An der Hudson Bay um Churchill auf Eisbärkontakt und Beluga Wunder


Ich schlief gut da, in dem Be­luga Mo­tel. Als ich mor­gens früh auf­wach­te und ei­ne Du­sche ge­nom­men hat­te ging ich nach draußen. Al­les lag in dic­kem Nebel. Das sah sehr schön aus. Das Be­luga Mo­tel hat vor sei­nen Zim­mern ei­ne brei­te Holz­veran­da mit ei­nem schö­nen Holz­gelän­der da­vor. Die Holz­veran­da war Weiß ge­stri­chen. Aber das Gelän­der war in Hell­blau. Da­hin­ter er­streck­te sich dann der dic­ke un­durch­dringlich er­schei­nen­de Chur­chill Ri­ver Ne­bel. 

Un­se­re Ka­nus la­gen un­ter der Veran­da gut fest­gebun­den. Es war ganz still. Ich mach­te ei­nen Frühmorgen­spa­zier­gang auf der san­di­gen Straße die an der Bucht in die Ort­schaft Chur­chill führ­te, die ei­ni­ge km ent­fernt war. Vie­le Hun­de la­gen an­ge­ket­tet im Gebüsch oder ne­ben al­ten klapp­ri­gen Holz­ge­bäu­den und schau­ten mich ver­dutzt an. Ei­ni­ge kläff­ten wild und ih­re Hell­blau­en Au­gen leuch­te­ten im Ne­bel.   Zerstreut in großen Ab­stän­den stan­den die­se un­ter­schiedli­chen Holz­kon­struk­tio­nen der Freistielar­chi­tek­tur. Boo­te la­gen herum. Man­che wa­ren schon mit Gras be­wach­sen. Ei­ni­ge Häu­ser wa­ren auf Stel­zen auf­gebaut. In Rost­braun wa­ren sie an­ge­stri­chen oder einfach Na­tur­grau oh­ne An­strich. Das sah al­les In­ter­essant und wit­zig aus. Ei­ni­ge Ka­nus wa­ren an großen Bal­ken fest­ge­schnürt. Ei­ne große Kin­der­schau­kel stand am Chur­chill Ri­ver mit drei Schau­kel­stühlen. Auch hier wuchs das ho­he Gras mit den Gelb­gol­denen Blütenäh­ren wie oben am Jagd­camp an der Hud­son Bay. Das sah al­les sehr schön aus mit dem Ne­bel den wack­li­gen Häu­sern die dann aus dem Ne­bel auftauch­ten und den Hun­den die um die Wet­te bell­ten. 

  Fi­nan­zi­ell wohl­ha­bend sah das nicht aus. Aber ist der Mensch ein Pro­dukt, ein Kli­schee ei­ner ma­te­ri­el­len Ein­stel­lung, oder so­gar ein Bank und Geld Ro­bot­nik, nein, aber vie­le wür­den das ger­ne so se­hen. 

  Die mei­sten hat­ten sich ein Holz­pla­teau ge­baut auf dem dann das Holz­haus stand. Man­che hat­ten die Vor­der­sei­te mit schö­nem Blau be­stri­chen. Ein Brau­nes klei­nes Haus hat­te ein Elch­ge­weih an der Dach­spit­ze be­fe­stigt. Al­les sah doch sehr ein­fach aber schön aus. Ir­gend­wie Un­ka­na­disch. Eher Frei­den­ke­risch. 

  Als ich wie­der zurück­ging bell­te mich die­ser Weiße Schä­fer­hund­typ wild an. Sei­ne Hell­blau­en Au­gen leuch­te­ten und es sah so aus als ob er Blind sei, was aber nicht war. Ein an­de­rer Schä­fer­hund­typ schau­te mich bloß still an, sei­ne Oh­ren wa­ren hoch­gestellt und wa­ren in­nen hell. Sein Ge­sicht hat­te Weiße Wan­gen und über den Au­gen wa­ren auch zwei weiße Flec­ken an­son­sten war er Schwarz. Der Ne­bel fing an sich auf­zulö­sen als ich wie­der am Be­luga Mo­tel war, das nun noch mehr leuch­te­te. 

  Das Mo­tel ge­fiel mir sehr gut. Mach­te ei­nen At­trakti­ven Ein­druck al­les in Weiß mit Hell­blau wie auf der In­sel Paros den Ky­kla­den Grie­chen­land. 

  Tim, Pe­ter, und Cal­vin wa­ren auch wach. Sie hat­ten ge­früh­stückt und sich ent­schie­den noch ei­nen Tag zu blei­ben. Es soll­ten zwei wer­den. Wir entschie­den uns auf die rie­si­ge Bucht raus­zu­pad­deln denn al­le woll­ten wir end­lich die Wa­le, die Be­lugas se­hen, die wir wie­der sehr gut hö­ren konn­ten. In der Chur­chill Ri­ver Flussmün­dung le­ben ei­ni­ge Tau­sen­den von ih­nen, die jähr­lich ih­ren Nach­wuchs dort be­kommen. Weit draußen konn­ten wir die Weißen Wa­le sehen. Al­so Pad­del­ten wir raus. 

  Ich leg­te zwei Sand­säc­ke in das Ka­nu da­mit es leich­ter Manö­ver­rier­bar war denn es konn­te sehr win­dig wer­den, und über­haupt hat­te uns De­nis gestern er­zählt, das wir auf­pas­sen müs­sen wenn die Flut wech­selt und das Was­ser raus­zieht in die Hud­son Bay, der Sog ist so stark das der Ti­den­hub hier sehr groß ist. Das hat­ten wir ja schon oben nörd­lich von Seal Ri­ver ge­se­hen. Sie mein­te wir müs­sen dann so­fort um­keh­ren oder wenn`s nicht mehr geht am Ufer entlang pad­deln, um dann mit der Fluss­strö­mung auf das Be­luga Mo­tel zu pad­deln. So­zu­sa­gen müssten wir dann al­so wenn wir auf der ge­genüber­lie­gen­den Sei­te sein wür­den erst­ mal am Ufer Flussein­wärts Pad­deln ge­gen die Strö­mung um dann mit dem Schwung der Strö­mung die rie­sen Bucht zu über­que­ren und es da­bei schaf­fen auf die­se Sei­te zur Be­luga Mo­tel Sei­te zu kom­men. Na­ja, so­was je­den­falls. 

  Und nun Pad­del­ten wir bei Hoch­flut raus auf die rie­sen Bucht des Chur­chill Ri­ver. Wir wa­ren noch nicht sehr weit draußen und noch im Hud­son Bay Was­ser das ganz klar war, als ei­ni­ge Be­luga Wa­le in un­se­re Nähe ka­men. Ih­re Weißen Kör­per glänz­ten im Son­nen­licht. Die Hit­ze war wie­der da weit über 30 Grad. Ab und zu stießen sie Luft aus ih­rem At­emloch. Ih­re Lau­te von un­ter­schied­li­chen Klän­gen wa­ren gut hör­bar. Ho­he schril­le, wei­te ganz Tie­fe, und ganz selt­sa­me Lau­te wa­ren das. Man­che sehr kurz man­che sehr lan­ge Lau­te und Klän­ge. Das hör­te sich al­les Fu­turi­sti­scher an, wenn man sich die Wa­le Weg­vor­stell­te, und sich bloß auf den Klang kon­zen­trier­te. Das al­lei­ne war schon ein sehr be­ein­druc­ken­des Er­leb­nis. Die Wa­le ka­men dann näher. Ganz ein­deu­tig sie woll­ten uns se­hen, mal ken­nen ­ler­nen, und das war das bei weitem fas­zi­nie­rend­ste dar­an. Hier war ein sehr schö­nes Le­be­we­sen das genau dar­an in­ter­es­siert war wie wir sel­ber den an­de­ren mal zu se­hen und her­auszu­fin­den was die so ma­chen. Zu se­hen wie ein so großes We­sen auf mich zu­kam war schon er­wec­kend. Zu­erst schwam­men ei­ni­ge un­ter dem Ka­nu her. Das Was­ser war da nur ei­ni­ge Me­ter tief et­wa 3-4 Me­ter schät­ze ich, aber mit der Klar­heit kann das auch gut täu­schend wir­ken. Es war fast glas­klar, dann ka­men sie näher lang­sam näher. Ei­ner von ih­nen dreh­te sich dann auf den Rüc­ken und schwamm ganz lang­sam auf das Ka­nu zu, im­mer näher, so hat­te er sein Ge­sicht nach oben ge­rich­tet und konn­te se­hen was da über ihm los war, er konn­te mich und die an­de­ren bes­ser se­hen. Es sah so aus als ob er sei­nen Kopf aus dem Was­ser stec­ken woll­te, tat es aber nicht. Ein an­de­rer Wal stieg ganz lang­sam mit dem Kopf steil nach oben Schwanz zum Grund, Ver­ti­kal hoch, sehr lang­sam, und blieb dann et­wa 1 Me­ter un­ter der Ober­fläche ste­hen. Al­so musste das Was­ser dort viel tie­fer sein, denn ich schätz­te ihn auf et­wa 4 Me­ter. Dann schau­te er zu mir hoch. Sein Lächeln im Ge­sicht war unübersicht­lich. 

  Vie­le klei­ne Graue, al­so Jun­ge Be­luga schwam­men herum, aber sie schwam­men schnel­ler vor­bei und hat­ten kein In­ter­es­se an uns. 

  Manchmal kam ein Wal ganz na­he ans Ka­nu und ließ dann ei­ne kräf­ti­ge Luft­bla­se an die Ober­fläche glei­ten. Die noch ganz jun­gen Be­lugas schwam­men fast di­rekt an ih­rem Mut­ter­leib an ih­ren Müt­tern. Die schö­ne Kopf­form der Wa­le war gut zu se­hen. Ih­re kur­ze spit­ze Maul­form dar­über die ho­he Stir­ne die dann eben mit dem Rüc­ken war. Ei­ni­ge cm hin­ter der Mun­döff­nung la­gen die wach­sa­men Au­gen. Ih­re brei­ten Arm­flos­sen ga­ben ih­nen et­was se­geln­des im Was­ser. Ele­gant glit­ten sie durch das im­mens kla­re Was­ser der Hud­son Bay die sich bei Hoch­flut weit in die Chur­chill Bucht drängt. Leuchten­des Weiß war ihr Kör­per wenn sie lang­sam mit dem Rüc­ken die Was­serober­fläche durch­schwam­men. 

  Ich war ein­fach be­ein­druckt und sta­un­te. Fas­zi­nati­on war das schon. Die­se großen We­sen die so ru­hig an uns heran­ka­men um uns ein­we­nig an­zu­pei­len. 

  Wir wa­ren al­le mit Ah­hh und Oh­hh und fa­bel­haft und hast du das ge­se­hen, wun­der­bar, Ah­hh, Oh­h­hh schau mal wie die Sin­gen, be­schäf­tigt. Tim war sehr er­freut und plan­te schon fürs näch­ste Jahr ei­ne Rei­se mit sei­ner Frau und Kin­dern hier­her. Nach ei­ner Wei­le schwam­men die Wa­le wei­ter. Ih­re Rich­tung war noch im Chur­chill Ri­ver Be­reich, aber en­de August fan­gen sie lang­sam an in klei­nen Grup­pen aus der Bucht her­aus­zu­schwim­men um ir­gend­wo in der Hud­son Bay den Win­ter zu ver­brin­gen und erst im Ju­ni bei Eisab­bruch wie­der in die­se Bucht zu kom­men. Wir blie­ben so­lan­ge es ging da draußen auf der großen Bucht. Meh­re­re Grup­pen von Wa­le oder Walfa­mi­li­en­clans ka­men zu uns herüber­ge­schwom­men, wäh­rend wir weit draußen an­ge­trie­ben wa­ren. 

  Wir wa­ren al­le sehr be­ein­druckt, be­gei­stert. Aber dann war es Zeit die Bucht zu ver­las­sen. Die Was­sermas­sen woll­ten zurück in die Hud­son Bay und so leg­ten wir den Pad­del­gang rein. Da wir tief in die Flußbucht ge­trie­ben wur­den war es nun leicht sich mit dem raus­trei­ben­den Was­ser zurück­trei­ben zu las­sen und schon bald wa­ren wir wie­der am Strand des Beluga Mo­tels. 

  Noch lan­ge be­schäf­tig­ten wir uns mit den Wa­len. Auch als wir abends bei Kel­seys Piz­za saßen und aßen wa­ren wir noch da­mit be­schäf­tigt die­se Wa­le zu bewun­dern. Der deut­sche Nor­bert Ro­sig hat in Chur­chill sei­ne fo­to­gra­fi­schen Ar­bei­ten hin­ter­las­sen. Er hat­te wun­der­ba­re Fo­tos von Chur­chill und den Eis­bä­ren gemacht, aber auch vom Nord­licht, und vie­le Post­kar­ten wa­ren dort mit sei­nen Fo­tos zu er­wer­ben. 

  Es wird ge­sagt das in Chur­chill die größten For­matio­nen und die stärk­sten Far­ben­in­ten­sitäten des Nordlichts zu se­hen sind, aber mit wem sie sich ver­glei­chen weiß ich nicht. Wenn ich mich rich­tig er­in­ne­re hat­te Ro­sig dort im Kel­seys Piz­za ei­ne Fo­toau­sstel­lung. 

  Et­wa 1200-1300 Men­schen le­ben in Chur­chill, das auf der Spit­ze ei­ner Halbin­sel in die Hud­son Bay ragt. Die lin­ke Sei­te der Halbin­sel gehört zur Chur­chill Flussmün­dung, und hat ei­nen schö­nen natür­li­chen Hafen. Große Ge­trei­desi­los und lan­ge För­der­bän­der ra­gen in die Bucht hin­ein um Fracht­schif­fe vol­ler Getrei­de aus der Ka­na­di­schen Prärie zu fül­len. Was aber stark nach­ge­las­sen hat, da po­li­ti­sche Macht­kämp­fe und wirt­schaft­li­che Stra­te­gi­en das Ge­trei­de lie­ber den län­ge­ren Weg nach Eu­ro­pa schif­fen woll­ten, an­statt den kür­ze­ren Weg über die Chur­chill Hud­son Bay Rou­te.

Die Ort­schaft macht ei­nen schö­nen bun­ten Eindruck. Die Ge­schäf­te und Lä­den wa­ren in Blau, Rot, Gelb, Grün, und so wei­ter an­ge­malt. Die Men­schen wa­ren sehr freund­lich und of­fen, und ei­ne hei­te­re Atmo­sphä­re war dort. In den Ge­sich­tern der Men­schen lag nicht so viel Grü­beln, oder Be­dacht­heit son­dern viel mehr Spon­ta­nität und Witz und Hu­mor. Al­le wa­ren sie Ur­ein­woh­ner. Ich konn­te kei­nen se­hen der es nicht war. Man­che Ur­ein­woh­ner sind ver­blen­det und dach­ten das Land gehört nur ih­nen. Aber die Men­schen sind überall Ur­ein­woh­ner, und al­le sind sie bloß Ver­wal­ter der Er­de und nicht die Be­sit­zer oder Ei­gen­tü­mer. Je­ne die sich als Ei­gen­tü­mer bezeich­nen bau­en Här­te auf und so­mit die ganz kla­re Eis­zeit un­ter den Men­schen, Na­tio­nen, Ur-‑Ein­wohnern. Doch die Fak­ten sind ja an­ders, für Land wur­de ge­mor­det, ge­lo­gen, be­tro­gen, ge­mec­kert, ge­klec­kert, gelack­mei­ert.

Am fol­gen­den Tag fuh­ren wir wie­der auf die Bucht um mit den Wa­len zu sein. Wie­der wa­ren wir fas­zi­niert. Wie­der wur­den wir be­staunt und wie­der sta­un­ten wir. Dann Pad­del­ten wir wei­ter bis zum entfern­ten Ufer ge­gen­über vom Be­luga Mo­tel. Dort ist Ka­na­das klein­ster Na­tio­nal­park. Dort sind ei­ni­ge Me­ter vom fel­si­gen Ufer, Fel­sen mit ei­ner Weißen Pfo­sten Um­ran­dung ver­ziert, und in der Mit­te die­ser Pfo­sten ist die Gra­vie­rung von Sa­muel He­ar­nes Unter­schrift die er im Ju­li 1767 dort auf dem Fel­sen mach­te. Sa­muel He­ar­ne hat ein Ta­ge­buch hin­terlas­sen in­dem er sei­ne Zeit hier am Chur­chill Ri­ver und sei­ne Su­che nach den Kup­fer­mie­nen be­schreibt. Der Häupt­ling Ma­tanab­be von den Den­em oder Chipe­wa­yans war sein Füh­rer durch die Rei­se zum Eismeer. He­ar­ne bau­te die Hud­son Bay Com­pa­ny auf die­ser Strec­ke mit auf, die ich auch ge­pad­delt hat­te. Die Han­dels­sta­tio­nen ver­k­auf­ten Wa­ren an die Urein­woh­ner und be­ka­men dafür Fel­le. 

  Von die­ser Stel­le hat­ten wir ei­nen Blick in die Land­schaft und sa­hen ei­nen großen Schwarm Schnee­gän­se auf dem un­ter uns lie­gen­den Flach­landdel­ta. Es gibt ja über 200 Sor­ten Vö­gel in die­ser Gegend, Eis­bä­ren, 4 See­hund­sor­ten, die Wa­le, auch Nar­wa­le und den Or­ka, die Wöl­fe, das Ka­ri­bou, Füch­se, und fri­sche Luft mit viel Wind. 

  Der Him­mel war strah­lend Blau, am Ho­ri­zont la­gen ver­schla­fen ei­ni­ge bril­li­an­te Weiße Wol­ken. Die Ame­ri­ka­ner wür­den mor­gen zurück­fah­ren. Ich hat­te mir vor­ge­nom­men noch län­ger in Chur­chill zu blei­ben un­ter an­derem auch um ei­ni­ge Eis­bä­ren zu er­le­ben. 

