machten hier kein Urlaub. Das wird sich aber alles ändern. Denn hier oben und weiter nördlich, da war schon mal der Tropen Wald und der wird auch wieder kommen, ganz selbstverständlich, und nicht leicht mit Vorsicht und angstvermischtes Bedauern wie es die sogenannten Wissenschaftler einem immer öfter vorjodeln, so als ob da eine Phantasma Angst in ihrer Einsicht mitschwingt, aus dem Reich der armen Eindrücke ihrer Wissenschaftsköpfchen. Viel wichtiger war nun das meine beiden Mücken Spray Dosen nicht richtig funktionierten. Ich stellte mich wieder auf das herumgetobe und geschaukel und wegrutschen auf dem wilden Wasser unter mir ein auf diesem wirklich fantastischen klaren reichhaltigen Fluss voller Seals die neben einem manchmal auftauchen glotzen und schnaubend abtauchen.



Diese Position hinter ihnen war am sichersten. Sie waren Doppel Paddler ich Einzelpaddler. Und sie waren immer wieder erstaunt zu sehen das nicht zuerst mein Kanu angeschwommen kam ohne mich und dann irgendwie ich, mit den Armen fuchtelnd und wild um mir schlagend weil einer der Seals war dann wohl ein Navy Seals  mich an der dreckigen Fjällrävenhose gepackt hatten und versuchte mich da auf den Grund zu bringen um die Welt aus der Wasserperspektive zu sehen.



Es gab aber auch schon Phasen wo der Fluss wie ein See aussah. Glatt, tief und mehr als Glasklar eben Flussklar. Das vorwärts kommen musste nun mit paddeln aktiviert werden. Und bevor wir wieder einen Camp Platz finden würden würde da noch viel gerackert, geschwitzt und gestaunt werden.



Während dieser stillen ruhigen „Faulenzen“ tut gut, Phasen, wenn ich mich erinnerte, erzählte ich des Öfteren Witze.

Ein Priester beklagte sich bei seinem Arbeitskollegen einem Rabbi. Ohh Rabbi, es sieht sehr schlecht aus.  Der Doktor erzählte mir dass ich sehr krank bin und bald eine seriöse Operation haben muss.

    Es könnte schlechter sein sagte der Rabbi.

Meine gläubigen Schäflein verlassen mich weil meine Predigten so schlecht geworden sind und ich keine Hausbesuche mehr mache.

    Es könnte schlechter sein sagte der Rabbi.

Meine Haushälterin hat gekündigt der Orgelspieler hat aufgehört und ich kann keine schwulen Boys finden die den Altardienst machen, sprach der Priester mit Tränen in den Augen weiter.

   Es könnte schlechter sein sagte der Rabbi.

Unser Geld Einsammler ist mit den Spenden einfach verschwunden. Der Bischof will uns besuchen. Eine der Kinder Marias ist schwanger geworden, obwohl das gegen den Bibelquark geht. Mein Hausdach hat ein Leck und mein Auto ist auch gestohlen worden.

    Es könnte schlechter sein sagte der Rabbi.

Wie könnte es schlechter sein fragte der Priester, nun empört, durch die Mitleidslosigkeit des Rabbi.

    Es könnte mir passieren sagte der Rabbi.



Wir hielten Ausschau nach Camp Plätzen, aber es war schwierig, oft war es zu feucht, sumpfig, oder zu eng. Wir waren nun auch im Land der Tundra Grizzly angekommen und auch Polarbären könnten so weit vordringen. Das schwirrte insbesondere in den Köpfen der Vier herum.



Es gab genügend Waldbrände die am Ufer kahl leuchteten. Tim Johnson, suchte nach Pflanzen oder um einen Weitblick zu haben wie sich der Fluss repräsentieren würde.



Aber es gab auch diese Hochsommer Blütenpracht am Flussufer. Eine Blumenfreude. Das Land wurde flacher. Bäume wurden dünner kleiner weniger. Endlich fanden wir wieder eine akzeptablen Camp Platz.



Die Vier nicht, aber die Zwei, nahmen sofort ein Bad im Fluss. Cal tauchte also ab. Meine beiden Mücken Spraydosen waren immer noch untauglich. Cal machte da unten am Fluss Liegestütze. Später würde er Nudeln machen. Spagetti. Peter machte dann Tapioka Pudding. Beide sehr gut.




Glenn Weidenbacher hatte anhand meiner Topokarten errechnet das es von dieser Stelle bis zur Hudson Bay noch etwa 132 Kilometer sind. Da lag eine gewisse Anspannung in Glenn. Er war getrieben von etwas was in ihm arbeitete. Noch vier Tage rechnete er vor, mit 30 Kilometer am Tag.





Es gab gute Gespräche. Peter Loewenson kannte viele deutsche Sprüche. Er war sehr belesen und Gescheit. Er wiederholte des Öfteren diese alten deutschen Sprüche. Tim erzählte das wir bald am Anfang von 9 Bar Rapids sind die 5 Kilometer lang sind. Dann erzählte er etwas vom Backwards paddeln, wo das Ende des Kanus in die Richtung zeigt in die man Willich war an diesem Abend ganz schön groggy. Diese Rapid Raserei und Aufmerksamkeit das war ermüdend. Ich schlief sofort ein im Zelt.



Es war nicht nur das Rauschen der 9 Bar Rapids morgens im Zelt zu hören, nein, auch das rauschen der viele Mücken die es geschafft hatten im Zwischen Zelt gegen die NoSeums Schutz Membrane dieses fabelhaften Innenzelts zu fliegen und wütend zu summen. Aber es gab auch genügend Mücken im Zelt. Um 5:30 Uhr war ich wach. Machte Super Musli und hatte noch zwei frische Äpfel übrig.


Die 5 Km langen 9 Bar Rapids, sie schaukelten mich ganz schön wild durcheinander. Und ich rutschte manchmal direkt über das Wasser, weil es aus allen Richtungen zu kommen schien. Die Vier warteten immer auf mich ob ich es schaffe.Aber Ich schaffte es immer mit einem angestrengten Lächeln.es gab Haarsträubende Szenen auf dem Wasser.Plötzlich war da diese Welle und dann sofort das Loch und darin ein fetter Felsen.Bloß nicht da raufknallen .

Der Fluss veränderte ununterbrochen seine Form und sein Uferbereich lachte manchmal ziemlich Stoned felsig. Es wurde tatsächlich schwerer guten Platz zum schlafen zu finden. Der Bär Koller tobte nun schon wieder. Die Vier waren nervöser. Und auch ich konnte in der Donnerstag Nacht vom August 1991 nicht ruhig schlafen. Der Bär Koller tobte wieder im Kopf. Es war nun der Polarbär Koller der tobte. Es gab auch des Öfteren gereiztere Wutausbrüche von Peter oder Tim und Glenn sie waren nervöser. Aber um 2.30 Uhr war die Aurora Borealis so hell das ich aufwachte und die Vier auch.Und Ich hatte auch schon wieder zwei Löcher im Kanu. Die wurden natürlich repariert. Die Frisch Äpfel waren nun zu Ende. Und wir mussten einige wilde Rapids paddeln die nie aufhören wollten. Es gab gefährliche Situation wenn plötzlich das Wasser absank und vor dir ein dicker Felsen feucht leuchtete. Es war gefährliches paddeln der Fluss hat‘s in sich nicht zu unterschätzen. Ja wir sind nun im Polar Bear Country.



Die Navy Seals Seals sie lebten hier ein ruhiges Leben, solange kein Polar Bear hungrig daher gewatschelt kommt und ihnen eins verpassen will. Sie waren nicht ängstlich oder unruhig als sie uns sahen. Ein Zeichen das hier noch keine Bären Jagd auf sie machten. Und Menschen kamen hier fast nie vorbei.



Dann kamen wir an dieser einzigen Hütte am Seal River, aus Blech, vorbei und steuerte das Gebilde an. Und im inneren gab es zentnerweise Playboy und Hustler Zeitschriften. zentnerweise. Und das in dieser Abgeschiedenheit. Sagenhaft der Mensch als Wundertüte. Also wurden erstmal die Bibliotheken durchforstet und take it easy gemacht. Bis es dann weiter ging.


In einer der Playboys stand folgender Witz:

Eine junge wunderschöne Frau, fast eine Märchenprinzessin aus dem 21 Jahrhundert, hatte einen Traum worin ein wunderschöner Prinz aus der 21 Dynastie der korrupten Industrie, ein echter Engel, in ihr Schlafzimmer geflogen kam, sie mit einem Schwung, der in der Industrie ja geliebt wird, schnappte, und feinfühlig aus dem Schlafzimmer trug. Sie flogen  aus dem Haus und reisten zusammen durch die Lüfte des kosmischen genudels, bis sie endlich das Himmelsschloss erreichten, das golden glitzerte und Edward Griegs Morgenstimmung ahnen ließ. Sanft legte er sie auf das Himmelbett.

   Was wirst du nun machen fragte sie ängstlich?

Das hängt von dir ab sagte er. Es ist nicht mein Traum.



Was hier als Foto,so so und so aussieht,das ist direkt auf dem Wasser ein wildes Geschaukel durchrüttelt werden und verlangt sehr viel Wachsamkeit. Denn Wasser läuft da auch Rückwärts auf das Kanu zu. Seitwärts auch.Plötzlich öffnen sich tiefe Löcher unter Dir und du tanzt auf einem wilden verrückten Wasserorgasmus der in alle Richtungen explodiert.


Seal River Seal August 1991





Es wurde von Tag zu Tag wärmer. Weit über 30 Grad. Und der Fluss wurde dann auch träger. Es war dann eine Erholung sich treiben zu lassen und zu faulenzen, eines der Weltwunder, faulenzen. Der RaubTier Lebensstiel der Menschheit mit seinen Super Raubtier Firmenbesitzern und Politiker wie sie sich nennen, diese Angespanntheit, das Resultat ihrer Vergangenheit und Gegenwart, muss durch das Weltwunder faulenzen, neutralisiert werden, damit überhaupt klar gedacht und erkannt werden kann, in welcher Situation du als Mensch wirklich bist, und welche Menschensorten dein Schicksal bestimmen und weiterhin kontrollieren wollen, bis in die Ewigkeit die es gibt, aber für die Veränderbarkeit das Dilemma schlichtweg ist. Heute sind die Menschen fast alle Opfer der Besitzenden mit ihren HabGier Strukturen und Weltherrschaftspimmelchen und Vötzchens. Es wird zu viel vergiftet im Namen des Geldes und Arbeitsplätze Ignoranzen. Doch das Resultat wird verheerend sein. Die Ureinwohner habe zu 1000 % richtig erkannt, dann werden sie erkennen, das sie Geld nicht fressen können.Deswegen ist faulenzen das Weltwunder der Wahrheitsfindung und Einsicht die gebraucht wird und die zur Beruhigung und Abklärung führt. Erholung passiert erst nach 5-8 Monaten. Und Urlaub ist eine Farce. Danke an die Menschen die bis jetzt um das wenige der raffgierigen Mörder und Schlächter und Täuscher und Manipulatoren und Gewinner für etwas gekämpft habe sogar ihr Leben gelassen haben, danke an euch, damit die Menschheit nicht totalverblödet gegen die Wand gefahren wird von den überbekloppten Besitzenden die sich mit den ignoranten Wissenschaftlern ein Wahrheitsfeigenblatt erkaufen in allen Systemen der politischen wirtschaftlichen Strukturen Global. Das soll dann Wahrheit oder Wissen sein und das dann die Endgültigkeit. Weil sie per Rhetorik und Sophistereien der gigantischen Anwaltskonzerne zusammengeschustert wurden mit 300 000 Seiten. Ja das „Faulenzen“ das ist sehr gut.