  Am 13 Au­gust be­zahl­te ich De­nis 49,40 Dollar für die Über­nach­tun­gen. Wir hat­ten al­le in ei­nem Mo­telzim­mer ge­lebt das rie­sig war mit Kü­che und so wei­ter. Die Ge­sam­t­rech­nung war 130 Dollar für zwei Über­nach­tun­gen und 18,20 Dollar Steu­ern, Steu­ern, Steu­ern, und das be­sagt schon al­les, da wol­len die an­de­re Steu­ern, sie wol­len dein Le­ben steu­ern zu ih­ren Gun­sten. Doch was ich welt­weit seit es die Ge­schich­te der Mensch­heit gibt so ge­le­sen und ge­se­hen ha­be, da kann ich auf die­se Art von Steu­er-‑Steu­ern ver­zich­ten. Ich brau­che kei­ne Ver­führer, denn das ist es was bis jetzt im­mer pas­siert ist, die Men­schen wur­den ver­führt durch die ver­lo­ge­ne gieri­ge sehr ag­gres­si­ven Seni­len je­ne, die dich steu­ern wol­len. Ich ak­zep­tie­re kei­ne Steu­ern und auch kei­ne Steue­rung mei­nes Le­bens von Ver­füh­rern und Ausbeu­tern. 

  Ich han­del­te dann mit De­nis ei­nen guten Preis für das Mo­telzim­mer aus, 400 Dollar im Mo­nat plus 2 x 28 Dollar Steu­ern. Aus­beu­ten, aber nicht Steu­ern ist das, die­se Aus­beu­tung ist zu so ei­ner stu­pi­den Gewohn­heit ge­wor­den das die­se Un­ge­heu­er Staatsideo­lo­gie und de­ren Seu­chen­ver­tre­ten­den Ob­jek­te, tat­säch­lich glau­ben das Men­schen ihr Ei­gen­tum sind. So ge­mein ver­blö­det sind Po­li­ti­ker und Staats­gewohn­heitsi­dio­teni­deo­lo­gi­en. Des­we­gen, ei­ne ech­te De­mo­kra­tie hat es noch nie ge­ge­ben. Und wenn das al­so die­se Form der De­mo­kra­ti­en wie sie heu­te sicht­bar sind al­so das sein soll was al­so das be­ste sein soll was Men­schen sich heu­te so erblö­det ha­ben, dann will ich noch hin­zu­fü­gen, das es dann bloß ei­ne or­dinä­re dump­fe Raub­säu­ge­tier­de­mo­kra­tie ist mehr nicht. Und kön­nen Raub­säu­ge­tie­re über­haupt ein wirk­li­ches Recht le­ben, kön­nen Raub­säu­ge­tie­re tatsäch­lich schon mehr als das üb­li­che Mensch­lich all­zu Mensch­li­che oder Raub­säu­ge­tie­ri­sche all­zu Raubsäu­ge­tie­ri­sche le­ben, nein, noch nicht, denn sie sind bis zum Über­druss be­waff­net und heu­cheln sich Frie­den vor weils Not­wen­dig ist, und aber auch weil sie noch nicht von den Raub­säu­ge­tierin­stin­ken las­sen wol­len, Gier, Hab­gier, Neid, Macht über an­de­re ha­ben wol­len, Plün­dern, Austrick­sen, aber das Blöde­ste heut­zu­ta­ge ist die Re­li­gi­on des Gel­des, sie wird sich als ei­ne noch ver­blö­den­de­re Ideo­lo­gie er­wei­sen als das ver­lo­ge­ne Prie­ster­tum der Kir­chen und Po­li­tiker. 

Das Geld hat die­se Men­schen schon fast to­tal ver­blö­det. Ich bin kei­ne Ei­gen­tum von Igno­ran­ten dum­men ge­ris­se­nen ver­lo­ge­nen Po­li­ti­kern die bloß Raub­säu­ge­tie­re geblie­ben sind und an­de­ren Theo­reti­kern.. Wenn sie wol­len das ich ih­re Seni­li­deo­lo­gie mit­ma­che bin ich un­be­zahl­bar.

Dann be­kam ich von De­nis das Zim­mer No 7. Eini­ge an­de­re Rei­sen­de wa­ren in den an­de­ren Zimmern. 

Die Ame­ri­ka­ner ver­ließen Chur­chill. Ich ging mit ih­nen zum Bahn­hof der schön aus­sah, al­les aus Holz. Da war auch der Ka­na­di­sche Ka­nu­te der ver­sucht hat­te die Hud­son Bay mit dem Ka­nu zu ma­chen, aber auf­ge­ben musste, und per Funk sich raus­ho­len ließ. Ein äl­te­rer Mann­kör­per. 

  Wir verab­schie­de­ten uns per Handab­klat­schen so wie die Bas­ket­ball­spie­ler wenn sie ge­punk­tet ha­ben. Doch das war al­les bloß ego­ma­nes Ge­tue, oh­ne Bedeu­tung, Fürz­chen im Wind, sonst nix. Die gan­zen Re­de­rei­en die Adres­sen aus­tau­schen das war al­les bloß Son­nen­schein der Kunst. 

  Dann zuc­kel­te der Zug weg, Rich­tung Sü­den nach Thomp­son oder sonst ­wo­hin. Ich stand da und schau­te auf die Glei­se aber in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung. Das was ich mir in Mün­chen vor­ge­nom­men hat­te war ver­wirk­licht, näm­lich die wun­der­schö­ne ge­fähr­li­che Seal Ri­ver Strec­ke mit an­de­ren Ka­nu­ten zu ma­chen. Nun war das be­en­det. Ich war dank­bar für die Verwirk­li­chung. Der Seal Ri­ver war be­ein­druc­kend. Die Ka­na­dier ha­ben ihn zum Na­tio­nal He­rita­ge Ri­ver gemacht. Er ist noch völ­lig natür­lich oh­ne Ab­däm­mung wie der Chur­chill oder Nel­son Ri­ver. Das ein­zi­ge wa­ren die Mi­nen auf der großen In­sel in den 50 Jah­ren dort. An­son­sten ist der Seal Ri­ver Menschen­los. 

  Die 260 km lan­ge Strec­ke in die Hud­son Bay hat­te mir viel an Mut, Ka­nufähig­keit und Wach­sam­keit beige­bracht. Die vie­len Wild­was­ser­stel­len hat­ten es in sich an Po­wer. Die schö­nen Sand­dü­nen, die blühen­de Na­tur der Düf­te, die See­hun­de und der Eis­bäran­griff all das war Be­rei­che­rung. Das Del­ta mit sei­nem verrück­ten stei­len fel­si­gen wil­den Ver­zwei­gun­gen und Unüber­sicht­lich­keit hat­te die Ame­ri­ka­ner das fürch­ten bei­ge­bracht. Ich stand da im­mer al­lei­ne auch in mei­ner Freund­schaft und Lie­be zum le­ben und den Men­schen. 

  So wie der Kü­sten­be­reich des Seal Ri­ver Del­tas sich in 100 Jah­ren um 55 cm er­höh­te und sich von der Last der Eis­zeit be­frei­te, so war ich da­bei mich von mei­nen Rei­se­sa­chen zu be­frei­en, denn ich brauch­te auch mehr Geld für das was ich vor­hat­te. Al­so ent­schied ich mich das Zelt, Schlaf­ma­trat­ze, Schlaf­sack, Ge­wehr, Ka­nu, was­ser­dich­te Säc­ke zu ver­kau­fen. 

  Der Freund von De­nis, ein Mann aus Au­stra­li­en der im Re­stau­rant Traders Ta­ble als Kell­ner ar­bei­te­te kauf­te mir das Zel­te­quip­ment ab. Er hat­te vor ei­ne Rei­se zu ma­chen und so gün­stig wür­de er sol­che Qualitäts­sa­chen nicht so leicht wie­der be­kom­men. Später als ich wie­der in Eu­ro­pa war hät­te ich das fan­ta­sti­sche North Fa­ce Zelt ger­ne wie­der ge­habt, denn das Zelt war wirk­lich von ho­hem Wert auf der Rei­se. Der Schutz den ich er­fuhr bei den lan­gen großen Stür­men und Re­gen­zei­ten. Der Schutz auch ge­gen Käl­te, obwohl es so dünn war. Auch die Therm-‑A-‑Rest, selbstauf­fül­len­den Ma­trat­ze war ei­ne Be­rei­che­rung, leicht, schmal, kom­for­ta­bel. Da ich das Zelt in den USA gek­auft hat­te und dafür we­ni­ger als in Ka­na­da bezahlt hat­te, viel we­ni­ger, konn­te ich das Zelt zum gleichen Preis ver­kau­fen für den ich es gek­auft hat­te und es war im­mer noch 50 % ko­stengün­sti­ger als in Kana­da. Ka­na­da wird auch von den Zwi­schen­händ­lern aus­ge­saugt. Al­les was egal in wel­chem Be­reich da­zwischen liegt, ist zu ent­fer­nen. Al­les was zwi­schen dir und dem Gött­li­chen liegt oder Gott ist zu ent­fer­nen. Nur der di­rek­te Draht führt zur Wahr­heit. Um­so­mehr zwi­schen der Her­stel­lung und dem End­ver­kauf Pro­fi­te ge­macht wer­den sol­len, um so teu­rer ist es für den Käu­fer. Des­we­gen sind Zwi­schen­händ­ler aus dem jetzi­gen Sy­stem zu ent­fer­nen. Wenn ei­ne Bat­te­rie 10 Eu­ro ko­stet könn­te sie oh­ne Zwi­schen­händ­ler bloß 3 Eu­ro ko­sten. Zwi­schen­händ­ler sind nicht mehr Zeitgemäß. Di­rekt­ver­kauf und Netz­werk­ver­kauf ist am Sozi­al­sten am Wirt­schaft­lich­sten und Pro­fi­ta­bel­sten für al­le. Netz­werk ist ei­gent­lich nicht So­zi­al es ist Hu­man. So­zi­al stinkt für mich so nach Be­ne­be­lung und nach Ge­mein­schafts­la­tri­ne, aber ich weiß was da­mit gemeint ist. So, ich wer­de hier mal wie­der ei­nen klei­nen In­fo­kurs ab­hal­ten in Be­zug zum Geld und So­zia­lis­mus und Zen­tral­ban­ken und dem Aus­beu­ten der Steu­erzah­ler. Es sind doch in den letz­ten Jah­ren sehr vie­le Fir­men den Bach run­ter ge­gan­gen wä­re ei­ne zu schö­ne Be­schrei­bung für die­se Ban­di­ten, nein, sie sind we­gen Be­trug und Täu­schung plei­te ge­gan­gen. Große USA Fir­men und es wer­den noch vie­le fol­gen weltweit. Denn die Geld­wis­sen­schaft ist ja ei­ne Be­trugswis­sen­schaft und ei­ne Wis­sen­schaft der Täu­schung und der ver­such See­len oder Men­schen in Ge­fan­genschaft zu hal­ten. Der Ar­che­typ für die­se mo­der­ne­re Form ist das Roth­schild­sy­stem und de­ren Bank­me­thoden. Es ist ei­ne wun­der­ba­re Lü­gen­sy­ste­ma­tik. Aber da wir ja in ei­ner Dä­mon­kra­tie Le­ben ist es eben bloß Fan­ta­sie. Al­so der Be­trug wur­de in den USA pri­ma durch den Kon­gress le­ga­li­siert. Washing­ton Se­na­to­ren setz­ten die Richt­li­ni­en dafür in­dem be­wusst Freiraum in der Ge­set­zes­for­mu­lie­rung ein­ge­baut wur­de. Hier ist die Er­klärung von Dr. Ed­ward Ka­ne: Täu­schung sel­ber ist noch kein il­le­ga­ler Be­trug( als wenn Be­trug le­gal sein könn­te) wenn er au­to­ri­siert ist, durch ein Rechnugs­sy­stem wie das All­ge­mein Ak­zep­tier­te Rech­nugsprin­ziep Sy­stem wel­ches In­sti­tu­tio­nen er­laubt ih­re vor­her­ge­hen­den wah­ren Wer­te, statt­dessen, als aufge­bläh­te Werte zu füh­ren. Das re­gu­lie­ren­de Rechnungs­prin­zip Sy­stem in 1982 gibt eben neue Möglich­kei­ten für über­trei­ben­des Ka­pi­tal. In­ten­si­ve Spe­ku­la­tio­nen, wel­che wir in vie­len Fir­men be­obach­tet ha­ben, ist über­haupt nicht nö­ti­ger­wei­se schlech­tes Ma­na­ge­ment. In den mei­sten Fäl­len, war es schlau­es Ma­na­ge­ment ... Das wa­ren cle­ve­re al­so raf­fi­nier­te Spie­ler die nicht den Spa­rer oder Ein­zah­ler aus­beu­te­ten son­dern den Steu­er­zah­ler. 

  Ahaaa., Soo, die Mas­se Mensch soll ja über­haupt gar nichts wis­sen von der Geld­wis­sen­schaft und der Be­trug der da­mit das Ban­di­ten­tum oder schlicht­weg den Raub­säu­ger­de­mo­kra­ti­en freie Bahn gibt welt­weit ein Ver­bre­cher­sy­stem auf­zu­bau­en, ganz im Sin­ne der Roth­schild Sy­ste­me. Die­se Be­trugs­sy­ste­me wer­den dann in al­len Län­dern der Er­de an­ge­wen­det, und Po­liti­ker spre­chen dann oft da­von das sie be­son­de­re Verbin­dun­gen zu dem und dem Land ha­ben und die freund­schaft­li­chen Ver­pflich­tun­gen sind zu in­ten­siv, und des­we­gen ist die wirt­schaft­li­che Ab­hän­gig­keit so groß. Es ist hauptsäch­lich das Be­trugs­sy­stem des Gel­des an das sie wie blin­de Tie­re glau­ben das sie sol­che Wor­te wählen lässt. Und die Mas­se glaubt und glaubt und glaubt ganz im Sin­ne der Glau­bensma­fia den Re­li­gio­nen. 

  Aber hat­te nicht Je­sus ge­sagt, „ihr seit so gut wie ich und ihr könnt es so­gar bes­ser als ich“. Und weswe­gen habt ihr denn nun vom Baum der Er­kennt­nis ge­ges­sen und eu­re Au­gen wur­den geöff­net, und ihr könnt da­durch er­ken­nen das ihr Gott­gleich wer­den könnt und seit. Aber da­von ist heu­te nicht viel zu sehen. Eher ist es Blind­gleich. Das so­zia­le Sy­stem ist kein natür­li­ches Sy­stem eben­so nicht das Christ­li­che System, es sind al­les bloß Spe­ku­la­tio­nen, Glau­ben. 

  Das freie Markt­sy­stem ist to­tal ein un­freies Marktsy­stem, nun to­tal be­herrscht vom völ­lig wert­lo­sen Papier­geld das ein un­natür­li­ches Sy­stem ist, al­so Gift, so wie die Phar­ma­zeu­ti­schen Pro­duk­te Gift sind. Gift ge­gen ein natür­li­ches spi­ri­tu­el­les Sy­stem. So da hat sich ein Kar­tell auf­ge­baut das kom­for­ta­bel zu­sammenar­bei­tet. Näm­lich das ist die Po­li­ti­sche Wis­senschaft und das Geld­wis­sen­schafts­sy­stem. Die­se bei­den Sy­ste­me sind im­mer am Rand des Wahn­sinns zu fin­den. Die­se ver­lo­ge­nen Pro­fes­so­ren und Dokto­ren in den Sy­ste­men und Wis­sen­schaf­ten er­schaf­fen dann Kon­totäu­schun­gen wo eben in Wahr­heit Fir­men und an­de­re die längst In­sol­venz wä­ren und Plei­te, sich so dar­stel­len kön­nen als ob sie im blühen­den Ge­schäft wä­ren und es ein­fach wei­ter aus­füh­ren. 

  Mir sel­ber wä­re das to­tal gleich­gül­tig und auch to­tal ak­zep­ta­bel, wenn, das Geld ent­fernt wür­de. Denn es geht ja nur um das un­natür­li­che Geld, und der al­te Roth­schild sag­te mal Gebt mir die Kon­trol­le über das Geld und ich ver­zich­te ger­ne auf al­le Po­li­tischen Äm­ter und Po­si­tio­nen der Welt. 

  Und dar­um geht es dann eben, über die Kontrol­le des Gel­des Glo­bal, da­mit ei­ner und ganz weni­ge, euch, mich, aber auch to­tal kon­trol­lie­ren können. Und des­we­gen muss das Geld ver­schwin­den, der dum­me Raub­säu­ge­tier Glau­be dar­an. 

  In 1944 tra­fen sich in Bret­ton Woods New Hamps­hi­re die welt­weit pro­mi­nen­te­sten So­zia­li­sten wie sie sich nann­ten, um den in­ter­na­tio­na­len Mo­neta­ry Fund und die Welt­bank zu grün­den, als ein Mecha­nis­mus zur Eli­mi­nie­rung des Gold­stan­dard. Aber da­hin­ter stand die Grün­dung des Auf­baus von Weltsozia­lis­mus, das durch die Zen­tral­ban­ken un­ter­stützt wird. Die­se IMF/ Welt­bank ist so­zu­sa­gen ei­ne Zen­tralbank al­so das Kar­tell über al­le Ban­ken und druckt Geld aus Nichts, oh­ne das es in Wahr­heit ei­nen da­hinter­lie­gen­den Wert hat. Das geht im­mer so weit bis es zur In­fla­ti­on kommt. Und die kommt im­mer, weil es lo­gisch gar nicht an­ders geht. Das ist aber ein ab­so­lut un­natür­li­ches Sy­stem. Es geht da nicht um wirk­lich frei­en Markt von Nach­fra­ge und An­ge­bot son­dern um rei­ne Fik­ti­on al­so vir­tu­el­les Le­ben das sich ab­hebt von See­li­schen Le­ben. 