Al Entinger und Peter Loewenson "Faulenzen" bei über 30 Grad.


Irgendwo hier erreichten wir dann Caribou Crossing dort wo etwa 180 bis 280 Tausend Caribous den Fluss überqueren.Es gibt diese Skulptur in Winnipeg, die das Thema Seal River Caribou Crossing in Bronze gegossen dargestellt hat. Unter : https://maryloudriedger2.wordpress.com/2011/11/05/crossing-seal-river/

Ist sie im Netz zu sehen.Hier ist etwas vom Text auf der Webseite:

The Seal River is one of the four major rivers in northern Manitoba. It is over 150 miles long and  runs into Hudson Bay. The river which is too dangerous to use as a transportation route is traveled annually by only a small number of very skilled kayakers looking for a challenging adventure. Yet herds of caribou cross this unpredictable river regularly as they make their way across the northern tundra. Looking at the sculpture from the rear the water looks fairly deep.

Crossing the river is no easy venture for the caribou. It can be fatal. I took this picture early one morning and liked the way a younger, smaller caribou was resting it’s head on the back of the larger caribou as they navigated the formidable river.  The more experienced mature caribou was bearing some of the younger one’s weight as well as providing direction and stability. 

There are eleven caribou in the sculpture and the three lead animals have just arrived on the far side of the river and are climbing the embankment to make their way out of the water onto dry land.

Crossing Seal River was created by an artist named Peter Sawatsky, who grew up in the Mennonite village of Sommerfeld in southern Manitoba. According to the Loch Gallery  website, Peter who was born in 1951, studied at Red River Community College and began his art career doing landscape and wildlife paintings.  He gained international recognition as a bird carver before deciding to set up a foundry and begin working in bronze. Richardson & Sons Ltd. commissioned this work in 2007 to celebrate their 150th year of business in Manitoba.

Peter Sawatsky has done a masterful job of depicting the grace and beauty of the caribou’s antlers. Interestingly both male and female caribou have antlers. Caribou biologist Dough Urquart writes   that males shed their antlers each November, while females carry their antlers all winter, shedding them only after having given birth in spring.  Caribou antlers can weigh up to 20 pounds and have a span of up to 112 centimeters. 

The Seal River is very remote and isolated.  Accessing it is expensive and must be done first by plane and then by a long hiking journey. Consequently very few people have ever had the opportunity to see the caribou crossing Seal River. Artist Peter Sawatsky is one of the fortunate few to have witnessed the sight. Thanks to his remarkable talent and dedication those of us who live in Winnipeg can view the heart-stopping grandeur of the caribou crossing Seal River as often as we like. 

https://maryloudriedger2.wordpress.com/2011/11/05/crossing-seal-river/

Aber Ich verpasste auch den Elchbullen als er den Fluss überquerte.Und Tim rief: Hast du den Riesen Elchbullen gesehen.Nein,leider war ich eine Kurve hinter ihm,Tim.


Die Sonne ballerte ganz schön los. An diesem Morgen, im Zelt, tobte ein starkes Gewitter in der Ferne, seine Leuchtblitze erhellten die sowieso schon helle Nacht. Es gab also Licht in allen Variationen. In der Donnernacht, wachte ich auch auf wegen des Bärkollers in meinem Kopf. Das Ego das Gemüt, das falsche also, wütete mit der Angst vor dem Tod herum. Ich saß dann 30 Minuten im Zelt mit dem Gewehr in der Hand. Es dauerte 2 Stunden bis ich wieder einschlafen konnte. Wachte dann um 7 Uhr sehr groggy auf. Die Vier hatten aber das gleiche Innere Erlebnis mit dem Bärkoller und wachten auch erst spät auf. Wir waren deswegen erst um 10:30 Uhr auf dem Wasser. Erlebten dann aber diese langen Strecken mit slow water und faulenzen. Also genau das richtige nach einer Bärkollerphobie.Aber danach ging sehr wild weiter.


Sonnenaufgang für die Kinder auf einer unvergifteten Erde die nicht von den verlogenen Zielen der sogenannten Wissenschaftslogik der ChemieGeldGeilManager und Familien gezüchtet wird. Es muss ein Ende haben mit Giften in der Erde wegen GeldGeilheit und Machtgeilheit der Familien. Jene die sich ein komfortables Leben machen in Luxus und Schwachsinn und nekrophilen Vernuftgeschwüren in ihren Köpfen, mit dem abtöten der Lebewesen bis in den mikrokosmischen Bereich. Es darf keine Chemie mehr auf den Feldern und Flüssen und in der Nahrung geben. Es gibt keine Alternative die besser wäre als die göttliche Schöpfung. Dreifelder Wirtschaft oder Demeter Qualität, oder Sonic Boom Qualität, aber keine Chemie darf mehr in Lebensmittel vorhanden sein. Chemiker sind die Draculas der Menschheit. 

Und dann ging's aber richtig los auf dem Wasser.


Es gab wieder lange Stromschnellen, große Felsen, tiefe plötzlich Löcher, herumgeschaukeltes Rasen und immer mehr große Felsen im Wasser. Es war sehr gefährlich. Aber es war weit über 30 Grad. Dann kam starker Gegenwind auf. Die Hudson Bay hatte ihren Wind gesendet.


Und es war eine Freude in das ruhige klare Wasser zu schauen. So sauber. so klar. Bis zum Fluss Boden ,hier etwa 6-8 Meter, alles sehr gut sichtbar. Und das aquatische Leben blühte da im Wasser mit diesen sehr langen leuchtenden Wasserpflanzen.



Hier auf dem SelbstPortrait da wusste ich noch nicht was mir und den Vier gleich serviert werden würde. Wir sind kurz vor der Taiga, dem Permafrostbereich. Ich lächle noch.


Wir kamen zu diesem Tundra Bereich. Permafrost unter uns. Alles zu Torf gewordener Boden. Aber dann hatten sie uns bemerkt. Die Killer. Milliarden und Milliarden von Insekten Mücken Blackflies NoSeums. Gigantische Wogen von Insekten.




Das Land der Little Stick‘s war nun vorbei. es war nun das Land der 5-10 Zentimeter Bäumchen, wie dieser Nadelbaumunterzwerg. Kleiner als Gimmli. Aber die NoSeums die waren noch viel viel winziger.

Gnitzen oder Bartmücken (Ceratopogonidae), regional auch Gnitten, sind eine Familie kleiner (1 bis 4 mm), zumeist blutsaugender Mücken in der Ordnung der Zweiflügler. Weltweit leben etwa 4000 Arten dieser Tiergruppe, über 190 Arten sind aus Deutschland bekannt. Vertreter dieser Gruppe sind unter anderem als Überträger der Blauzungenkrankheit auf Wiederkäuer bedeutsam.

Gnitzen sind Mücken mit einer am Rücken stark hochgewölbten Brust. Die Flügel sind gut ausgebildet und manchmal behaart. Ebenfalls gut ausgebildet sind die Mundwerkzeuge, die einen Stechrüssel bilden, der beim Saugen gemeinsam mit dem Kopf tief in die entstehende Wunde eingesaugt wird. Einige außereuropäische Arten besitzen kompliziert ausgebildete Haftvorrichtungen an den Fußgliedern (Tarsen). Mit diesen halten sie sich auf den Flügeln von Libellen (Odonata) fest, während die Mundwerkzeuge wie bei den Zecken in den Flügeladern des Wirtes verankert sind.



Es wuchsen viele Pilze dort. Hauptsächlich Täublinge. Und diese schönen Beeren. Preiselbeeren.


Etwa 23 Kilometer entfernt von der Hudson Bay unser letztes Camp am Seal River. Höllisch gefährlich wegen der Trilliarden hoch Billionen von Insekten. Wenn ich mich hinsetzet und aufstand waren die weißen Hosen ehemals weißen Hosen, mit schwarzen Flecken zerquetschter Insekten bepunktet. Wir sind alle sehr früh im Zelt. Das einem nicht mehr alleine gehörte. Viele Gänse honkten da herum und Singschwäne sangen auch. Aber meine Finger waren ganz steif von der paddelei und Schlepperei. Die Sonne ging nun um 20:30 unter. Es ist der neunte August 1991 Es gab nun die große Blackfliejagd im Zelt. Tausende schafften es immer ins Zelt reinzukommen wenn ich das tat. Wir alle hatten viele Bisse. Wir machten ein Gewehr Testabfeuern um zu sehen ob sie überhaupt funktionierten. Hier war Polarbär Kino möglich aber auf einer wirklichen Leinwand. Es wurde auf dem Gaskocher gekocht.




Im Zelt sehr früh sitzend ,nachdem tausende von Blackflies und Mücken erstmal im Innen Zelt mit Toilettenpapier getötet werden mussten, es war das Fluchtdomiziel. erzählte Ich, ab und an, sehr laut einen Witz:

Mammi, sagte der kleine zu seiner Mutter, die Kinder in der Schule sagen dass ich einen sehr großen Kopf habe und sie triezten mich deswegen.

    Ach mach dir nichts draus, du hast auf keinen Fall einen großen Kopf. Vergesse nur die schlechten Jungs und geh zum Gemüseladen und hole mir 15 Pfund Kartoffeln, drei Pfund Tomaten und drei Weißkohlköpfe.

     Okay Mammi, wo ist die Tragetasche.

Ach die brauchst du nicht, benutze doch deine Mütze.



Diese Gegend, hatte sehr viele Tümpelchen wie dieser hier. Die Insekten fanden das himmlisch. Aber uns Fünf, machte das leicht kirre. Bloß Tim der schien davon nicht all zu viel mitzubekommen. Aber später sah ich dass die Blackflies den ganzen T-Shirt Bereich des freien Halsausschnitts vollkommen angefressen hatten. Überall waren die freien Stellen voller kleiner roter blutiger Blackfliebisse.Wir feuerten nochmal unsere Gewehre ab. Ich meine Pump Gun und Tim seine. Die Nervosität stieg merklich an. Da halfen auch meine kurzen Intervalle der Witzeleien nicht. Meine Kleidung sah nun sehr mitgenommen aus. Die Hosen schmutzig. Überall die Flecken der totgeschlagenen Insekten .Hier ertappe ich mich wie ich doch tatsächlich dachte: Ja von mir aus soll die Ölindustrie hier bohren. Wer kann denn hier leben.