  Da­mals wur­de ent­schie­den das Gold als die Ba­sis von in­ter­na­tio­na­lem Aus­tausch zu ver­schwin­den hat und er­setzt wer­den soll­te durch po­li­tisch ma­ni­pulier­tem Pa­pier­standart. In an­de­ren Wor­ten, es gab den Po­li­ti­kern und denen die von sich be­haup­ten sie sei­en der Staat al­so rei­ne Fik­ti­on, denn den Staat gibt es gar nicht, es ist wie­der­ mal pu­rer Glau­be und Fik­ti­on es gab den Po­li­ti­kern die Mög­lich­keit sich von der Dis­ziplin des Goldes zu ent­fer­nen, da­mit sie so Geld aus Nichts schaf­fen konn­ten oh­ne die Stra­fe zu be­zah­len das der Geld­wert fällt auf dem Welt­markt. Denn zu­vor gab es den Gold­tausch Standart was nicht das glei­che ist wie der Gold­standart wo das Pa­pier­geld durch Gold ab­ge­deckt ist. Die Ban­kiers und Po­li­ti­ker hassten den Gold­tausch Stan­dard, da es ih­nen nicht mög­lich war ihn zu ma­ni­pu­lie­ren. 

Nun wei­ter mit die­ser Ge­schich­te in die Welt des Raub­säu­ge­tier Geld­wahns und des po­li­ti­schen Wahns und des to­tal ver­blö­de­ten Ban­kier­wahns, das An­be­ten des Geld­got­tes mit ih­ren Prie­stern in den Zen­tralban­ken auf die die Po­li­ti­ker hof­fen um ih­re Ar­mut egal in wel­chen Be­rei­chen mit wert­lo­sem Pa­pier­geld un­ter die Mas­sen zu brin­gen. 

  Dann gab es da die­se Fa­bi­an Ge­sell­schaft. Das war ei­ne Eli­te­grup­pe von In­tel­lek­tu­el­len die So­zia­lis­mus über die Mensch­heit brin­gen woll­ten. Wo die Kommu­ni­sten So­zia­lis­mus mit Schnel­lig­keit durch Re­vo­luti­on und Ag­gres­sio­nen brin­gen woll­ten, woll­ten die Fa­bians es mit lang­sa­mer Pro­pa­gan­da und Le­gis­la­tur ma­chen. Das Wort So­zia­lis­mus soll­te erst gar nicht benutzt wer­den. Statt­des­sen spra­chen sie von den Vortei­len für die Mensch­heit, durch me­di­zi­ni­schen Schutz, höhe­re Löh­ne, bes­se­re Ar­beits­kon­di­tio­nen, so­zia­le Lei­stun­gen eben. Auf die­sem Weg plan­ten sie es ih­re Zie­le oh­ne zu viel Geg­ner­schaft zu er­rei­chen. Sie hat­ten nix ge­gen die Kom­mu­ni­sten aber sie hat­ten was ge­gen die Art wie der Kom­mu­nist sei­ne Zie­le errei­chen woll­te. Eben auf die net­te Art wie un­ter Sta­lin oder Le­nin oder Mao und an­de­ren Raub­säu­ge­tie­ren die noch Blutlec­ken als Tischma­nie­ren be­vor­zug­ten. Da­zu gehört auch die Blut­wurts­fres­se­rei. 

  Die drei pro­mi­nen­te­sten Füh­rer in den An­fangs­stadi­en wa­ren Sid­ney und Bea­tri­ce Webb und Ge­org Bern­hard Shaw. Es gibt ein ver­zier­tes Blei­glas­fen­ster im Haus von Bea­tri­ce Webb in Sur­rey in Eng­land das be­son­ders viel Licht auf die­se Or­ga­ni­sa­ti­on wirft. Als Über­schrift ist ei­ne Schrift von Omar Khayyam, in der die Er­de zer­trüm­mert wird und dann nach Her­zenswunsch wie­der auf­ge­baut wird. In die­sem Glas­fen­ster ist das Bild von Shaw und Webb die mit ei­nem Ham­mer die Er­de zer­schla­gen. Dar­un­ter ist die Mas­se der Men­schen die ei­nen Berg von Bü­chern an­be­ten die So­zia­lis­mus pro­kla­mie­ren. H: G: Wells der auch mal zur Fa­bi­an Ge­sell­schaft gehör­te sag­te nach­dem er dort auf­hör­te - Das sind die neu­en Ma­chia­vel­lis. 

  Aber das wich­tig­ste in dem Blei­glas­fen­ster ist das Bild das zeigt wie zwi­schen Webb und Shaw ein Wolf ge­zeigt wird der in ei­nem Schaf­s­pelz ver­klei­det ist. Als nun die­se IMF oder In­ter­na­tio­na­le Mo­ne­ta­ry Fund gegrün­det wur­de war Har­ry Dex­ter Whi­te der er­ste Chef. Whi­te war aber auch zur glei­chen Zeit Mit­glied des CFR Coun­cil on For­eign Re­la­ti­on und ein Mit­glied ei­nes kom­mu­ni­sti­schen Spio­na­ge­rings in Washing­ton wäh­rend er As­si­stant Se­cre­ta­ry of the Tre­asu­ry war. Und das wusste der US Prä­si­dent Tru­man durch das FBI als er ihn da­zu mach­te. 

  So völ­lig un­be­wusst für die Öf­fent­lich­keit spiel­te sich da ein Kom­mu­ni­stisch So­zia­les Dra­ma ab bei der Grün­dung der Welt­bank. 

  Das Ziel war In­ter­na­tio­na­ler So­zia­lis­mus. Das Ziel des IWF und der Welt­bank sind ei­ne Welt­wäh­rung zu schaf­fen, ei­ne Welt­zen­tral­bank, und ein Me­cha­nis­mus zu fin­den der die Wirt­schaf­ten al­ler Na­tio­nen kon­trolliert. Da­mit das pas­sie­ren kann muss die USA ih­re domi­nan­te Po­si­ti­on auf­ge­ben. Als ein Fakt. Es müsste al­so bloß ein Teil vom kol­lek­ti­ven gan­zen wer­den. 

  Die So­wjets wur­den da­mals kei­ne Mit­glie­der des IWF und der Welt­bank. Die­se Welt­bank wur­de aber auch als Ve­hi­kel ge­se­hen, und zwar um Geld von den USA und an­de­ren In­du­stria­li­sier­ten Na­tio­nen, zu den unent­wic­kel­ten Län­dern zu trans­fe­rie­ren. Und zwar hauptsäch­lich in sol­che Län­der wo die Mar­xi­sten schon die Kon­trol­le hat­ten. Die war­te­ten al­so schon darauf wenn die In­du­striena­tio­nen de­ren Rech­nun­gen be­zah­len wür­den 

  So das war da­mals ein ge­ni­al­er Schach­zug un­ter dem Vor­wand bloß als Welt­bank zu die­nen. Die­ser In­ter­na­tio­na­le Mo­ne­ta­ry Fund er­scheint so als ob er zu den Verein­ten Na­tio­nen gehört gen­au­so als ob die USA Zen­tral­bank zur USA gehör­te, aber es sind zwei völ­lig selb­stän­di­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen. Die größten men­gen Gel­der ge­ben die USA, Eng­land, Deutschland, Frankreich Ja­pan.. Der Theo­re­ti­ker John Maynard Keynes ist ei­ner der Prot­ago­ni­sten die­ser Sozia­li­sti­schen Ham­mer­ar­beit. Er hat die­se Abzockstruk­tur mit erdacht. 

  Wenn al­so Län­der Plei­te sind be­kom­men sie Geld, das nie er­war­tet wird das es zurück­ge­zahlt wird da­mit de­ren Wäh­run­gen nicht ab­ge­wer­tet wer­den müs­sen. Aber was das heu­te ja welt­weit ge­wor­den ist sieht man ja, und wer da nicht mit­spielt der wird ein­fach platt ge­macht, in an­de­ren Wor­ten wer nicht an die Bi­bel des Gel­des glaubt wird Bank­rott ge­macht in­dem kein Geld mehr als Kre­dit und so wei­ter ge­ge­ben wird.. All das ist aber noch der Be­reich des Aber­glaubens, wie je­de Theo­rie pu­re Spin­ne­rei ist. Aber aus Spin­ne­rei­en wer­den ja gute Pullo­ver und Jac­ken und Ho­sen ge­macht. 

  John Maynard Keynes er­klär­te dann zum Weg­fall des Goldes: Ich fühl­te das die füh­ren­den Zen­tralban­ken nicht ih­re exi­stie­ren­den for­men des Gold­standards auf­ge­ben wür­den, und ich hat­te nicht vor ei­ne Ka­ta­stro­phe von enor­men Erd­be­ben zu star­ten die daraus fol­gen wür­de. Des­we­gen lag die ein­zi­ge prak­tische Hoff­nung, in ei­ner gra­du­el­len Evo­lu­ti­on in der Form ei­ner ge­ma­nag­ten Welt­wäh­rung, wo­bei ich den exi­stie­ren­den Gold­standart als An­fangs­po­si­ti­on nahm. Zu der Zeit war es in den USA Il­le­gal für Ame­ri­ka­ner Gold zu be­sit­zen( Was für Ver­bre­cher­ban­den da wirken, sa­gen­haft) aber je­der in an­de­ren Län­dern konn­te sei­ne wert­lo­sen Pa­pier­dol­lars in Gold um­tau­schen zu ei­nem Preis von 35 Dollar die Un­ze. Aber in 1970 erschaff­te die­se Fa­bi­an Ge­sell­schaft ei­ne neue Geld­einheit den SDR, oder Spe­ci­al Drawing Right. Die Medi­en die al­le­samt zu den Kar­tel­len gehö­ren ver­mark­te­ten das dann als Pa­pier­gold. Aber es war rei­ne Buch­hal­tungs­ma­gie, al­so Täu­schung. Denn so hat­te man aber auch nun gar kei­ne Re­la­ti­on mehr zum Gold oder ir­gend­et­was an­derem be­zugs­mäßi­gem von Wert. Der SDR war auf Kre­di­te auf­ge­baut die von den Mit­glie­dern die­ser IWF-‑Welt­bank Or­ga­ni­sa­ti­on gege­ben wur­den. Lässt sich gut le­sen nicht­wahr, aber, die­se Kre­di­te wa­ren gar kein Geld, son­dern sie wa­ren bloß ein Ver­spre­chen das der Staat das Geld bekommt, durch das be­steu­ern sei­ner Skla­ven, falls es ge­braucht wür­de. Die­se Ver­spre­chen nahm dann der IMF als echt, und mach­te daraus dann sei­ne Re­ser­ven, von wel­chen Kre­di­te für an­de­re Län­der ge­macht wurden. Das ist al­so Kre­di­te ge­ben, oh­ne das was da ist, außer die Fan­ta­sie, und die­se Welt­bank druck­te dann Geld wie­der ­mal von Nichts. Die­se Bank­kon­ten wer­den ein­fach aus Luft auf­ge­baut. Stellt euch mal vor, und ihr müsst Zin­sen für die­se Luft be­zah­len, und über­haupt ihr plagt euch ab sie noch ab­zu­be­zah­len, das ist der to­ta­le Über­wahn­sinn der auf­hö­ren muss. Es ist so­zu­sa­gen Selbst­zer­störung.   Selbst­zer­störung passiert un­ter ver­schie­denen Aspek­ten, ei­ner da­von ist, in sei­nem Den­ken nicht mehr die Wahr­heit le­ben zu kön­nen. Das Den­ken hat die Gött­li­che In­tui­ti­on für Wahr­heit ab­ge­ge­ben ge­gen die Gier und die Fan­ta­sie um an­de­re da­durch aus­zu­beu­ten., und platt zu machen. Des­we­gen ru­fe ich euch Schuld­ner wie ihr genannt wer­det auf, lasst al­le Sor­gen fal­len in Be­zug zum Geld und de­ren Rück­zah­lung, es ist so­wie­so aus Luft ge­macht und ist ein Igno­ranz Pro­dukt der Raub­säu­getier­men­ta­lität die aber auch to­tal un­er­wacht ist. 

  Al­so die­se Gel­der Dol­lars und Eu­ros und Yen wer­den dann mei­stens in Dik­ta­to­ri­sche Re­gi­me gege­ben wo dann aber In­fla­ti­on in den Län­dern auf­gebaut wird die die­se Gel­der fan­ta­siemäßig be­reit­stellten. Al­so to­ta­ler Wahn­sinn, Schi­zo­phre­ne Un­ter­tan Igno­ranz. So be­kloppt ist der Glau­be ans Geld. Eben­so be­kloppt ist der Glau­be ans Gold, denn bei­des ist die Un­wahr­heit, und bin­det an die Gier und das sterb­li­che Ele­men­te das Uni­ver­sum des Kör­per. 

  Nicht nur das da das mei­ste Geld in Ban­di­tenstaa­ten geht, da ist in die­sem Sy­stem auch der versteck­te Fak­tor ent­hal­ten, näm­lich, er­ar­bei­te­ten Reich­tum der Be­völ­ke­run­gen, zum Auf­bau von Ban­diten­staa­ten zu nut­zen, und die de­mo­kra­ti­schen Staa­ten aus­zu­blu­ten, durch die­se Geld­zah­lun­gen an Ban­diten­sy­ste­me, um sie dann sel­ber auf ein ge­samt­niedri­ges Ni­veau ein­zu­blö­den. 

 Es war die Vi­si­on von dem Fa­bi­an So­zia­list John Maynard Keynes das da ei­ne Welt­zen­tral­bank sein sol­le die ei­ne Re­ser­ve­geld­sor­te hat ge­nannt der Bancor, um al­le Re­gie­run­gen vom Gold­stan­dard zu befrei­en. Mit dem SDR hat­te die Welt­bank und IMF das schon er­reicht. Aber so­lan­ge Gold noch für den Dol­lar zu be­kom­men war, war das Spiel noch nicht zu En­de. 

  Aber in 1975 mach­te dann der Prä­si­dent Nixon ein Exe­cu­tiv Or­der das die USA nicht län­ger ih­re Papier­dol­lars für Gold ein­tau­schen wür­den. So bis da­hin hat­te die So­zia­li­sti­sche Sa­che ih­re Zie­le er­reicht. Aber die­se Welt­bank konn­te bis da­hin noch nicht ih­re eige­ne Wäh­rung druc­ken. Sie war da­von noch abhän­gig von den Zen­tral­ban­ken. Aber da die­se Zen­tralban­ken ihr Geld al­le aus Luft schaff­ten hat­te al­so nun die Welt­bank Un­men­gen Gel­der zur Ver­fü­gung, so­zusa­gen Luft­gel­der mit denen sie dann kor­rup­te Staa­ten und Po­li­ti­ker die Ta­schen voll­stopf­te. Und ob­wohl die­se Welt­bank un­wahr­schein­li­che Feh­ler mach­te, und prak­tisch nur mit Mi­nus ar­bei­te­te wur­de sie nie Plei­te, ja so ist das eben in der Welt der Po­li­ti­ker. Ihr wer­det eben als Skla­ven ge­hal­ten und es wer­den to­tal un­ter­schied­li­che Stan­dards ge­macht, ihr sollt die blö­den Ar­beitstie­re und Skla­ven blei­ben. 

  Und des­we­gen sag­te ich schon zu­vor, hof­fe ich, Pla­to sel­ber war ein Skla­ven­hal­ter, des­we­gen kann ei­ne De­mo­kra­tie nie, aber auch nie, zu so­ge­nann­ter Ge­rech­tig­keit füh­ren oder je­mals sein, weil es ein System von Raub­säu­ge­tier­den­ken ist, und Pla­to war das auch noch., trotz sei­ner Ide­en und Fan­ta­si­en, denn er was bloß Phi­lo­soph, und Phi­lo­so­phen, ha­ben kei­nen Zu­gang zur Wahr­heit, sie ha­ben bloß Den­ken und Fan­ta­sie, sie wis­sen we­der wer und was sie sind, noch wis­sen sie et­was von ih­rem un­sterb­li­che We­sen, denn sie sind nie­mals über Phy­sis und Men­tal hin­aus­ge­kommen., so­mit bleibt al­les bloße Theo­rie. 

So in der Welt der Po­li­tik und Ban­ken je größer die Plei­te um­so größer der Druck zur Ex­pan­si­on des Pleite­pro­gramms. Als dann der Dol­lar al­so nix mehr mit dem Gold zu tun hat­te um Wäh­run­gen zu mes­sen wech­sel­te der IMF sein Ziel und er­wei­ter­te sei­ne Opera­ti­on. Das neue Ziel hieß nun Over­co­me Tra­de De­ficits. Al­so Han­dels­de­fi­zi­te über­kom­men. Han­dels­de­fizi­te ent­ste­hen wenn ein Land mehr aus­gibt als es in in­ter­na­tio­na­lem Han­del ein­nimmt. Es ist der ein­fa­che Bank­kon­to Plei­ten­blues, doch dafür giebts ja denn Dis­kon­to. Al­so Schul­den ma­chen, aber rich­tig bit­te, denn das Pa­pier­geld ist ja so­wie­so bloß Lufti­kus Geld. Al­so in Wahr­heit muss ein­fach mehr Geld ver­dient wer­den um den Irr­sinns Glau­be ans Geld auf­recht zu er­hal­ten, so wie mehr Be­ten. Aber mehr ver­die­nen kann man heu­te in den So­zi­al und Christ­lich Staa­ten gar nicht, da ja Steu­ern abzoc­ken bis zum um­fal­len, Steu­ern an Glau­bens­be­rei­che wie Geld, so dumm sind die Men­schen noch mit sich sel­ber, und Po­li­ti­ker sind Sau­blö­de und Ban­kier sind schlicht­weg das Zentrum der Igno­ranz. Aber Ar­beit­ge­ber sind nicht bes­ser. Und Kir­chen­ma­na­ger auch nicht. Er­go ein wun­derba­res Chaos ist vor­pro­gram­miert. Freies Geld­ma­chen funk­tio­niert aber nur in ei­ner frei­en un­po­li­ti­schen Umge­bung, da Po­li­ti­ker ja in­zwi­schen Ro­bo­ter des Luftikus­gel­des ge­wor­den sind mit ih­ren Wert­los­pa­pier­geld Ver­spre­chun­gen und dem Glau­ben dar­an. De­ren poli­ti­sche Pro­gram­me sol­len näm­lich die Frei­heit platt hal­ten eben­so die Pro­gram­me der Ban­ken, denn die Ge­setz­mäßig­kei­ten des frei­en Mark­tes wol­len die Po­liti­ker ja so ma­ni­pu­lie­ren da­mit sie po­li­tisch po­pulä­re Zie­le durch die Me­di­en auf­ge­bla­sen, das sind al­les Blo­wjob­kan­di­ta­ten, po­pu­la­ri­sie­ren. Al­so sind die po­liti­schen Zie­le in Wahr­heit Streik­bre­cher für die Un­freiheit, und ich sa­ge noch ­mal, so wie Kai­ser und Kö­ni­ge nicht mehr die Wahr­hei­ten er­ken­nen konn­ten und die so­ge­nann­te Re­ali­tät ver­kraften konn­ten, so kön­nen es auch Po­li­ti­ker welt­weit nicht mehr, sie sind kei­ne We­sen mehr, die fähig sind in die­ser Chaos­welt von den Men­schen ge­schaf­fe­ner Wirr­nis­de­mo­kra­ti­en Klarheit zu be­hal­ten. Sie müs­sen al­so weg wie die Kai­ser und Kö­ni­ge. Es muss al­so ei­ne Ord­nung ge­ben die Huma­ner ist aber oh­ne Po­li­tik und de­ren Pro­gram­me und oh­ne Ban­ken. Da sämt­li­che Po­li­ti­schen Staats­sy­ste­me al­le­samt plei­te sind oh­ne Aus­nah­men, aber die Po­li­tischen Par­tei­en sel­ber nicht, ist doch wohl klar für wen da ge­wirt­schaf­tet wird. Es ist ein ver­lo­ge­nes po­li­ti­sche Sy­stem ge­wor­den so wie da­mals die Brah­ma­nen in Indi­en die auch bloß Phan­ta­sten ge­wor­den wa­ren und nicht mehr die Er­fah­rung des Brah­ma er­reicht hat­ten und so­mit zu bloßen Wor­thül­sen ge­wor­den wa­ren. Eben so wie Po­li­ti­ker und Ban­ker oder Geld­gott Anbe­ter. 

  Da al­le Staa­ten al­so plei­te sind und die Ban­ken den Zins be­kom­men, an Luft­gel­der, ist es auch an der Zeit zu­min­dest ei­ni­ger­maßen Au­gen­maß und Wahrheits­lie­be zu zei­gen und sämt­li­che Schul­den von je­dem Men­schen auf der Er­de von al­len so­fort zu tilgen. Dafür wer­den die Ban­ker dann auch nicht öf­fentlich aus­ge­peitscht und mit Pech be­stri­chen an­ge­zündet. Ho­Ho­ho. Den Raub­säu­ge­tier­po­li­ti­kern er­las­sen wir dann auch ih­re Feh­ler und Schwä­chen und sa­gen sie kön­nen als Gast­ar­bei­ter bei dem Gra­fen Roth­schild im Wein­kel­ler Wein sau­fen bis zum to­ta­le En­de. Oder mit Ha­van­na Zi­gar­ren ih­re Arschlöcher stop­fen aus denen nur Scheiße kommt. 

  Ich sel­ber sa­ge ein­fach zur Höl­le mit Po­li­ti­kern und Ban­kern, bloß wo die sein soll weiß ich nicht. Mit den USA an die sich ja die­se un­ge­mein In­tel­li­gen­ten Po­liti­ker fest­bin­den las­sen weil sie sonst wohl kein Rück­rat ha­ben, da ist das Spiel des Falsch­gel­des schon lan­ge ak­tiv. Da al­le an den Dol­lar glaub­ten, der aber in Wahr­heit bloßes Falsch­geld ist da er ja nicht­ mal ein Wert­be­zug hat­te, und ein­fach aus Luft ge­druckt wur­de, und al­le Dol­lars ha­ben woll­ten, und die verrück­ten da­von nicht den Hals voll be­kom­men konnten, druck­te die Fe­de­ral Re­ser­ve Bank die Zen­tral­bank der USA die ja ei­ne Pri­vat­bank ist, ho­ho­ho, Unmen­gen Falsch­geld, Luft­geld, und da­mit be­zahl­ten sie dann ih­ren Han­del­süber­schuss, al­so rei­ne Fan­ta­sie­gelder. 

  Aber Han­del­süber­schüs­se sind ja in Wahr­heit prima., sagt ein Ame­ri­ka­ner denn, wir be­kom­men die Mer­ce­des und TVs und an­de­ren Qua­litäts­güter und die be­kom­men un­se­re wert­lo­sen Dol­lars. Wir bekom­men die Wa­ren und die bloß Pa­pier. 

  So was macht al­so die IMF oder Welt­bank. Sie gibt al­so Kre­di­te raus., aber die­se Kre­di­te ge­hen an Staatsbe­trie­be und Staats­or­ga­ni­sa­tio­nen die ver­stopft sind durch Büro­kra­ten und Kor­rup­tio­nen. So es ist be­kannt das die­se Kre­di­te nie, nie­mals zurück­ge­zahlt wer­den. Und das sie auch wirt­schaft­li­che Plei­ten wer­den, den die Zins­raten sind hoch und das kön­ne die­se Luftstaa­ten der Dik­ta­tu­ren und der Ge­nerä­le und Wirrwind­po­li­tik nie auf­brin­gen. Al­so be­kom­men sie weite­re Kre­di­te da­mit sie die Zin­sen zah­len kön­nen. Und wenn sie das nicht kön­ne noch­mals Kre­di­te um dann die ge­samt Zin­sen zah­len zu kön­nen. Was dann eventu­ell al­les auf den Steu­er­zah­ler zurück­fällt. Des­we­gen hat es noch nie ei­ne De­mo­kra­tie auf der Er­de ge­geben. Al­lei­ne schon des­we­gen, es ist ein to­ta­les Skla­ven Sy­stem. Die­ser IMF wird dann lang­sam zur Welt­zentral­bank die dann eben ei­ne Welt­wäh­rung rausbrin­gen will ei­ne Wäh­rung die to­tal auf nix auf­baut. Al­so Luft­geld ... am be­sten aber Kre­dit­kar­ten, oder die De­bit Kar­te, al­so die Schul­denkar­te, ob­wohl sämtli­che Ban­ken in Wahr­heit to­tal bloß Schul­den ha­ben, da al­les Pa­pier­geld Schul­den­geld ist. 

  Hier will ich auch mal darauf auf­merk­sam ma­chen wie der Mensch­heit un­un­ter­bro­chen schlech­tes Gewis­sen ein­ge­re­det wird, das ganz be­wusst zur Stra­te­gie gehört euch zu ver­blö­den, das US Mi­litär gehört sehr mäch­tig da­zu. Aber die US Me­di­en sind selbst schon so ver­blö­det das sie nur noch ih­ren ei­ge­nen Wahn brin­gen kön­nen. In letz­ter Kon­se­qu­enz zer­stört sich die Lü­ge ja im­mer sel­ber.. Da die Men­schen ih­re Heili­gen und Er­leuch­te­ten nicht wol­len be­kom­men sie nun ih­re Ret­ter in Form von Ban­di­ten und Geldan­beter. Na dann man tau. 

Das ver­steck­te Pro­gramm um Welt­kom­mu­nis­mus oder So­zia­lis­mus zu er­rei­chen durch die­se Wel­t­or­gani­sa­ti­on ist gut sicht­bar in der Welt­bank in­dem sie Secto­ral Lo­ans Teil­kre­di­te Und Struc­tu­ral Ad­ju­st­ment Lo­ans al­so Struk­tur An­glei­chung Kre­di­te gibt. Der er­ste Teil ist so, das Geld für spe­zi­fi­sche Pro­jek­te ge­nutzt wird aber nicht al­les des Kre­dits son­dern der Rest geht in po­li­ti­sche Po­li­cy Verän­de­run­gen im Wirt­schaft­lichen Sek­tor. In der zwei­ten Grup­pe geht das ge­samte Geld für Po­li­cy Verän­de­run­gen und nix für Pro­jek­te. So fast al­le Kre­di­te die in un­ent­wic­kel­ten Län­der gin­gen wur­den so ver­ge­ben. Und da­bei ging es im­mer um Weltso­zia­lis­mus. Da die Fa­bi­an Ge­sell­schaft nicht woll­te dass das Wort So­zia­lis­mus be­nutzt wur­de wird dann ja auch ge­sagt es sei für Raf­fi­ne­ri­en oder Hy­droar­bei­ten, oder Mi­nen und so wei­ter. Aber es wird von den Hän­den der Po­li­ti­ker in die Hän­de der Po­li­ti­ker ge­ge­ben. Und wenn das Geld von Staat zu Staat geht und de­ren Büro­kra­ten, ist das Re­sul­tat die Ex­pan­si­on von die­sem Staat. 

  Als Bei­spiel mal fol­gen­des. Die Welt­bank sagt al­so ok, du Staat du Dik­ta­tor, du Ge­ne­ral, du musst dei­ne Löh­ne aber un­ten hal­ten, da wird dann al­so an­ge­nommen, das der Staat die­se Macht hat, und so­gar rechtha­be­risch die­se Macht ha­ben soll­te, die Löh­ne festzu­set­zen. Oder in an­de­ren Wor­ten, ei­ne der Kon­di­tio­nen ist, das der Staat all­mäch­tig ist. Al­so er­go Fa­schis­mus. Und Fa­schis­mus ist ja das Gol­dene Zeital­ter der Raub­säu­ge­tie­re näm­lich To­ta­les Raub­säu­getier wie­der sein kön­nen un­ter Le­gis­la­tu­ri­schen Ge­setzmäßig­kei­ten. So wie un­ter Hit­ler bloß heu­te wird das al­les viel ver­feiner­ter wer­den. Denn es ist gut sicht­bar, der Mensch ist noch nicht fähig mit Macht um­zu­ge­hen weil er nicht weiß was das ist und sein Be­wusst­sein an ma­te­ri­el­len Fak­ten klebt. Des­we­gen ist ja auch la­tent ein wei­cher To­ta­li­ta­ris­mus sicht­bar. Oder an­ders Formu­liert das Ne­ga­ti­ve Sek­ten­tum des Ein­zel­nen. Aber bei man­chen ist das Ne­ga­ti­ve Sek­ten­tum des einzel­nen auch Schwarzweiß ge­mischt Man­che sind üble Ma­gier man­che sind Weiße und man­che ein Gemisch. Aber al­le Ma­gier sind bloß auf En­er­gie­ver­schiebung aus al­so ein nie­der Form des Seins. Ok, wenn ihr das wollt. 

 Aber die­se Welt­bank Stra­te­gi­en sind genau das ent­ge­gen­ge­setz­te was für ei­ne freie Mark­wirt­schaft gebraucht ist, näm­lich kei­ne Kon­trol­le über die wirtschaft­li­chen Wachs­tums­wir­ren aus­zuüben. Da Po­liti­ker Analcha­rak­ter sind die al­so ger­ne in das Arsch­loch ei­nes je­den ih­ren Kopf rein­stec­ken wol­len, und Ban­kiers auch, ist der Blowout vor­pro­gram­miert und ei­ne Wel­le von Ge­stank wird die Mensch­heit bald er­fül­len. Das Par­füm der Un­frei­heit ei­nes Arsch­l­ochs. 

  Die Welt­bank der ist es egal ob es da um Recht und Frei­heit geht der geht es bloß um ihr ver­steck­tes Arsch­loch der So­zia­len Un­frei­hei­ten und das auch noch als Welt­kul­tur. Da die­se Welt­bank und der IMF ei­ne Or­ga­ni­sa­ti­on ist die den Wolf mit Schaf­s­pelz hat, sind al­le ih­re Stra­te­gi­en die sie öf­fent­lich ma­chen die ab und an auch mal nicht so­zia­li­sti­sche Gel­der ab­geben, al­le da­zu da um Rot­käpp­chen zu täu­schen. Da die Ban­di­ten­sy­ste­me sich nie an die Wor­te hal­ten wenn sie zum Bei­spiel für Mehr De­mo­kra­tie und so wei­ter in ih­ren Län­dern sor­gen sol­len, fließen die Gel­der trotz­dem wei­ter. Natür­lich je­ne denen bei­gebracht wur­de das es die Rol­le des Staa­tes ist die­se Sozia­len Ar­bei­ten zu ma­chen die­se Men­schen wer­den natür­lich nicht so glück­lich sein wenn ih­nen ge­sagt wird de­ren Rech­te wer­den ge­kürzt. Aber in den Ländern wo die­se Gel­der als Kre­di­te vom IMF oder Weltbank ge­ge­ben wur­den sind gar nicht die­se erwünsch­ten Re­sul­ta­te er­schie­nen son­dern das es fast to­tal ein Mo­tor war für so­zia­le Ver­schwen­dun­gen und ein Wunsch­brun­nen für die Kor­rup­ten Füh­rer die­ser Län­der. Al­le die­se Afri­ka­ni­schen Staa­ten von Tan­za­nia bis Ugan­da bis Zimbab­we und so wei­ter ha­ben al­le gigan­ti­sche Mas­sen an Gel­der be­kom­men und da­mit die Be­völ­ke­rung platt ge­macht. Und das wussten die­se Welt­bank und IMF Men­schen und ga­ben dafür be­sonders ger­ne Zu­schüs­se. Das Mar­xi­sti­sche Re­gim in Äthiopia un­ter Men­gi­stus Hai­le Mi­riam hat­te, so­weit man da von ganz be­wusst über­haupt schrei­ben kann, al­so ganz be­wusst Men­schen von ih­rem Land in Kon­zen­tra­ti­ons Camps so­ge­nann­te Vil­la­ges gebracht die to­tal von Wachtür­men be­wacht wa­ren. Aber die Welt­bank und IMF ga­ben fleißig wei­ter in dem Wis­sen. 

  So die­se großen Or­ga­ni­sa­tio­nen die so schö­ne Welt­ge­mein­schafts­zie­le ha­ben sind al­le­samt Raub­säuge­tier­sy­ste­me da der Mensch sich noch nicht wei­ter ent­wic­kelt hat, zu­min­dest in den Macht­be­rei­chen den Be­rei­chen die das sa­gen ha­ben wol­len. Ok. Äthiopia ex­pe­ri­men­tier­te mit Stalins Me­tho­de zu­min­dest die­se Be­stia­li­schen Krea­tu­ren dort was ja Sta­lin auch in der Ukrai­ne in den 1930er Jah­ren ge­macht hat­te und Mao in den 1940. Das Ziel war die Be­völ­ke­rung in to­ta­le Un­ter­wer­fung un­ter den Staats­wil­len den es nicht gibt denn es gibt im­mer nur oh­ne Aus­nah­me In­di­vi­du­en, Per­so­nen, Ein­zel­mensch, da ging es dar­um das die Men­schen glau­ben soll­ten das nur der Staat entschei­det wer isst und wer nicht. 

  Seit wach­sam das Raub­tier ist noch nicht aus dem Mensch­li­chen Kör­per ver­schwun­den, das dau­ert noch ei­ni­ge Zeit, so ist die Evo­lu­ti­on nun­ mal, aber eu­re See­le ist sich des­sen be­wusst. Es dau­ert sei­ne Zeit bis das Tier der Mensch sei­nen Kör­per ent­gif­tet hat gereinigt hat von sei­nen tie­ri­schen Ei­gen­schaf­ten durch die er durch musste im Kreis­lauf der Evo­lu­tio­nen. Das ist der Weg der See­le. 

  Das kom­mu­ni­sti­sche Viet­nam, Laos, Sy­ria, In­done­si­en, Ni­ca­ra­gua San­di­ni­sten, Po­len wäh­rend der Sowjetuni­on, Chi­na, und vie­le an­de­re Re­gie­run­gen beka­men Bil­lio­nen Dol­lars von der Welt­bank. Und al­le hauten ih­re Be­völ­ke­rung platt. Die Welt­bank sagt das sie Po­li­ti­sche Zu­stän­de bei ih­rer Geld­ab­ga­be nicht mit ein­be­zieht. Aber al­le so­zia­li­sti­schen Re­gie­run­gen ha­ben das star­ke Po­ten­zi­al zum Volks­mord. Und die Welt­bank ist ge­bun­den an Weltso­zia­lis­mus. Le­nin sag­te du kanns kein Ome­lett ma­chen oh­ne ei­ni­ge Ei­er zu zer­drüc­ken. Da kann man mal se­hen wie blö­de de­ren Fan­ta­si­en sind, völ­lig Schi­zo­ph­re­ne Ty­pen sind das. Ge­org Bern­hard Shaw ei­ner der frühen Füh­rer sag­te es so: Un­ter So­zia­lis­mus wür­dest du nicht die Erlaub­nis ha­ben Arm zu sein. Du wür­dest for­ciert ge­füttert, an­ge­zo­gen und be­haust, be­lehrt und mit Ar­beit aus­ge­stat­tet Ob es die ge­fällt oder nicht. Wenn wir ent­dec­ken das du kei­nen Cha­rak­ter hast und du die Ar­beit nicht wert für all die­sen Är­ger bist, so wirst du mög­li­cher­wei­se ein­fach exe­ku­tiert in ei­ner an­geneh­men Art, aber wenn du die Er­laub­nis hast zu Leben, dann wür­dest du gut le­ben. 

  Al­so sol­che ver­rück­ten Raub­tie­re sind das ge­wesen. Und es wird ja von die­sem Neue Welt Or­der gere­det., wenn der das sein wird na dann auf­wa­chen Leu­te. Denn die IMF und die Welt­bank sind un­ter der Füh­rung der US Zen­tral­bank der FED. Die aber wiederum ist ein Wun­der für to­ta­litä­re Re­gi­me die sie welt­weit un­ter­stützt. Des­we­gen muss Zen­tral­ban­king weg von der Erd­fläche da sie To­ta­litär sind, sie sind das Werk­zeug für to­ta­litä­re Staa­ten. 