Tim ging dann abends nochmal runter zum Fluss .Er versuchte Äschen zu angeln.War aber kein Biss dabei.Da draußen im Fluss da waren die Insekten nicht wo Tim saß.





Cal entkam den Insekten kurzzeitig indem er eine ruhige Runde paddelte.


Ich hatte noch kein "Trag das Kanu" Foto von mir und so wurden diese Fotos extra dafür von Tim gemacht.




Nur so wurde es einigermaßen akzeptabel in dieser Verkleidung. Eine sehr giftige Gegend. Kurz vor der Hudson Bay.

Ich war dann am folgenden Morgen sehr früh wach.5:45 Uhr. Es war Samstag 10 August 1991. Es regnete förmlich Insekten gegen die Zeltwand. Sie rasten wütend gegen diesen No Seum Schutz. Es waren Millionen die da stürmten und heulten und brausten und immer wieder gegen das No Seum Zelt rasten. Aber Singschwäne sangen früh am morgen sehr schön. Die Kleidung war sozusagen am Arsch und hing auch dementsprechend am Arsch, flatternd herum. Dreckig. Zerfleddert. Die Turnschuhe waren hinüber. Ausgeweicht.

Cal wachte nebenan auf und rief sehr laut: „Hey, Wolf, im getting up.Bärsicherung“. Dann rief er noch: I don’t see anything no Bear. Und wir lachten aus unseren Zelten heraus in diese Insektentotalitätsdiktatur. Aber ich bin der erste früh morgens auf dem Wasser. Wasche mich sehr lange ausführlich. Dort wo Tim gestern Abend angelte. Weit im Fluss drin. Dort waren kaum Insekten. Der Äschen Felsen war dafür wunderbar. Eine Befreiung. Dann kamen Cal und Peter runter zum waschen.


Bevor wie die letzte Stelle, die Verrückte Insekten Hölle, verließen, studierten wir diese Karte. Wir hatten einiges gehört, gelesen, Peter Thorassig hatte mir einiges mit auf den Fluss gegeben. Der untere Ableger konnte sehr gefährlich sein. Aber wir wollten sowieso wenn auf der Hudson Bay weiter nördlich paddeln zu diesem Jagd Camp wo uns dann Batstone abholt wie von den Vier zuvor arrangiert. Außerdem kam noch der 16 Kilometer Rapid, der soll‘s in sich haben, also gefährlich sein, und das auf 16 Kilometer. Die Vier hatten bedenken ob ich das schaffen würde. Sehr viele Steine große Steine,Felsen, sehr viele Gefälle. Die Vier wurden ganz schön nervös. Sie kamen zu keiner klaren Zusammenkunft welche Route zu nehmen sei. Bloß das sie da runter mussten. Es war aber Uneinigkeit.




Erst war es die berühmte große Ruhe, Stille vor dem Sturm da auf dem Seal River. Aber dann wurde Geschwindigkeit gemacht. Dann waren wir drinn in diesem wilden Getobe und geschaukel, Ich, wie immer, hinter ihnen.


Nun fing die wilde Raserei an. Es war ein Gestoße, Geschiebe, von Wasser unter mir. Ich musste aufpassen immer schnell genug zu sein, damit ich genügend Kontrolle über das Kanu hatte. Aber es gab genügend Stellen wo das Wasser schnelle von links recht und unten hochbrodelte, das ich fast auf der Stelle tänzelte und dann mit Wucht in die Tiefe sackte auf Felsen zu, ohne das ich Kontrolle hatte. Ja es war hinreißend mitreißend gefährlich an manchen Stellen. Ich wurde von Wasser aus allen unterschiedliche Fließrichtungen angegangen nicht bloß mit der Strömung Rasend, nein, queer, hochgehoben, fallengelassen, umhergestoßen,weggeschoben,und währenddessen machte ich Fotos mit der Kamera um den Hals per Fuß, indem ich den Gummiball drückte der per Luftdruck den Kamera Auslöser aktivierte. Ein wildes unkontrolliertes Reisen Rasen auf dem Wasser das sich sehr stark beeilte nun endlich in die Hudson Bay zu kommen, und ruhig zu werden.


Das obige Foto bekam ich später von Tim Johnson zugesandt. Es sieht so aus als ob mein Kanu fast garnicht mehr vorhanden ist. Es gab auch Situationen da wurde das Kanu hochgehoben und plötzlich war unter dem Kanu sehr viel Freiraum bis zum Wasser und ich und das Kanu klatschten dann mit Wucht zwischen diese Öffnung von Welle zu Welle auf die Wasseroberfläche. Fühlte sich so an als ob das Kanu durchbrechen könnte. Und das wiederholte sich ziemlich oft. Ja es war ein fabelhafter wilder wüster Wellenritt.


Ahhh, aber dieses Aluminium Paddel es war wunderbar, mit seinem starken gekrümmten Blatt, es gab Schub, und war sehr leicht zu handhaben. Aber die Wildheit wurde dadurch nicht weniger.