  Und was giebts sonst noch zu Be­rich­ten von die­sen so Hu­ma­nen Or­ga­ni­sa­tio­nen wie Welt­bank und IMF. Natür­lich le­ben die­se Theo­re­ti­ker die Bürokra­ten und die Po­li­ti­ker aus dem Voll­sten denn das Geld wird nur so Ton­nen­wei­se ge­lie­fert. Geld das aber dem Men­schen ab­ge­zo­gen wird durch Steu­ern und Zin­sen für Luft­geld. Die­sen Or­ga­ni­sa­tio­nen ist es to­tal egal Ideo­lo­gi­en in­ter­es­sie­ren die nicht. Ka­pi­ta­lismus, Fa­schis­mus, So­zia­lis­mus, Dik­ta­tu­ren, Sta­li­nis­mus, Mao­is­mus, egal, Haupt­sa­che das Geld fließt. Und das ist die Roth­schild­me­tho­de. Denn Roth­schild hat nur das Geld in­ter­es­siert. Er spiel­te Län­der ge­gen­sei­tig aus und Log und Be­trog nur viel mehr als die Bal­ken aushal­ten konn­ten. In den Bü­chern von Ed­ward Grif­fin und Gra­ham Han­cocks Buch Lord of the Po­ver­ty wird we­sent­lich aus­führ­li­cher be­schrie­ben was für ei­ne Orga­ni­sa­ti­on die­se Welt­bank und das IMF sind. Han­cock schreibt: Kor­rup­te Fi­nanz­mi­ni­ster, dik­ta­to­ri­sche Prä­siden­ten von Asi­en und Afri­ka und La­tein Ame­ri­ka, die fal­len schon über ih­re über­teu­er­ten Schu­he in ih­rer unüber­sicht­li­chen Hast Struc­tu­ral Ad­ju­st­ment“ zu üben. Für sol­che Men­schen war das Geld noch nie so leicht zu be­kom­men wie heut­zu­ta­ge, oh­ne kom­plizier­te Pro­jek­te die sie be­auf­sich­ti­gen müssten und oh­ne Kon­ten zu über­wa­chen die nichts drauf ha­ben, die Üblen, die Häss­li­chen und die Ban­di­ten, sie la­chen sich halb Tod auf dem Weg zur Bank. Für sie ist die­ser Struk­tu­ral Ad­ju­st­ment“ ein Traum der wahr wur­de. Sie brau­chen nichts von sich auf­zu­ge­ben kei­ne per­sön­lichen Verän­de­run­gen. Al­les was sie zu tun ha­ben, unwirk­lich aber wahr, ist ih­re Be­völ­ke­rung Platt zu machen, oder in sei­nen Wor­ten - is to screw the Poor, und dar­in ha­ben sie schon enorm viel Er­fah­rung. 

In In­di­en knall­te die Welt­bank gi­gan­ti­sche men­gen Gel­der für den Bau ei­nes Damms der 360 Qua­drat Mei­len über­flu­te­te und Mil­lio­nen von Men­schen von ih­rem Land ver­trieb und 81 000 Acres Wald­land zerstör­te. Aber Haupt­sa­che das Geld floss. In Bra­si­li­en wur­den Bil­lio­nen Dol­lar als Ent­wick­lung im Amazonas­bec­ken aus­ge­ge­ben. Das Re­sul­tat es wur­de Wald ab­ge­ro­det in der Größe von Eng­land plus die Zer­störung der Le­bens­räu­me für Mensch und Tie­re. In Kenia, wur­de das Bu­ra Be­wäs­se­rungspro­gram mit Welt­bank Geld flüs­si­ger ge­macht. Re­sul­tat De­so­la­ti­on, 20 % der Be­völ­ke­rung wur­de ver­trie­ben. In In­do­nesi­en wur­den Un­men­gen an Re­gen­wald Platt ge­macht, natür­lich geht das ein­fa­cher mit dem Geld der Weltbank. Da­nach gibt es dann aber noch­ mal Geld für Wie­der­auf­bau des Wal­des der nun ein Kunst­wald ist. Oder in Bots­wa­na wur­de ein Rin­der­pro­gramm mit Weltbank Geld auf­ge­baut, Re­sul­tat, Zer­störung des Graslan­des und der Tod von Tau­sen­den dort le­ben­den Zug­tie­ren. Wei­teres Re­sul­tat die von der Jagd leben­den Ein­hei­mi­schen konn­ten kei­ne Nah­rung mehr fin­den., wei­teres Re­sul­tat, nun sind sie So­zi­al­hil­feempfän­ger. Oder Ni­ge­ria und Ar­gen­ti­ni­en, die min­destens schon mehr­fach ab­gesof­fen sind durch die gigan­ti­schen Men­gen an Gel­der die sie vom IMF und der Welt­bank be­kom­men ha­ben. Die­se Mil­li­ar­den von Dol­lars gin­gen hauptsäch­lich in den Auf­bau von Lu­xu­riö­sen Staats­ge­bäu­den oder Auf­bau neu­er Städ­te da­mit die Büro­kra­ten und die Po­li­ti­ker je­den Tag Sah­ne trin­ken kön­nen. In Zai­re Me­xi­ko und Phil­ippi­nen wur­den die Po­li­ti­sche Füh­rer Bil­li­onä­re während die­se gi­gan­ti­sche Welt­bank Kre­di­te be­ka­men. In Zen­tral Afri­ka wur­den die Welt­bank Gel­der für Krönun­gen be­nutzt und Gold­troh­ne. Al­so das Geld wird für Plei­ten und Zer­störung be­nutzt. 

  Be­vor zum Bei­spiel Tan­za­nia Geld von der Weltbank be­kam war das Land nicht reich, aber die Menschen konn­ten sich ernäh­ren, und wirt­schaft­li­ches Wachs­tum war da. Nach­dem 3 Bil­lio­nen Dol­lar und mehr als Kre­dit ka­men, na­tio­na­li­sier­ten sie die Far­men, und In­du­stri­en, und je­des Ge­schäft wur­de ei­ne Staatsagen­tur, al­les wur­de so­mit ver­staat­licht. Dann wur­den Däm­me, Hä­fen, Au­to­bah­nen und so wei­ter ge­baut Aber Tan­za­nias Pro­duk­ti­on fiel um über 30 %. Nahrung war der Haupt­ex­por­teur in 1966. Aber un­ter dem So­zia­li­sti­schen Re­gim musste nun Nah­rung ein­geführt wer­den, die nun durch wei­te­re Kre­di­te der Weltbank be­zahlt wur­den. Das Land ist to­tal ver­schul­det. Ar­gen­ti­ni­en und Bra­si­li­en sind ja welt­pres­semäßig gut be­ar­bei­tet wor­den. Al­les durch die­se Welt­bank Kredi­te die gi­gan­ti­sche Mas­sen den Po­li­ti­kern ga­ben und auf ih­re stu­pi­de Art der Kor­rup­ten Art So­zia­li­sier­ten. Als in Bra­si­li­en noch die Mi­litär Eu­nu­chen im Sin­ne von Geist, re­gier­ten, gab es bloß 35 % Pri­vat­un­terneh­men, dann wur­de die größte Fir­ma in Süd­a­me­ri­ka ge­baut mit Welt­bank Gel­der, die Pe­tro­leo Bra­si­lei­ro S. A. Trotz gi­gan­ti­scher Öl­vor­räte und ho­hen Ölprei­sen ar­bei­te­te die Fir­ma mit ei­nem Mi­nus und war nicht ­mal in der La­ge ge­nug Öl für Bra­si­li­en zu Pro­duzie­ren. Seit 1960 sind die Prei­se dort auf das 164.000fa­che ge­stie­gen. Wer mit Dol­lar oder Gold be­zahl­te wur­de be­straft. Wer freie Markt­prei­se Han­del be­trieb wur­de be­straft. Die Kom­mu­ni­sten führ­ten die Mas­sen und es hieß: Wir sind hung­rig, steh­le was du kannst und willst. Me­xi­kos Er­fah­rung war iden­tisch zu Ar­gen­ti­ni­en und Bra­si­li­en, bloß de­ren Kre­di­te wa­ren noch größer. Als die viert­größten Öl­re­ser­ven dort entdeckt wur­den tanz­ten die Po­li­ti­ker den Bo­le­ro­del­la Gol­die. Sie be­ka­men von der Welt­bank meh­re­re Billio­nen Dol­lar al­so Luft­geld oder Glau­bens­schecks oder Ab­lass­gel­der für den Him­mel. Der Staat bau­te nun die fünft größte Öl­pro­duk­ti­on auf. Mit den Geldern den Kre­di­ten wur­de al­les auf Wohl­fahrts­ba­sis gema­nagt durch Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­tio­nen mit un­sagba­ren vie­len Men­schen im Ge­halts­be­reich und gi­gan­ti­schen Salä­ren und rie­sen Men­gen an Ma­nagern, es wur­de aber nicht als Ge­schäft auf­ge­baut. Das Un­ter­neh­men wac­kel­te und trotz der men­gen Öl mach­te Mi­nus. 

  Ich fin­de Mi­nus ir­gend­wie schön, das zeigt das du Gott­ver­trau­en ler­nen musst, oder Öl trin­ken, soll ja gut sein ge­gen Krebs, das je­den­falls hat­te der al­te Roc­ke­fel­ler sei­nen Ame­ri­ka­ni­schen Leu­ten da­mals empfoh­len und er rei­ste mit Fla­schen vol­ler Rohöl herum um das als Ar­znei zu ver­kau­fen, das Re­sul­tat sind heu­te ja die Phar­ma­bran­che die prak­tisch das glei­che macht, aus Rohöl Syn­the­tik schaf­fen die als Wun­der­dro­gen den Him­mel vol­ler En­ge­lein säu­seln las­sen, natür­lich nicht oh­ne vor­her den Ab­lass zu zah­len für den Him­mel, und die Staa­ten ge­hen Plei­te al­lein nur an den Falschen Arz­nei­en. 

  In Me­xi­ko er­höh­te der Staat natür­lich wer sonst, mit dem gehe ich ja je­den Tag spa­zie­ren, ho­ho­ho, die Löh­ne das führ­te zu noch mehr So­zi­al­hil­fen und noch mehr Plei­ten. Um für das al­les zu be­zah­len borg­ten sie sich noch mehr Geld und fin­gen so­gar an auch ih­re eige­ne Luft­wäh­rung zu Druc­ken. In 1981 ver­dien­te der durch­schnitt­li­che Me­xi­ka­ner et­wa 31 % vom ame­rika­ni­schen Lohn. In 1989 war das auf 10 % ge­fal­len. Nun musste Me­xi­ko so­gar Nah­rung ein­füh­ren von dem Me­xi­ko zu­vor Ex­por­tier­te. 1995 brauch­te Mexi­ko wei­te­re Gel­der um ei­nen 30 Bil­lio­nen Dol­lar Kre­dit an die Welt­bank zu be­zah­len. Wie­der wur­de der US Steu­er­zah­ler ge­fragt. In­fla­ti­on hat­te den Lebens­stan­dard noch mehr ver­rin­gert aber die So­zia­listen und Kom­mu­ni­sten pre­di­gen noch mehr Re­formen. 

  Aber was wol­len die US Au­to­ren da­mit sa­gen, denn die­se In­fos ha­be ich aus US Bü­chern, sie wol­len da­mit sa­gen, trotz der gi­gan­ti­schen Men­gen an Gel­der ist al­les oh­ne Aus­nah­me, ein Flopp ge­wor­den, es ist genau das Ge­gen­teil ent­stan­den, näm­lich er­höh­te Armut, bloß die Re­gie­ren­den und Büro­kra­ten und Wirtschafts­bos­se die sind da­von nicht zu­grun­de ge­gan­gen, als sie den Ret­ter der Welt die Welt­bank Kre­di­te be­kamen. So das Ziel war klar er­kennt­lich, die­se Or­ga­ni­sati­on sind al­le So­zia­li­stisch destruk­tiv für Frei Markt­wirtschaft und mit den Gel­dern wur­de genau das Zer­stört Denn das war der Sinn da­hin­ter, die freie Ent­wick­lung zu zer­stö­ren. 

  Soo ei­ne klei­ne Tour war das, in die Welt des Geldes, und der Wöl­fe im Schaf­s­pelz. Über die ei­ni­ge mal der­be Wort­wahl die ich da spon­tan ge­wählt ha­be hof­fe ich kann der Le­ser hin­wegse­hen, es ist bloß die Un­zu­frie­den­heit mit der Si­tua­ti­on, die ja heu­te auch in der BRD sich aus­wei­tet. In den Ex­pe­ri­men­ten die­ser Grup­pie­run­gen die da­durch sich al­le­samt Ab­kap­seln, und hin­ter den dum­men Be­grif­fen ih­rer Ideo­lo­gi­en sich ver­stec­ken, wie So­zia­li­sten oder De­mo­kra­ten oder Ka­tho­lisch oder Evan­ge­lisch oder Buddhi­sten oder Links recht Grün oder Li­la, oder Mos­lems oder Hin­dus, da liegt die Igno­ranz und freut sich schon auf wei­te­re Chao­ten­den­ker die al­les in Grund und Bo­den ver­blö­den wol­len, auf ih­ren Weg zur Al­lein­herr­schaft ih­res Kamp­fes für gar nichts, außer sich sel­ber. 

  Al­so wie­der zurück zur Hud­son Bay. Als ich dar­an dach­te das Ka­nu zu ver­kau­fen, was ich aber erst später tat, en­de Sep­tem­ber, weil ich noch sehr oft auf die Bucht fah­ren woll­te und das auch tun wür­de um den Be­lugas zu­zu­schau­en, dach­te ich noch ­mal an AL Fre­drik­son, denn ich hat­te ihm ver­spro­chen das Ka­nu ihm zu schen­ken, weil er so großzü­gig zu mir war als ich bei ihm war. Die Re­pa­ra­tu­ren, das Über­nach­ten und so wei­ter. Trotz­dem, mein Ge­fühl war ein Bisschen lä­diert, aber das be­kam ich wie­der in den Griff. Das Ge­wehr war schon am näch­sten Tag in­nerhalb von Stun­den ver­k­auft. Ich er­wähn­te zu De­nis das ich es ver­kau­fen wür­de und sie hat­te vie­le Kon­tak­te zu Men­schen in Chur­chill. Sie sag­te mir dann das je­mand kom­men wird um es zu kau­fen. Es war auf ei­nem Li­ons Club tref­fen auf dem ich war, zum er­sten mal in mei­nem Le­ben, dort traf ich vie­le Men­schen un­ter anderem auch Rosann Wowchuk. Mit ihr re­de­te ich von mei­ner lan­gen Rei­se und das ich da­bei war al­les zu ver­kau­fen. Die Frau sprach auf mei­ne Kraft an, Frau­en sind ja so, Kraft ist für sie oft un­wi­der­steh­lich, weil die Na­tur so auf­ge­baut ist, je­den­falls sag­te sie das sie es ger­ne kau­fen wür­de und sie kam mit ih­rem Mann der nicht so Dyna­misch war wie sie, und sich eher skeptisch al­les an­schau­te. Aber dann kauf­te er es doch nach gutem Zu­re­den von sei­ner Mam­mi. 

Sei­ne Frau war ei­ne M. L. A. in Swan Ri­ver, ei­ne Po­li­tike­rin der NDP, ei­ne Ab­ge­ord­ne­te des Par­laments. Die Frau war klar und oh­ne Ver­schnör­ke­lungen, das ge­fiel mir. Sie hat­te Kraft und war Char­mant. 

  Aber auf dem Li­ons Club tref­fen sah ich dann auch ei­nen Leib­haf­ti­gen En­gel. Sie und ihr Mann wa­ren die Ver­an­stal­ter die­ses Li­ons Club Tref­fens. Je­den­falls war sie groß, na­tur­blond, hat­te ein ech­tes En­gels­ge­sicht so wie sie im­mer ge­malt wer­den, Blaue Au­gen, Ro­sa natür­li­che Haut, mach­te ei­nen er­fah­re­nen Ein­druck, be­stimmt kei­ne Jung­frau mehr, und trug die­ses wun­der­schö­ne ge­blüm­te sei­di­ge chif­fon­ar­ti­ge loose Kleid das sie feen­ar­tig leicht und loc­ker um­gab.. Ich sta­un­te als ich sie sah, nach so ei­ner lan­gen Zeit weg von den Men­schen, war sie ein­fach zu be­wun­dern. Aber hof­fent­lich war sie inner­lich auch so wie ihr äußeres aus­sah, eben in­tuitiv, hell, leicht, und Lie­bend, im­mer wach­sam, vol­ler leich­ter schö­ner Ge­füh­le und nie ............. un­erleuch­tet.

Ich hat­te klei­ne Zet­tel an­ge­bracht zwecks Un­ten­sili­en­ver­kaufs da in Chur­chill. Als ich die er­ste Nacht da al­lei­ne im Mo­tel ver­brach­te, war es mor­gens kalt im Zim­mer am 14 Au­gust. Ich hat­te mir ei­ne Dec­ke geholt um bes­ser schla­fen zu kön­nen. Ich hat­te nachts ei­nen Traum ge­habt wo ich mit der Frau De­nis ei­ne ero­ti­sche Kost­bar­keit zu­sam­men pro­bier­te. 

  Nach dem Früh­stück pflück­te ich ei­ne Scha­le vol­ler süßer wil­der Sta­chel­bee­ren die vor dem Be­luga Mo­tel in Mas­sen wuch­sen. Aber kei­ner pflück­te sie. Später kam De­nis vor­bei und mit ihr noch ­mal die Abge­ord­ne­te der NDP und wir gin­gen zu­sam­men noch­ mal in den Roya­le Le­gi­ons Club. De­nis mein­te es sei mal ganz gut sich ei­ni­ge Drinks ein­zu­ver­lei­ben. Aber ich sag­te mir als ich da im Club war und in mei­nem Ta­ge­buch schrieb - das hier ist nicht mehr mein Le­ben, ich will die Fo­tos ma­chen und dann weiter­zie­hen. 

  Al­so mach­te ich ei­nen Spa­zier­gang in der Um­gebung. Überall sah ich dann die­se Be­schil­de­rung - Ach­tung Po­lar Be­ar Alert. Seit vor­sich­tig geht nicht in die­se Ge­gend. Aber ich hat­te vor genau in die­ser Gegend zu ge­hen. 

  Be­vor ich da mei­nen Spa­zier­gang ma­chen wür­de ging ich noch ­mal zur Roya­le Bank of Ca­na­da und ließ mir mein rest­li­ches Geld von ei­ner Au­stra­li­schen Bank über­wei­sen. Das ging flott, schon am näch­sten Tag wa­ren 5272 Dollar da für mich. 

  De­nis hat­te mir an­ge­bo­ten das ich ihr Au­to benut­zen dür­fe aber ich muss das Ben­zin wie­der auf­füllen, no Pro­blem. Ihr Freund wur­de et­was ei­fer­süch­tig, als er sah wie loc­ker wir bei­de mit­ein­an­der um­gin­gen. Aber ich hat­te bloß im Traum was mit ihr vor nicht in Wirk­lich­keit und das ist ja be­kannt­lich ein Un­ter­schied von Wel­ten. 

  Ich hat­te gehört das zwei Eis­bä­ren am Itha­ka Wrack sein soll­ten, dort soll­te ein to­ter Be­luga lie­gen von dem sie sich ernäh­ren. Die woll­te ich mal se­hen. Al­so nahm ich den Wa­gen und fuhr mit der Ka­me­ra an der Kü­ste ent­lang Rich­tung Osten auf der Teer­straße. In­ter­es­san­te Strec­ke. Man kommt an den Akud­lik Marsch­be­rei­chen vor­bei. Dort sind im Früh­jahr Unmen­gen an Vö­gel am Brüten. Die Strec­ke die zum Flug­ha­fen führt und Launch Road heißt weil die Ameri­ka­ner da im Zwei­ten Welt­krieg ih­re Ra­ke­ten hat­ten, oder da­nach, ih­re wis­sen­schaft­li­chen Ra­ke­ten­ex­pe­rimen­te in Zu­sam­menar­beit mit den Ka­na­di­schen Ra­keten­fans mach­ten. Die Streck ist wirk­lich be­ein­druckend. Ich be­kam ei­nen wei­ten Blick in das Land um die Hud­son Bay das ei­ne ei­gen­wil­li­ge Schön­heit hat. Karg, aber bunt, Flach aber weit, vol­ler klei­ner Seen, und überall Gän­se, Gän­se, Gän­se. Ka­na­da­gän­se, Schnee­gän­se, und Wat­vo­gel­sor­ten. 

  Dann sah ich das ver­ro­ste­te Wrack an der Kü­ste der Hud­son Bay lie­gen. Ich ließ den Wa­gen ste­hen, nahm die Ka­me­ra mit dem 500 mm Ob­jek­tiv Spie­gelre­flex, und ging auf Bä­ren­su­che. Ich brauch­te gar nicht lan­ge zu su­chen. Auf ei­nem der vie­len fla­chen Felsbroc­ken die in Ufernähe wa­ren schlief ein großer Eisbär. et­wa 80-100 Me­ter ent­fernt. Aber wo war der an­de­re. Hof­fent­lich nicht 10 Me­ter in ei­ner Mul­de liegend. Ich hat­te ja kein Ge­wehr mehr. Als ich das er­ste Fo­to ge­macht hat­te wur­de der Eis­bär auf mich aufmerk­sam, hob sei­nen Kopf und schau­te ru­hig in mei­ne Rich­tung, für 10 Se­kun­den. Dann war klar, er hat­te vor zu mir zu kom­men. Al­so nahm ich mal wie­der Reißaus und lief schnell zum Au­to den der Bär war tatsäch­lich auf­ge­stan­den um zu mir zu kom­men. Ob so ein Eis­bär auch Merk­ma­le des Ler­nens hat, mit sehr ho­hem De­tail­wis­sen, oder wird sein Wort­schatz für das Al­ter auch un­ge­wöhn­lich sein. Kann er sich Fak­ten schnell mer­ken und so­fort die Ur­sa­che Wir­kungs­prinzi­pen er­ken­nen. Ob­wohl die was für Blö­de sind, denn das Ur­sa­che Wir­kungs­prin­ziep ist rein Theo­re­tisch und nicht wirk­lich. Es ist ein Pro­dukt der Ra­tio­na­lität der Lo­gik, da­mit soll die Lo­gik sich sel­ber be­wei­sen kön­nen. Des­we­gen sind Phy­si­sche Wis­sen­schaft­ler letz­tend­lich im­mer Ver­lie­rer ... wes­we­gen - weil das Prin­zip näm­lich Ur­sa­che und Kon­di­tio­nen und nicht Ur­sa­che und Wir­kung ist, des­we­gen. 

  Ich weiß auch nicht mehr ob der Eis­bär nach mögli­chen Ge­mein­sam­kei­ten ge­sucht hat­te, als er auf mich zu­gelau­fen kam, konn­te ja sein, aber ich hat­te kein Ge­wehr und des­we­gen könn­te es auch heißen das er zu schnell gül­ti­ge Ver­all­ge­mei­ne­run­gen aus der Eis­bärlo­gik hat­te, die er auf mich an­wen­den woll­te. Aber das war nicht mein Ding. Natür­lich war er hoch Mo­ti­viert als ich ihn sah wie er in dem Pro­blem zu mir zu kom­men völ­lig auf­ging. Er war sicht­lich bemüht die Auf­ga­be stets voll­stän­dig zu lö­sen, und mir wohl die Eis­bär­wat­schen zu ge­ben. Zack, hier hast du mei­ne Lie­be­spran­ke. Ganz of­fen­sicht­lich war auch, das er ger­ne al­lei­ne ar­bei­te­te, denn er lag da auf dem Fel­sen um hin­rei­chend Zeit für das durch­den­ken sei­ner Bärpro­ble­me zu ha­ben. Womög­lich war er auch ge­langweilt, schon wie­der ein Mensch, Rou­ti­ne, auf­ste­hen, mich groß ma­chen, ein bisschen hin­ter ihm her­lau­fen, Zäh­ne flet­schen. Ganz klar er­sicht­lich war das er sich für vie­le er­wach­se­nen The­men in­ter­es­sier­te, näm­lich, Re­li­gi­on, Phi­lo­so­phie, Po­li­tik, Um­welt­fra­gen, Se­xualität, Ge­rech­tig­keit in der Welt, oder.? Ein­deu­tig war auch zu er­ken­nen, das er nicht um je­den Preis mit der Mehr­heit geht. Das er In­di­vi­dua­li­sti­scher war. Auch das er kei­ne Mei­nung von Au­to­ritäten ak­zep­tier­te oh­ne sie zu­vor kri­tisch zu prü­fen. Des­we­gen war er ja hin­ter mir her, um zu über­prü­fen. Und ganz natür­lich war er ei­ner der sehr schnell da­zu neig­te über Si­tuatio­nen zu be­stim­men. Mit an­de­ren Wor­ten der Eis­bär war hoch­be­gabt und könn­te in ei­ne über­durch­schnittli­che Lei­stungs­ge­sell­schaft auf­ge­nom­men wer­den, wo er sich dann blö­de ar­bei­tet. 

  La­chend saß ich im Au­to. Der Eis­bär kam bis zum En­de der Fel­sen und schau­te zu mir her­un­ter. Ich wink­te ihm zu und hat­te den Mo­tor an. Dann dreh­te er um und ging zurück zur Hud­son Bay, um da auf sei­nem Fel­sen kom­for­ta­bel wei­ter zu Den­ken. Als ich zum Be­luga Mo­tel zurück­kam, wa­ren zwei jun­ge deut­sche an­ge­kom­men. Bio­lo­gie Stu­den­ten, kei­ne Men­schen, nein Stu­den­ten, vol­ler Idea­lis­mus. Na­ja, das hier ist die phy­si­sche Welt und nicht die Astra­le oder Kau­sa­le oder Spi­ri­tu­el­le, Gei­sti­ge Welt, hier herrschen an­de­re Ge­setz­mäßig­kei­ten. Das wür­den die noch er­ken­nen, müs­sen, da­mit sie wirk­lich Glück­lich blei­ben kön­nen auch im phy­si­schen. Die Frau sah schön aus und ge­fiel mir Phy­sisch. Die bei­den hat­ten vor in drei Mo­na­ten von No­va Sco­tia bis nach Alas­ka zu kom­men. In­ner­lich grin­ste ich nicht, son­dern dach­te an Het­ze­rei. 

  Wir re­de­ten Spon­tan sehr viel da im Son­nen­licht auf der bril­li­an­ten Weißen Veran­da mit dem Hellblau­en Gelän­der, wo sach­te die Flut­wel­len an den fein­san­di­gen Mi­nistrand des Be­luga Mo­tel roll­ten. 

  Und wäh­rend wir re­de­ten kam ein See­hund in ruhi­ger Ver­fas­sung an den Strand und leg­te sich ei­ne Wei­le in das Son­nen­licht. Er war et­wa halb so groß wie die See­hun­de im Seal Ri­ver die wah­re Fett­bol­lies wa­ren. 

  Die bei­den woll­ten un­be­dingt Eis­bä­ren se­hen. Ich er­zähl­te ih­nen das ich mein Ge­wehr schon ver­k­auft hat­te für 200 Dollar und da­bei noch 50 Dollar Gewinn ge­macht hat­te. Aber oh­ne Ge­wehr möch­te ich nicht da durch die Land­schaft tor­keln, das war nicht der Sinn der Sa­che. Aber wo ein Ge­wehr her­krie­gen. Ich wusste nicht das ein Ge­wehr di­rekt un­ter mei­nem Bett lag und das ich es in ei­ni­gen Stun­den fin­den soll­te. Denn Tim hat­te sei­ne Flin­te tat­säch­lich dort lie­gen ge­las­sen. Tja so ist das Le­ben, vol­ler schö­ner Über­ra­schun­gen. 

  Dann ging ich wie­der Blau­bee­ren su­chen vor dem Be­luga Mo­tel und in der nähe­ren Um­ge­bung. Mas­senhaft wuch­sen sie dort aber nie­mand küm­mer­te sich um die­se schmack­haf­ten Er­fri­schun­gen die bis in al­le Zel­len dei­nes Kör­pers nur gutes vor­ha­ben, denn das ist ih­re Auf­ga­be hier auf dem Glo­bus, gutes zu tun. Ja nie­mand küm­mer­te sich um die­se Blau­bee­ren und Sta­chel­bee­ren und an­de­ren Sor­ten, denn es gab ja die Wa­re teu­er im La­den und Ein­ge­fro­ren auch. Da­bei stell­te ich fest das mein Knie noch lan­ge nicht ge­heilt war. Da ich stark im Wil­len Leb­te wur­de der Schmerz ein­fach nicht No­tiert, aber da ich nun mehr in der Entspan­nung rein­kam, wur­de der Schmerz mehr vom Kör­per wahr­ge­nom­men. 

  De­nis gab mir nun öf­ter Zet­tel. Ei­ne Ver­traut­heit war spon­tan vor­han­den. Zum Bei­spiel so­was: Wolfgang, ich ha­be ein Tref­fen um 7.30 Uhr, da­nach wer­de ich ei­ni­ge Drinks neh­men von 9.30 Uhr bis 10 Uhr. Ich ha­be den Haup­tein­gang of­fen ge­las­sen falls du TV se­hen willst. Bit­te mach das Licht aus und schließ ab wenn du zu Bett gehst. Dan­ke De­nis. 

  Sol­che und an­de­re No­ti­zen fand ich dann in mei­nem rie­sen Mo­telzim­mer mit Kü­che und Bad. 

  An dem Abend kam De­nis dann in mein Zim­mer und brach­te mir ein Zug­tic­ket. Bloß ich hat­te gar kein Tic­ket be­stellt. Hu­Hu­hU. Ich den­ke ich spie­le lie­ber die Har­mo­ni­ka sag­te sie da­nach und ging weg. 

Das Wet­ter war nun küh­ler 18-20 Grad. Ei­ni­ge Eis­bä­ren sind auch schon durch die Ort­schaft ge­wandert und von der Eis­bär­po­li­zei durch Schreck­schüs­se ganz schnell her­aus­ge­jagd wor­den. 

  Am fol­gen­den Mor­gen den 15 Au­gust war es sehr kühl. Ich mach­te ei­ne wun­der­ba­re Ka­nufahrt auf die Bucht zu den Wa­len. Ei­ni­ge See­hun­de um­run­de­ten mich neu­gie­rig. Die Schön­heit der Um­ge­bung war hin­reißend und be­ein­druc­kend. Schön­heit liegt ja nicht im Glanz oder Prunk son­dern in der viel­fäl­ti­gen Har­mo­ni­schen Überein­stim­mung von Tö­nen, Far­ben, For­men, Be­we­gun­gen, Nicht­be­we­gun­gen. 

  Kein Wind war auf der Bucht. Die Son­ne schi­en noch flach über das glat­te kla­re Was­ser. Ein wun­derba­rer er­fri­schen­der Duft vom Land und Was­ser um­gab mich. Das kla­re Was­ser, der Blick hin­ein, die Schön­heit die da­mit ver­bun­den war und die Er­wartung bald die Be­lugas wie­der zu tref­fen war er­freu­lich. Ei­ni­ge Grup­pen Ka­na­da­gän­se und Schnee­gän­se und auch Kra­ni­che zo­gen ru­hig über die Bucht. Tag­täg­lich wur­den die Grup­pen größer und öf­ter. 

  Ich wur­de sehr weit ab­ge­trie­ben und musste sehr viel Ar­bei­ten da ich fast bis zur Mün­dung mit den Wa­len mich trei­ben ließ. Die Wa­le ka­men wie­der lächelnd auf mich zu und mach­ten ihr neu­gie­ri­ges Begrüßungs­spiel. Stießen wie­der viel Luft aus die mit ei­nem großen Schwall dann an der Ober­fläche ankam, oder sie rie­fen sehr lau­te Tö­ne und Klän­ge. Manchmal ka­men sie so na­he das ich sie berüh­ren konn­te. Es war ein­fach ei­ne schö­ne fried­lich Stim­mung da auf dem Was­ser. 

  Dann war es so­weit zurück zu Pad­deln. Ich paddel­te ans lin­ke Ufer Strom­auf­wärts ge­se­hen, denn die Flut ging stark zurück, und so hat­te ich ei­nen fan­ta­stischen Pad­del­tag mit sehr viel Mus­kel­ar­beit ge­gen die im­mer stär­ker wer­den­de Strö­mung. Im­mer wie­der musste ich mich an­feu­ern, komm, du schaffst das, lets go, lets go, so­was. 

  Als ich links in die Bucht zum Mo­tel ein­bog lag der Strand schon Was­ser­los da und leicht grog­gy aber lächelnd zog ich das Ka­nu hoch bis zum Mo­tel um es am Gelän­de fest­zu­bin­den. 

  Die Bio­stu­den­ten wa­ren wie­der da. Wir re­de­ten wie­der auf der Veran­da im Son­nen­licht. Die Frühstück­ten noch. Wäh­rend wir re­de­ten flo­gen ei­ni­ge Sand­hill Kra­ni­che ganz flach über uns hin­weg und mit ih­nen flo­gen auch ei­ni­ge Ospreys, Fisch­ad­ler in ei­ner Grup­pe. Wir re­de­ten so­lan­ge bis die Flut wie­der zurück­kam. Lei­se Plät­schernd roll­ten die Wel­len wie­der in die klei­ne Sand­bucht des Mo­tels. Die Stim­mung wird herbst­li­cher. Das Licht auch. Das Wet­ter war pri­ma. Das Was­ser brach­te sei­nen Duft zum Mo­tel. 

             Man hat­te mir er­zählt das die Chars, ei­ne Sal­mo­ni­den Fisch­sor­te von Nor­den nun hier run­ter ka­men. Sie kom­men aus der Es­ki­mo­bay sag­te man mir, und die Men­schen be­rei­ten sich darauf vor, sie zu fan­gen. Früher ka­men viel viel mehr Fi­sche in die Bucht sag­ten die Chur­chil­lia­ner. Aber seit sie den Chur­chill ab­gedämmt ha­ben für Elek­tri­zität nach Ame­ri­ka, sind die Was­ser­mas­sen viel we­ni­ger ge­wor­den, und da­mit auch die Fisch­men­gen. Tja so ist es wenn das BÜRO und das Kar­tell des Gel­des noch mehr Geld ha­ben will. Da­mit dann ganz vernünf­tig Ver­nunft ge­lebt wer­den kann. Die Er­de wird ein­fach ver­gel­det von die­sen Wis­sen­schaft­lern, das sind ja kei­ne Men­schen, nein das sind Wis­sen­schaft­ler und die sind was anderes als Men­schen, das sind Ro­bot­niks ih­rer Skep­sis, und auch von den Po­li­ti­kern die bloß ei­nes im Sinn haben, und des­we­gen nicht das 1 x 1 kön­nen und die Be­am­ten die ma­chen so­wie­so al­les mit, al­so die gehö­ren zum ganz ganz vernünf­ti­gen. 