Rein in Getobe 16 Kilometer schleudern, gewälzt werden, geschoben werden, Felsen umpaddeln, Rollen ausweichen, tiefe plötzliche Abfälle Löcher Gumpen durchsausen und hoffen keinen Felsen zu treffen, und immer wieder große Wellen die gegen das Kanu donnerten. Mit einer größer werdenden Geschwindigkeit. Und zur gleichen Uhrzeit dann mit dem rechten Fuß auf den Gummi Ballon drücken der dann per Luftdruck den Kamera Auslöser betätigte. Denn alle Fotos sind in dem Getobe so gemacht worden.


Diese Fotos geben nicht im Geringsten wieder wie wild der Ritt wirklich war und welche Wellen Monster da auf einen zurollten und reinschmetterten. Und das 16 Kilometer lang. Die Vier waren schon lange außer Sicht. Denn mit zwei Paddler geht das viel einfacher


Gegen Ende der 16 Kilometer war dann mein Spritzschutz aus seiner Klettverankerung gerissen worden und es war zwar kein „smoke on the water“, dafür aber Wasser im Kanu, Nicht wenig.


Dann gab es die letzte Phase bis zu den nächsten wilden grausamen Deaf Rapids. Die wir jetzt schon donnern hörten.


Der Fluss wird hier unübersichtlicher.Links, Rechts, geradeaus, wir mussten den Weg in der Mitte nehmen, der mit dem größten kräftigsten Stromschnellen. Die Deaf Rapids. Gefährliche Wassermassen. Das Rauschen war unüberhörbar und die Schnelligkeit nahm wieder zu. Der Seal River fällt hier nochmal stark ab kurz vor der Hudson Bay.





Dann hatte Tim und Glenn die Haupt Strömung gefunden. Sie führte direkt zu den Deaf Rapids.



Hier war Lining oder Treideln angesagt. Es war kniffelig das Kanu selbst am Ufer entlang zu Treideln da große Felsen oft das verhinderten und so mussten die Kanus um die Felsen getragen werden. Cal und Peter halfen mir bei der Felsenumtragung. Alleine wäre dieser Fluss schon eine Giga Belastung gewesen.










Ja der Seal River ein manchmal wilder wütender Fluss den man nur mit Wachsamkeit erleben kann. Und dann wurde Trinkwasser aufgefüllt. Denn bald würden wir auf der Hudson Bay sein. Die Vier hatten Old Town Kanus. Sie waren aus Kunststoff und konnten sogar geknickt werden. Sie waren also bruchsicher. Aber mein Leichtgewicht Mohawk Kanu das fühlte sich manchmal im Wellengetobe so an als ob es zerbrechen konnte.



Nun gut, das war erstmal geschafft.
Ja eine wunderbare Hudson Bay Reise Samstag der 10 August 1991
Ja, da gibt es Freude das gemacht zu haben.




Keiner hatte Interesse dieses Getobe zu fahren. Für extrem Kajak Raser wohl ein Klacks oder Nix.





Tim und Glenn machten Großreinigung bevor es auf die letzte Etappe geht.



Ich brauchte auch eine Großreinigung.. Aber die Dauerwellen hatten meine Dauerwelle noch in Top Form gehalten.




Schön das Ich Tim die Nikon gegeben hatte um einige Fotos von mir zu machen. Ich sehe entspannt aus. meinem Body ging es sehr gut. Er war biegsam wie eine Weidengerte. Es gab ja auch keine Kulturwege aber dafür Natur Wege und die sind nun mal rund, schräg, buckelig oder rutschig, also der Körper wird immer gefordert. Hier ist keine Dienstleistungsgesellschaft die wenn es so weiter geht in die Totalverblödung führen wird. Ach, man macht dir ja aus Freude und Liebe und Menschlichkeit dein Leben ja, soooo, einfach, ja so bequem, für jedes Jahr mehr Lohn und Einkommen.

Eine Gruppe professioneller Prediger. Das heißt möglicher Menschen, die sich das Predigen auf der Uni erlernen, also Geschäftsmenschen, die dann das eintreiben von Kirchensteuern über den so genannten Staat, der aber aus Willy und Walter und Egon und Erna und Elisabeth besteht, aber ansonsten bloß eine Idee ist, denn es gibt nirgendwo einen Staat, als Lebensziel gemacht haben, diskutierten wie sie die Geldspenden der Kirchgänger die bloß noch in Afrika Asien und Südamerika und anderen Dritte-Welt-Christentum-Oasen voll sind, benutzen.

    Der Vorprediger einer unbedeutenden religiösen Sekte sagte: Alles was meine gläubigen Schäfchen ins Beutelchen legen wird total für Gottes Werk genutzt, ich behalte keinen Dollar.

   Der Pastor einer evangelischen Sekte sagte: Ich behalte das Kleingeld und alles andere geht für Gottes Arbeit.

   Der  Priester einer katholischen Sekte gab zu: Ich behalte alles bloß das Kleingeld geht in Gottes Arbeit. Aber da ist sehr viel Kleingeld in einer ärmlichen Gemeinde.

   Als der Rabbi einer jüdischen Sekte an der Reihe war sagte er: Wir legen alles gesammelte Geld in eine Decke und werfen es dann hoch. Alles was Gott haben will kann er behalten, was nicht behalte ich.





Dann waren wir wieder so weit weiter zu paddeln.Von dieser Stelle aus konnten wir die Hudson Bay weit entfernt am Horizont schon sehen.Aber es war noch ein Großgewusel durch die vielen sich zerteilenden Wassermassen bis wir endlich dort waren.Aber nun waren wir wieder aufgefrischt.Und bereit loszulegen.