  Als ich dann al­lei­ne im Be­luga Mo­tel war zog ich mich Nackt aus, nahm ein Pad­del und mach­te ei­ni­ge Por­traits da auf der glit­zernd Weißen Veran­da mit ih­rem Hell­blau­en Gelän­der. Die­se Leucht­kraft der Veran­da hat­te es mir an­ge­tan. Die Bril­li­anz der schö­nen Far­ben ob Mor­gens oder Abends oder beim Voll­mond ich fand im­mer ver­gnü­gen an der Far­benpracht der um­ge­ben­den Lich­ter. Abends re­de­te ich mit den Stu­den­ten noch ei­ne län­ge­re Zeit über die kom­men­de Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, Arm. Reich. Wes­halb ist das so frag­ten wir uns. Es ist der Faschis­mus der Ra­tio­na­lität der die Men­schen in Zwang hält. Die blö­den Men­schen. Die Ra­tio­na­li­sten sind sehr un­be­wusste Krea­tu­ren vol­ler Ne­ga­ti­vität, sie kön­nen nicht rich­tig Se­hen und Hö­ren und le­ben in dem dun­klen ih­res Ge­hirns. Sie sind un­fähig die Er­de rich­tig zu se­hen. Vie­le von ih­nen sind Bril­len­trä­ger und vie­le von ih­nen ha­ben Phy­si­sche De­fek­te, die sie durch me­cha­ni­sche Er­run­gen­schaf­ten ver­su­chen zu ver­stec­ken. Sie sind al­le Ver­kör­pe­run­gen des ne­gati­ven Gei­stes, Über­bleib­sel des Fa­schis­mus der seit An­be­ginn der Uhr­zeit ak­tiv ist. Das ist ein­fach so, weil die Welt hier so auf­ge­baut ist. Sie sind die Jo­via­len Kin­der des Grau­en Lichts. Schaut euch ih­re An­zü­ge an, Grau, Schwarz, Dun­kel­dun­kel­blau. Sie sind, da sie die Welt nicht rich­tig er­ken­nen kön­nen da­zu verdammt die Men­schen dafür zu be­trü­gen durch Schein­haf­tig­keit. Aber in­ner­lich sind sie al­le Ver­tre­ter der Ne­ga­ti­vität. Je­sus sag­te mal zu sei­nen Jün­gern - Lass die To­ten die To­ten be­gra­ben. Das sind die To­ten. Gier ist ih­re Mo­ti­va­ti­on. Ma­te­ria­lis­mus und der Glau­be ans Geld ist ih­re Ma­ria. In der deut­schen Spra­che gibt es so­gar für Je­ne die sich als die Top Spit­ze dar­stel­len, den Über­be­griff Re­gie­rung. Al­so Re-‑Gie­ren. Da ist al­so schon der Be­griff Gier ent­hal­ten. So blö­de sind die noch, da­mit lockt man euch in die Fal­le des Ma­te­ria­lismus. Es gibt kein Volk auf der Er­de das sich so­was igno­ran­tes lei­stet. Sie wol­len al­so eu­re Gier, die übel sein soll, weg­neh­men, da­mit eu­re Gier sich nicht zu weit aus­brei­tet, das ist So­zia­lis­mus im Ver­steck des Wolfs im Schaf­s­pelz, der aber für sich sel­ber die Gier dann nutzt um sein Bäuch­lein zu fül­len. Denn al­le Re-‑Gie­rungspar­tei­en ha­ben sehr sehr vol­le Bäu­che, da sie ja Selbst­be­die­nung ma­chen kön­nen, von euch dem bö­sen bö­sen bö­sen Volk. Ich ha­be mas­sen­haft Ra­tiona­li­sten in Grau ge­trof­fen sie sa­gen dann, ach das war ein Scheiß­tag, se­hen aber nicht wie die Son­ne scheint, die Wel­len rol­len und die Blu­men blühen oder be­lustig­ter Ne­bel auf­steigt, wie Ge­zei­ten wech­seln, der Kör­per sich den Jah­res­zei­ten an­passt und die Stimmun­gen der Er­de ih­re Fein­hei­ten zum Vor­schein bringt. Sie sa­gen dann, man das war ein be­schis­se­ner Tag, sie sind ge­fan­ge­ne ih­res Ge­hirns. Sie sind eins mit der Ra­tio­na­lität. Skla­ven. Dumm. Eng. Krank. Rechtsstaat ist auch ty­pisch für ei­ne Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, denn Un­recht ist dann das an­de­re. Ein Rechts­staat muss im­mer ein Un­rechts­staat sein. Denn er ist ja kein Lie­bes­staat. 

  Den bei­den Stu­den­ten ge­fiel vie­les nicht was ich ih­nen er­zähl­te. Wohl war ich für sie bloß ein Bär­ti­ger Spin­ner in ei­nem T-‑Shirt, al­ten Ho­sen und al­ten Brau­nen Schu­hen.

Frei­tag, 16. Au­gust

15 Grad mor­gens und sehr stür­misch da draußen. Ich blieb län­ger im Bett und dö­ste herum. Da­nach mach­te ich mir ei­ni­ge gold­gel­be Pfan­ne­ku­chen mit Ho­nig, frischen Blau­bee­ren und Sta­chel­bee­ren aus der Um­gebung. Ich hat­te kein In­ter­es­se die bei­den Stu­den­ten zu den Bä­ren zu fah­ren so wie sie es woll­ten. Statt­des­sen ging ich in die Ort­schaft, an der Hud­son Bay ent­lang, vor­bei an den al­ten Holz­häu­sern und Hun­den, die mich nun schon kann­ten und gar nicht mehr bell­ten. Wo­zu auch den Hals wund­bel­len, wenn sie an der Ket­te sind. Als ich die Schie­nen über­qu­ert hat­te, schau­te ich wie­der auf das Oliv­grü­ne Holz­haus, da stand auf ei­nem großen Schild - Wel­co­me to Churchill. Dar­un­ter war ein Gemäl­de, ei­ne Iglu Schneeland­schaft im Hin­ter­grund ein Inuit-‑Es­ki­mo mit Schlit­ten vor dem Iglu. 

  Ich hat­te überall mei­ne Ka­me­ra da­bei, denn ich war ja auf der Su­che nach den Eis­bä­ren und guten Fotos. Die Son­ne fing an durch­zu­kom­men. Da ich nun das Ge­wehr ver­k­auft hat­te ging ich zu den Zet­teln und strich das Ge­wehr durch. Dann ging ich mal in die Büche­rei des schö­nen neu­en Town Cen­ters mit Mu­se­um und vie­lem mehr. In der Büche­rei sprach mich ein Ka­na­dier an, er sah die Ni­kon, und war auch Fo­to-‑Graf, und so hat­ten wir ein sehr lan­ges Ge­spräch. Dann ent­schie­den wir zu­sam­men Be­lugas, Eis­bä­ren, zu Fo­to­gra­fie­ren. Wir verab­re­de­ten uns um zusam­men die Kü­ste ab­zu­fah­ren wo wir mög­li­cher­wei­se Eis­bä­ren fin­den wür­den. Er war aus Chur­chill, sei­ne Fa­mi­lie leb­te das gan­ze Jahr hier, da, außer­halb von der Ort­schaft. Er leb­te zeit­wei­lig in Win­ni­peg weil da Ar­beit zu be­kom­men war. Nun hat­te er sein großes Alu­mi­ni­um­boot am Ufer herum­lie­gen mit dem er ab und zu Tou­ri­sten auf die Hud­son Bay ge­fah­ren hat­te, zum Fi­schen oder Bär­fo­to­gra­fie­ren. 

  Nach un­se­rem Ge­spräch ging ich zur Bank um den 200-Dollar-Scheck für das Ge­wehr gut zu schreiben. Dann ging ich wie­der zur Fel­si­gen Hud­son Bay Kü­ste. Dies­mal war das Meer auf­ge­wühlt und schwe­re Wel­len roll­ten ge­gen die Fel­sen­kü­ste oder auf den schö­nen Sand­strand Ich war auf der Su­che nach Eisbä­ren oder aber schö­nen Fo­to­mo­ti­ven, und die­se Kü­ste um Chur­chill herum ist sehr Fo­to­gen. An manchen Stel­len wa­ren es ein­fach zer­klüf­te­te Brau­ne Felsen, die ab­ge­schabt durch die Eis­mas­sen des Eis­zeit­alters mit tie­fen Ris­sen und Schlit­zen bis in die Hud­son Bay führ­ten. An an­de­ren Stel­len wa­ren Flä­chen mit Gras­be­wuchs und ver­schie­denen Bee­ren­sor­ten, die nun reif wa­ren, be­stückt. Die ver­schie­denen Fels­forma­tio­nen, mal flach, mal run­de For­men, mal rau zerklüf­tet, ließen das Se­hen Kon­tra­ste er­fah­ren, die einfach sti­mu­lie­rend schön wa­ren. 

  Klei­ne Tüm­pel la­gen auch zwi­schen den Fels­be­reichen. Um ih­nen herum war fla­ches nied­ri­ges Gewächs. Na­tur­bon­zais so­zu­sa­gen. Überall lie­fen Watvö­gel herum, oder aber Ka­na­da­gän­se mar­schier­ten in klei­nen Grup­pen auf den Fels­kup­peln herum und dann wie­der her­un­ter hin­ter ei­ner an­de­ren Fels­kup­pel ver­schwin­dend. 

 Ein lan­ger Sand­strand war auf der öst­li­chen Sei­te der Halbin­sel von Chur­chill. Und überall stan­den Warn­schil­der Ach­tung du be­fin­dest dich in Po­lar­bär Ter­ri­to­ri­um sei vor­sich­tig hier Eis­bär­war­nung.  Ein großer Teil der Um­ge­bung von Chur­chills Hud­son Bay Kü­ste ist mit großen Kan­ti­gen Fel­sen be­stückt, die inmit­ten ei­ner großen Grün­fläche ste­hen mit vie­len Was­ser­tüm­peln und klarem Was­ser. Die­se Mo­no­lithe sind ei­ni­ge Me­ter groß, nicht vie­le, sind oft mit schö­nen Far­ben ver­ziert. Manchmal mit Weißen Strei­fen durch­zo­gen oder aber sie ste­hen in ein­fa­chem Grau, be­fleckt mit Kor­ro­si­on und an­de­ren Flech­ten, die sich auf sei­ner Flä­che an­ge­sie­delt ha­ben. Dann gab es Fel­sen die Gelb­gol­dene Flam­menähn­li­che Muste­run­gen in ih­rem Ge­stein hat­ten, und der gan­zen Um­ge­bung wie­derum ei­ne an­de­re Vi­su­el­le Be­rei­cherung an­bo­ten. Man­che Fels­ge­gen­den an der Kü­ste wa­ren Oc­ker­gelb leuchtend bis Gold­gelb und rag­ten in fla­chen Gel­bleuchten­den Plat­ten in die Hud­son Bay hin­ein. An son­ni­gen Ta­gen sah das al­les dort sehr einla­dend aus und freund­lich. Die gan­ze Kü­ste, ob­wohl karg, Fel­sig, war aber mit ei­ner sehr großen Viel­falt von Far­ben ver­se­hen, und des­we­gen sehr be­ein­druckend. 

 Man­che Fel­sen in Grau hat­ten ei­ne Schnee­weiße Sei­te an sich. Überall flo­gen ver­schie­dene Möwensor­ten herum, schrie­en sich an, oder aber Ei­de­r­en­ten wa­ren in Grup­pen auf der Hud­son Bay. Auch an­de­re En­ten­sor­ten schwam­men dort herum. Es wur­den täglich mehr. Grup­pen von Schnee­gän­se wa­ren zu sehen. Aber ich fand kei­nen Eis­bä­ren. Da­bei war ich sehr vor­sich­tig. Ich pfiff mei­stens und sang, denn da die Ge­gend unüber­sicht­lich war we­gen der vie­len Fel­sen hin­ter denen ei­ner schla­fen konn­te oder großen Fels­schlit­zen in denen sie lie­gen konn­ten. Außer­dem mach­te es Freu­de von Fels zu Fels zu springen, oder in das kla­re Was­ser der Tüm­pel zu schau­en. Die klei­nen Pflan­zen zu be­trach­ten auch. Die Fri­sche zu er­le­ben und den schwe­ren Wel­len zu­zu­schau­en wie sie ge­gen das Ufer roll­ten, den Kies be­weg­ten, die Tö­ne die auf­stie­gen und we­gebb­ten, wie­der­ka­men, und das große hel­le Farb­spiel des Lichts zu se­hen. 

  Auf dem Rück­weg kauf­te ich mir noch ei­ni­ge Lebens­mit­tel im Hell­blau an­ge­stri­chenen Su­per­markt. Wie­der zurück im Be­luga Mo­tel war De­nis auf der Veran­da und sonn­te sich. Sie hat­te das Au­to re­parie­ren las­sen, al­so konn­te es wie­der für Fahr­ten benutzt wer­den. Am späten Nach­mit­tag mach­te ich dann noch ei­ne Fahrt mit den bei­den Stu­den­ten den Bi­os und der Ka­na­dierin die zu­vor mein Zelt kau­fen woll­te, zur Hud­son Bay. Die­se Frau, die­ses Zelt­girl, sie war sehr ängst­lich, als ich ihr wohl­be­merkt, da­mals das Zelt zeig­te, war ich bei ihr Zu­hau­se. Das Zelt hat­te ich für sie ex­tra im Gar­ten auf­ge­baut, und sie war mehr als Skep­tisch schon fast an­ti­sep­tisch, so als ob das Zelt ihr et­was tun könn­te oder ich sie da­mit betrü­gen könn­te. Da­bei stand das Zelt di­rekt vor ihr, sie brauch­te es bloß un­vorein­ge­nom­men oh­ne ih­ren wir­ren Gei­stes­zu­stand an­zu­schau­en. Aber das war dann nicht mehr mög­lich, denn ih­re Ge­dan­ken und Pho­bien wa­ren stär­ker als sie sel­ber und mach­ten sie wirr. Nicht wis­send und se­hend stand sie da mampf­te und wur­de von Mi­nu­te zu Mi­nu­te ängst­li­cher vor dem Zelt, das sie ja mög­li­cher­wei­se austrick­sen konn­te. Ich schau­te mir das ei­ni­ge Zeit an und bau­te dann das Zelt wie­der ab und verab­schie­de­te mich von ihr. 

  Als wir „Vier“ dann nun an der Hud­son Bay waren, denn sie woll­ten al­le un­be­dingt Eis­bä­ren se­hen, park­te ich das Au­to und ging voraus, so wie vereinbart. Ich hat­te in­zwi­schen das Ge­wehr von Tim gefun­den und war auch kaum 100 Me­ter ge­gan­gen da fand ich zwei Eis­bä­ren die zwi­schen den Fel­sen la­gen in der nähe des Itha­ka Wracks. Sie schlie­fen. 

  Schnell lief ich zurück zu den „Drei­en“ und erzähl­te ih­nen was ich ge­se­hen hat­te. Aber die „Drei“ wa­ren nun plötz­lich gar nicht mehr sooooo dar­an inter­es­siert die Bä­ren zu se­hen. Auch bei ih­nen musste ich fest­stel­len war die Angst do­mi­nie­rend. Wenn du als Mensch von der Angst ge­führt wirst, ist das schon ein Zei­chen ei­ner Men­schen­grup­pe, Zi­vi­li­sa­ti­on, Nati­on, oder von dir sel­ber, das kei­ne wah­re Ein­sicht in dein Da­sein pas­siert ist. Man hat sich zu we­nig mit den wah­ren Din­gen im Le­ben be­schäf­tigt und zu viel mit den Un­wah­ren dem la­bi­len den Fik­tio­nen und Il­lu­sionen, mit nix. Das hat üble Fol­gen für das Wachs­tum des ein­zel­nen und der Ge­sell­schaft. Ganz ein­fach deswe­gen auch schon, weil den an­de­ren oft nichts anderes üb­rig bleibt als sol­che Men­schen zu ma­ni­pu­lieren, aus­zu­nut­zen, denn was sollst du sonst mit ih­nen ma­chen, außer sie auf­zu­klä­ren und zu be­frei­en, wenn die Angst herrscht. 

  Sie woll­ten nun plötz­lich sehr schnell wie­der zurück zum Mo­tel. Al­so stie­gen wir ins Au­to und ich fuhr sie zurück nach Chur­chill. Et­was später wie­der am Be­luga Mo­tel das schön Weiß leuch­te­te, hat­te ich aber auch kein In­ter­es­se dort zu sit­zen. Al­so schnapp­te ich mir die Ka­me­ra mit 500-mm-Ob­jek­tiv und spa­zier­te wie­der zurück in die Ort­schaft nach Sze­nen su­chend für gute Fo­tos. 

  Dann sprach mich je­mand in der nähe der Post und R. C. M. P an. Der Mann sah sym­pa­thisch aus, trug ei­ne Graue Schlä­ger­müt­ze, ein Hell­blaues Hemd, Jeans. Im Ford Pick Up Truck saßen zwei Kin­der von ihm. Er stell­te sich als Al­len Co­de vor und das er aus Ta­dou­le war. Ach ja, ken­ne ich, ich ken­ne den Chief sag­te ich, Pe­ter Tho­ras­sie. Ja sag­te Al­len Co­de er sei dort mit ei­ner Den­em Frau ver­hei­ra­tet und hat die­se zwei schö­nen Kin­der mit ihr. Ich hat­te von Al­len Co­de schon von ei­ni­gen Den­em in Ta­dou­le gehört. Sie wa­ren stolz auf ihn wie er sich für die Be­lan­ge der Den­em ein­setz­te, und er ist so­gar Filmema­cher sag­ten sie mir stolz. 

  Al­len Co­de er­wies sich als ein sprach­li­ches und Kom­mu­ni­ka­ti­ves Feu­er­werk vol­ler schö­ner Ide­en und Sicht­wei­sen. Er hat­te ein Vi­deo ge­macht über Chur­chill das nun hier ver­k­auft wur­de und ar­bei­te­te an ei­nem Film über die Den­em Men­schen am Tadou­le See Das lag ihm be­son­ders am Her­zen. Auch der Schutz der Tie­re und der Na­tur war hier bei ihm ein star­kes An­lie­gen. Die Frei­heit sei­nes In­nen­le­bens war noch un­ge­bil­det. Des­we­gen war er auch noch sehr im Bil­de vol­ler Ide­en und un­struk­tu­riert, wie die ge­bil­de­ten es nicht mehr sein kön­nen, sie sind ge­fange­ne der Bil­dung, und ver­lie­ren so ih­re un­end­li­che Quel­le der Krea­ti­vität. Sie ha­ben sich so­zu­sa­gen Sozia­li­siert oder selbst ver­blö­det. Oder wie der Säu­ferdich­ter Bu­kowski schon rich­tig er­kann­te: Al­le Menschen sind als Ge­nies ge­bo­ren doch die mei­sten ster­ben als Idio­ten. 