Ahhh, endlich,das wilde Getobe, Gerausche, Gedonner, das einen Taub machen konnte deswegen auch Deaf Rapids, hinter uns lassen.
Was muss das hier sein wenn die Schmelzwasser dazukommen.




Noch schnell ein SelbstPortrait und dann langsam wieder auf das Wasser des Seal River und es gab sofort wieder Uneinigkeiten zwischen den Vier.



Cal und Peter fahren vor ich hinterher. Aber dann fahre ich wieder zurück und esse erstmal Etwas. In aller Ruhe, während die beiden einen Weg suchen zur Hudson Bay zu kommen. Der Wirrwarr wir größer.


Tim und Glenn schauen mit Ferngläser zu wohin die beiden Cal und Peter paddeln. Die dann nach 20 Minuten irgendwo da unten sind. Kaum noch zu erkennen. Es war eine Art von hack auf mich ein Ordnung die da zwischen ihnen ablief .Zerrissenheit. Auch in ihren Gesprächen. Die Blackflies tun ihren Teil dazu.



Wir treffen die beiden dann endlich wieder. Weiter geht die Diskussion welchen Weg zu paddeln. Die Geduld ihrer Beurteilungen lässt nach. Getrieben von etwas ein Ziel. Es ist ein kollektives Massenhackordnungsbewusstsein. Und auch das angelesene wird verbissen verteidigt. Sie sind sehr aufgeregt. Nervös. Abend‘s am Camp in diesem Jagdcamp mit hohem Zaun Bär sicher, kämpfen Peter und Tim noch immer mit der Rechthaberei und Peter wird zum Zyniker. Zum Manipulator. Schade. Aber so ist das menschliche Leben, an der Hudson Bay nun mal auch.

Ein fliegender Holländer ging triumphierend in seine Lieblingsbar, denn er hatte eine sehr große Lohnerhöhung soeben erhalten.

   Hering, rief er den Bartender, Drinks für die ganze Bar gehen auf meine Rechnung, bloß der Jude dort hinten in der Ecke der soll nichts bekommen.

    Der jüdische Mann, obwohl etwas gekränkt, blieb ruhig.

Eine kurze Weile später rief er wieder den Barmann, Hering, lass die ganze Bar auf meine Kosten trinken, aber bloß nicht den Juden dort in der Ecke. Ich will nicht das er etwas bekommt.

    Nun konnte der jüdische Mann sich nicht mehr beherrschen. Er ging zum fliegenden Holländer und schrie ihn unverblümt an : Was soll das, was haben die Juden dir jemals angetan. Warum behandelst du mich auf diese scheußliche Art ?

     Mit großer Verachtung schaute der fliegende Holländer auf den kleinen Juden und sagte schließlich : Du hast die Titanic versenkt, das ist was du getan hast.

    Waaaaas, schrie der Jude in totalem Unglauben. Was für eine Art von Schwachsinn ist das hier. Ein Eisberg hat die Titanic versenkt.

Der fliegende Holländer nickte verständlich und erwiderte : Steinberg, Grünberg, Eisberg, ihr seit für mich alle die gleichen.







Dann trennten sich die beiden Kanus wieder .Cal und Peter fuhren geradeaus weiter tiefer in das Flachwasser vollbeladen mit Felsbrocken also unübersichtlich. Tim und Cal nahmen die linke Route. Also mussten wir wieder die Strömung des Deaf Rapids überqueren, weil sie die linke Seite für besser hielten. Etwas weiter später sahen wir Cal und Peter da hinten ziemlich weit weg und sie standen da und wir konnten nicht erkennen was da los war. Also gingen Tim und Glenn an Land an dieser kleinen sandigen Stelle, Platz für ein Zelt Plätzchen sozusagen. Ich folgte ihnen mit meinen Wathosen an. Sie waren am Ufer schon hinter den Büschen verschwunden. Ich zog mein Kanu an Land und folgte ihnen. Als ich um die Kurve kam, sah ich den Eisbären der mit einem großen Satz in den flachen Flussteil sprang sehr flach knietief bloß und Tim und Glenn kamen mir rasend entgegen. Ich sah noch wie große Sprünge der Eisbar machen konnte und von da an hatte ich den Weltrekord im Wathosenrasen. Als ich mich auf das auf Sand liegende Kanu warf, da waren die beiden Tim und Glenn schon längst auf dem Wasser in der Mitte des Flusses und ich hörte das schnauben des Eisbären hinter mir. Er war sehr nahe. Aber ich hatte bloß eines im Sinn, auf das Wasser zu kommen. Ich hechtete also auf das Kanu und schob es gleichzeitig mit den Wathosenstiefeln vom Ufer weg. Wenn er gewollt hätte hätte er mir ein paar gute Watschen geben können. Aber er war damit zufrieden seinen Sandplatz verteidigt zu haben. Ich konnte dann noch nach vorne schauend um auf den Fluss zu achten die Kamera nach hinten zeigend auf den Auslöser drücken. Das einzige Foto von der Situation. Gefährlich gefährlich gefährlich. Dieser Eisbär würde zwei Wochen später von zwei Winnipeg Kanuten erschossen werden an dieser Stelle als sie dort im Zelt übernachteten und der Eisbär versuchte in ihr Zelt zu kommen.




An dieser Stelle sehr kurz vor der Hudson Bay warteten Cal und Peter auf uns, denn sie hatten den Eisbären gesehen, wie er auf uns zugerast kam und fuchtelten zwar wild mit ihren Armen herum, aber sie waren zu weit weg um Wirkung zu haben.




Dann waren wir auf der Hudson Bay und paddelten Richtung Norden. Und zwar ganz schön lange. Aber die Hudson Bay war sehr glatt ruhig und ließ sich sehr gut paddeln an diesem Tag









Hudson Bay 10. August 1991 43 Celsius  Wassertemperatur 5 Celsius



Ahhh, dahinten Land in Sicht. Ich machte noch ein SelbstPortrait. Wann ist man schon des Öfteren mit dem Kanu auf der Hudson Bay bei 43 Celsius und spiegelglatter Fläche.


Und Tim machte dann diese Serie von mir auf der Hudson Bay









Dieses obige Foto hatte mir Tim Johnson Jahre später zugesendet. Und auch das untige Foto hatte er gemacht mit meiner Kamera.



Schon einige Stunden unterwegs Richtung Norden auf der Hudson Bay. Nördlich des Seal Rivers


Endlich das Jagdcamp das mit einem hohen Drahtzaun umgeben ist und ein verschließbares kräftiges Eingangstor hat. Denn Glenn Weidenbacher und auch die anderen Drei, denen war die Eisbär Attacke doch ziemlich Nahe gegangen. Und noch mehr Ängstlichkeit als zuvor war nun wahrnehmbar bei den Vier. Der coolste war Tim und dann Cal.



Nachdem Zelt und Ofen aufgebaut waren ging ich nochmal raus aus dem Camp nicht ohne vorher das Tor mit einer Kette zu schließen. Ich wollte die Umgebung erkundschaften. Als der Sonnenuntergang da war wanderte ich zurück ins Camp. Die Vier waren in intensive Gespräche gehüllt. Ängste wurden durch Rhetorik und Gedanken verhüllt. Keiner außer Cal am folgenden morgen würde das Camp verlassen. Es war eine sehr schöne Ufer Gegend, viele Meeres Vogel riefen und viele Blumen blühten. Der Vogel Reichtum war riesig.








Die Hitze am folgenden Morgen Sonntag den 11 August 1991 war stark. Wieder 42 Grad. Es war Ebbe. Das Wasser ging sehr weit sehr weit zurück. Deswegen war der Ufer Bereich auch ziemlich flach und sehr Wellenanfällig beim kleinsten Wind. Cal macht eine kurze Morgenwanderung sehr kurz. Keine Blackflies hier keine Moskitos prima.




Das aquatische Leben war intensiv bunt, rege, interessant, voller Lebewesen. Das Wasser war mehr als glasklar, besser als Glasklar. Es duftete. Ich machte wieder wie immer auf meinen Reisen einige Nackt Portraits die ich später unter meiner WebSeite. www.schorat.de veröffentlichen werde. Inklusive meiner "Wohnungen“. Aber jetzt war nichts mit einem Bad, das Wasser war eiskalt die Luft aber heiß. Dann wälzte ich wieder die Felsbrocken der Menschheit vor mir her.





Oben,dass könnte der Pectoral Sandpiper oder Strandläufer sein. Unten der Ruddy Turnstone.Im Brutkleid.Der Steinwälzer ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenvögel. Der Steinwälzer verdankt seinen Namen seiner speziellen Art der Nahrungssuche, bei der er am Strand Steine und Muscheln umdreht. Er brütet in zwei Unterarten zirkumpolar in Tundren und der borealen sowie zum Teil der gemäßigten Zone. Sagt mal wieder der Edwin Wikipedia.Und Muscheln und Steine gab's hier mehr als genug.


Es gab neugierige kleine witzige KleinstMenschen in Form von Nagern auf dem Jagdcamp. Er war sehr wachsam aber nett und wollte bloß schauen wer wir waren.



Der zweite Tag war noch nervöser für die Vier. Glenn Weidenbacher schaute des Öfteren mit dem Fernglas auf die Hudson Bay. Die Sonne fing wieder an in die eiskalte Hudson Bay sich abzukühlen.Morgen sollte Batstone kommen.





Als ich vom fotografieren zurückkam und meinen Ofen angemacht hatte schrie auf einmal Glenn Weidenbacher erregt auf-Ein Boot ein Boot da ganz weit draußen. Es war inzwischen auch viel kühler geworden innerhalb einer kurzen UhrZeit war die Flut zurückgekommen und sie brachte Ostwind mit sich und ab da war Kühle vorhanden. Die 42 Grad waren vorbei. Aber Glenn Weidenbacher‘s Aufbruch Hitze war entflammt. Sie waren alle sehr aufgeregt ist er es ja er ist es. Ich kann das Boot den Namen erkennen. Und sie rasten förmlich los mit ihren gepackten Kanus. Und ich. Ich hatte noch den Ofen an. Meine Wathosen trockneten noch am Zaun hängend also musste ich alles das da liegen lassen um mit denen mithalten zu können. Denn sie waren schon auf dem Wasser da packte ich noch meine Sachen ins Kanu, nein, warf sie ins Kanu und ließ den Ofen diesen guten hilfreichen und diese Wathosen und einiges anderes dort im Camp liegen. Batstone war außerplanmäßig gekommen.



Sie warteten dann auf mich .Wir fuhren durch die Nacht mehrere Stunden und kamen um 0:30 Uhr im Hafen von Churchill an. Ich war etwas sauer. Denn wir mussten auf der Hudson Bay in der Nacht die Küste entlang paddeln in die Churchill River Bucht hinein an dessen Anfang das Beluga Motel war. Wo die Vier Zimmer reserviert hatten. Ich schimpfte während der Dunkelheitspaddelei.