  Es war ei­ne Freu­de mit ihm zu Re­den und un­se­re Kom­mu­ni­ka­ti­on flog auf Hochtou­ren. Er bot sich an mir Chur­chill zu zei­gen und was ihn hier in­ter­es­sier­te. Er re­de­te von Filme ma­chen, zeig­te mir die Boo­te, und fuhr mich dann vor­bei am Akud­lik Marsch noch et­was süd­li­cher zu dem al­ten, nun ver­las­se­nen Dorf, das man da­mals für die Den­em hier ge­baut hat­te. In die­ses Dorf wur­den die Den­em ge­bracht, al­so zwangsum­gesie­delt, er­zähl­te mir Al­len Co­de, nach­dem sie ganz ein­fach von ih­ren an­ge­stamm­ten Land um den Duck La­ke herum, weg­transpor­tiert wur­den. 

  „Wie, Weg­transpor­tiert“, frag­te ich er­staunt.

Ja, sag­te Al­len Co­de, die Wild­bio­lo­gen mein­ten das die Men­schen, die Den­em, die dort seit wer weiß wie lan­ge schon ge­lebt hat­ten, dort nicht mehr le­ben dürf­ten.

Wie meinst du das, frag­te ich, dort nicht mehr le­ben dürf­ten..

Je­des Jahr kom­men die Ka­ri­bus dort ent­lang und über­que­ren dort im­mer ei­nen Fluß, sag­te Al­len. Im Herbst auf ih­rem Weg zurück in den Sü­den töten die Den­em im­mer dort ei­ne Men­ge Ka­ri­bus für ih­ren Win­ter­fleisch­vor­rat. Die Wild­bio­lo­gen hat­ten nun gese­hen wie die Den­em dort ei­ne große men­ge Ka­ribus getötet hat­ten und sie ganz ein­fach am Ufer des Flus­ses lie­gen­ge­las­sen hat­ten. Sie hat­ten ih­nen bloß die Zun­ge her­aus­ge­schnit­ten. Dann steck­ten sie ne­ben je­des Ka­ri­bu ei­nen lan­gen Stock in die Er­de. 

  Auf­grund die­ser Be­ob­ach­tun­gen mach­ten die Biolo­gen ei­nen Be­richt und schrie­ben das die Den­em ganz ein­fach Ka­ri­bus mas­sa­krie­ren und sie nicht­ mal Es­sen, son­dern ih­nen bloß die Zun­ge her­aus­schnit­ten. Und das war den Bio­lo­gen zu viel. Ih­re Lo­gi­sche Konse­qu­enz war das die Den­em die Ka­ri­bu­her­de zer­stören, die ih­nen viel wich­ti­ger war als die Men­schen, die Den­em, denn das wa­ren ja so­wie­so nur In­dians, und so wur­de ent­schie­den die­se Men­schen, die Den­em, ganz ein­fach weg­zu­trei­ben von ih­rem ei­ge­nen Land das sie seit tau­send Jah­ren und län­ger be­wohn­ten.   So wur­den dann die­se Den­em die im­mer in der Tundra und am Wal­drand ge­lebt hat­ten plötz­lich mit Ge­walt von ih­rer Um­ge­bung ent­fernt und in die Nähe von Chur­chill ge­bracht. Bloß weil ei­ni­ge Idio­ti­sche Biolo­gen sol­che dum­men Be­rich­te ab­ga­ben sag­te Al­len Co­de noch im­mer entrü­stet. Ich lächel­te zu ihm und sag­te ja, Al­len, Bio­lo­gen sind auch bloß Raub­säu­getier, mehr noch nicht. Al­len sta­un­te als er das hör­te und grin­ste. 

  Darauf­hin ent­stand ei­ne rie­si­ge Wel­le der Zerstörung in die­sem Dorf sag­te Al­len. Al­ko­ho­lis­mus, Mord, Ver­ge­wal­ti­gung. Wahn­sinn und an­de­re For­men der Ag­gres­sio­nen, sie hin­terließen ein Bild der Wildheit und Zer­störung. Ja, so wur­den die Den­em entwur­zelt und zer­stört von ih­rem Le­ben da in der Duck La­ke Re­gi­on. Was die Wild­bio­lo­gen aber nicht wussten wa­ren fol­gen­de Din­ge. Die Den­em mach­ten das ja seit Hun­der­ten von Jah­ren. Sie wussten das in den näch­sten Ta­gen der star­ke Frost kam und danach Schnee und die Stä­be wa­ren Mar­kie­rungs­stä­be für die Ka­ri­bus die sie dann ein­ge­fro­ren ein­ge­schneit in ih­rem natür­li­che Kühl­schrank der Na­tur da oben wie­der her­vor­gra­ben wür­den um ih­re Nah­rung zu haben. 

  Al­len, das hört sich wie­der­ mal ganz stark nach Macht­missbrauch und aber auch nach Bio­fa­schis­mus an sag­te ich ihm. Denn die Bio­e­thik ist ein Pro­gramm das so­gar Eutha­na­sie wie­der ein­füh­ren will. 

          Al­len Co­de lach­te, Bio­fa­schis­mus, das hat­te er noch nie gehört. 

  „Ja“ sag­te ich, ich be­ob­ach­te welt­weit ei­nen Bio­faschis­mus. Es gibt ei­ne Bio­phi­lo­so­phie die to­tal auf Faschis­mus grün­det. Ihr Be­für­wor­ter lebt in Au­stra­li­en aber auch star­ke Den­ker le­ben Dä­ne­mark und Deutsch­land, aber be­stimmt auch in den USA und ande­ren Län­dern. Der gi­gan­ti­sche Feh­ler der Bio­lo­gen be­steht dar­in, das sie den Wahn le­ben durch die Biolo­gie die Exi­stenz oder das Sein oder das Le­ben erklä­ren und er­ken­nen zu kön­nen, was aber to­ta­le Il­lusi­on ist, ir­re­al. 

            In ih­rem Wahn ge­hen sie so­weit das sie Struk­tu­ren auf­bau­en, in denen sie be­schrei­ben was ein Mensch ist und wel­che Fähig­kei­ten er ha­ben muss um, überhaupt in ih­rem Bio­lo­gi­schen Fa­schi­sti­schen Den­ken als Mensch zu gel­ten. Sie sind auch Be­für­wor­ter der Eutha­na­sie, und mei­nen sie hät­ten das recht ei­ne Biolo­gi­sche Aus­wahl zu tref­fen in­dem sie die­se In­huma­nen Kri­te­ri­en er­den­ken, aus ih­rem Bio­lo­gi­schen Faschis­mus­wahn des herr­schen wol­lens, um Macht über das mensch­li­che Le­ben zu ha­ben. 

  Der in Au­stra­li­en le­ben­de Hit­ler des Bio­fa­schis­mus will so­gar durch­set­zen das die Men­schen, Frau­en, ih­re Kin­der nur noch künst­lich ge­bä­ren sol­len, da­mit Bio­logi­sche Rea­genz­glas­mon­ster ih­rer Lo­gik, die Im­mer Falsch ist, ent­spre­chen. 

  Ge­fähr­lich ist das gan­ze auch des­we­gen weil die Men­schen mehr auf Un­frei­heit auf­ge­wis­sen­schaft­licht wer­den sollen. Sie sollen noch ab­hän­gi­ger ge­macht wer­den. Un­selb­stän­di­ger. Die Po­li­ti­ker sind für sol­che üblen Seu­chen zu ge­win­nen und ih­re Be­trach­tungswei­se ist to­tal kor­rupt aber im­mer Schein­hei­lig nach außen als wohl­wol­lend täu­schend. Ty­pisch Dua­li­stische Ir­re die heu­te die Er­de re­gie­ren, füg­te ich noch hin­zu. Ob­wohl das mit dem Dua­lis­mus auch bloßes schwach­sin­ni­ges Gela­ber ist sag­te ich dann noch.

Ja, sag­te Al­len Co­de dann, hier wur­den je­den­falls vie­le Fa­mi­li­en zer­stört, und großes Un­heil durch die Mach­tigno­ranz ent­facht. Er zeig­te mir dann Plät­ze wo sich Men­schen um­ge­bracht hat­ten, wo sei­ne Fa­mi­li­enan­gehö­ri­gen vol­ler Leid sich be­kämpf­ten und zermürb­ten, weil sie aus ih­rer Um­ge­bung ent­fernt wa­ren, und nun das Chaos in ih­nen aus­brach. Chur­chill erleb­te ei­ne Wel­le des Chaos und des Mor­dens. Und natür­lich wussten die Men­schen dort auch nicht was da wes­we­gen los war mit den Den­em, füg­te Al­len Co­de noch hin­zu. Er selbst hat­te ei­nen Groß­teil sei­ner Ju­gend in die­sem Dorf ge­lebt. Aber dann war ei­ner der Häupt­lin­ge wach ge­nug und sag­te jetzt reichts. Mit dem bisschen was wir noch an Le­bens­kraft ha­ben, ge­hen wir wie­der aus die­ser Ge­gend weg, und er fing an ei­nen Platz zu su­chen, wo sie sich nie­der­las­sen konn­ten, und fand den Ta­dou­le See mit sei­ner großen Sand­dü­ne. Und da zo­gen sie dann hin. Sie le­ben dort noch nicht sehr lan­ge sag­te mir Al­len Co­de noch. Sie ver­su­chen nur zu ver­ges­sen und wie­der in ih­rer Tra­diti­on zu le­ben. Aber es ist sehr sehr schwer, denn viel von ih­nen sind fast ir­re­pa­ra­bel zer­stört.

Da­nach fuh­ren wir zu sei­nem Freund am Ha­fen von Chur­chill, der dort an sei­nem großen Holz­boot bau­te und bau­te und bau­te. Der Mann leb­te auch in dem großen Holz­boot. Nach­dem wir dort ge­spro­chen hat­ten fuh­ren wir wie­der wei­ter, Al­len woll­te mir et­was zei­gen, er er­zähl­te mir das er auf dem Flug­platz et­was zu tun hat­te, dort wo die Ra­ke­ten­sta­ti­on war, ei­ne Art In­ven­tur. Er zeig­te mir wo ich in­ter­es­san­te Son­nen­un­ter­gän­ge se­hen konn­te zum Fo­to­gra­fie­ren und sol­che scher­ze. Wir ver­blie­ben dann so, das er ei­nen Tundra Bug­gy be­sor­gen woll­te mit dem ich dann Eis­bä­ren aus näch­ster Nähe be­ob­ach­ten könn­te. Auch er woll­te neu auf­nah­men von Bä­ren ma­chen für sei­nen näch­sten Film. Al­so sag­ten wir freund­lich Adee. Er war um die 40 und mein­te auch das er so um die 65-70 sei­nen schöp­fe­ri­schen Höhe­punkt ha­ben wer­de. Das kam mir be­kannt vor denn auch ich hat­te die­se Ge­dan­ken. Mit dem Tundra Bug­gy wur­de aber nichts. 

  Als ich wie­der im Be­luga Mo­tel war fand ich wie­der ei­ne No­tiz von De­nis: Wolf­gang, 3.20 Uhr. Die­ses ist der Haupt­schlüs­sel für die Lob­by. Wenn du so lieb sein wür­dest das Licht für Nachts an­zu­ma­chen und die Lob­by dann ab­schließen wür­dest, wür­de ich das zu schät­zen wis­sen. Joy­ce ist in Zim­mer 10. Ein sehr amü­san­te Frau. Be­nut­ze das Au­to mit ihr so wie du es möchtest. Bit­te ma­che kei­ne Wä­sche bis Montag. Wir be­kom­men dann sehr viel Was­ser, Noch­ mal Dan­ke De­nis. 

  Sie war al­so am Wo­chenen­de weg, und ich war der Auf­pas­ser. Als ich dann Joy­ce sah, sah ich ei­ne japa­ni­sche Rot­wan­gen run­de Paus­bac­ken­frau, Jung­frau. Sie sah ge­sund aus und wir lächel­ten uns zu.

Wir tra­fen uns am fol­gen­den Mor­gen. Der Ne­bel lag noch über der Bucht und al­les hat­te ei­ne zar­te Färbung. Ich war da­bei mich auf die Bucht zu fah­ren um mit den Be­lugas zu sein. Wir wech­sel­ten ei­ni­ge Wor­te und ich er­zähl­te ihr das ich hier auf der Su­che nach Eis­bä­ren war. Sie grin­ste mit ih­ren Rot­ap­fel­wan­gen die so aus­sa­hen als ob sie po­liert wa­ren. Sie glänz­ten be­son­ders kräf­tig im Kon­trast zu ih­rem Ra­benschwar­zen Haar. 

Mit der Chur­chill Ri­ver­bucht noch im Ne­bel paddel­te ich wie­der in die Wind­stil­le hinaus. Jetzt wur­de es schon schwie­ri­ger Be­lugas zu fin­den, sie wa­ren unun­ter­bro­chen da­bei die Bucht zu ver­las­sen. Aber nach ei­ni­gem herum­pad­deln sah ich wie­der ei­ni­ge Grup­pen die sich noch im Was­ser herum­tummel­ten. Wir freun­de­ten uns wie­der an. Be­schau­ten uns, und ich ver­such­te mal mehr die Stim­men zu hö­ren. Sie wa­ren un­un­ter­bro­chen mit ih­ren Stimm­fre­qu­en­zen in Kon­takt. Nach ei­ni­ger Zeit als die Son­ne durch­kam, pad­del­te ich herüber bis zur Spit­ze auf der an­de­ren Sei­te, dort wo das Fort war, Prin­ce of Wa­les war es genannt. Na­ja. Hier schau­te ich ei­ni­ge Zeit herum, aber das In­ter­es­sier­te mich nicht son­der­lich, Rui­nen sind was für Rui­nen. 

  Trotz­dem, ein Ark­ti­scher Ha­se war dort der ganz Zahm zu sein schi­en. Sein weißes Bauch­fell leuch­te­te schön. Er hat­te sei­ne lan­gen Löf­feloh­ren auf­ge­stellt und Gähn­te sehr oft. Dem wa­ren die Tou­ri­sten wohl auch zu lang­wei­lig. Al­so setz­te ich mich wie­der ins Ka­nu und pad­del­te mit kräf­ti­gen tie­fen Zü­gen zurück zum Be­luga Mo­tel, was ei­ne har­te Ar­beit war, denn das Was­ser fing an in die Hud­son Bay zu fließen. Mach­te aber Spaß mal so rich­tig wie­der reinzu­hau­en und Kraft zu mo­bi­li­sie­ren. 

Für den Nach­mit­tag hat­te ich mich mit der Ja­pane­rin verab­re­det. Wir woll­ten mit dem Au­to auf Eisbär­su­che ge­hen. Sie war da­von fas­zi­niert. 

             Wie­der am Be­luga Mo­tel ka­men ei­ni­ge See­hun­de ange­schwom­men, um­krei­sten mich und fin­gen ihr Spielchen an. Sehr vie­le Schnee­gän­se ka­men nun sehr oft an­ge­flo­gen, Kra­ni­che, Ka­na­da­gän­se, je­den Tag wur­den es im­mer mehr. 

  Ich war immer noch da­mit be­schäf­tigt Eis­bä­ren zu fin­den. Ge­stern wur­de ei­ner über die Bucht be­glei­tet mit dem Boot der Eis­bär­po­li­zei. Sie trie­ben den Bär mit Schreck­schüs­sen in die Bucht, und jag­ten ihn dann über die Bucht zur an­de­ren Sei­te, hat­te man mir erzählt. 

  Wie­der im Mo­tel nahm ich wie­der die Ka­me­ra und ging in die Ort­schaft. Dies­mal hat­te ich das Weitwin­kel drauf, 20 mm. An­bei hat­te ich ei­ne Post­kar­te mit ei­nem Eis­bä­ren Die­se Post­kar­te hielt ich dann vor die Ka­me­ra, spa­zier­te durch die Ort­schaft und mach­te Fotos von den Ba­se­ball­spie­ler, oder von der Kir­che, und dann ging ich ins Mu­se­um und tat­säch­lich da war auch ein Eis­bär. Aus­ge­stopft. Er hat­te schö­ne Zäh­ne, die po­liert wa­ren. Da­nach ging ich noch­ mal in Ed­gars Re­stau­rant im Co­mu­ni­ty Cen­ter. Denn auch dort stand ein aus­ge­stopf­ter Eis­bär. Ich bau­te mein Sta­tiv auf und stell­te mich zwi­schen die Pran­ken des rie­sen Bä­ren und mach­te ei­ni­ge Fo­tos. Ich such­te und such­te und ging wie­der an der Kü­ste ent­lang, aber fand kei­ne Eisbä­ren. Statt­des­sen fand ich ein Flug­zeug das ab­gestürzt war von Lam­bair-‑Car­go. Die Ma­schi­ne ein rie­sen Ding, größer als die DC 3 lag da ziem­lich unzer­stört. Muss ei­ne an­ge­neh­me Bruch­lan­dung gewe­sen sein. War fast al­les in­takt. Flü­gel dran, war bestimmt ein Pi­lot dem das Flie­gen Freu­de mach­te, der mit dem Her­zen da­bei war und kei­ne Rou­ti­ne moch­te. 

  Ich fand auch viel Pac­kun­gen mit ab­ge­schos­se­nen Schrot­pa­tro­nen, das wur­de da ein­fach so lie­gen­ge­lassen, na­ja, es sind we­ni­ge Men­schen hier, Na­tur­schutz ist ein Wort, und wer sieht das schon, so un­ge­fähr kam mir das da vor. Fe­de­ral Clas­sics High Brass Pa­tro­nen. Die Pac­kun­gen wa­ren ver­schos­sen und die Pa­tro­nen auch gleich lie­gen­ge­las­sen, scheint hier Mo­de zu sein, das was nach un­ten fällt gleich lie­gen zu las­sen, so­gar Flug­zeu­ge. 

  Wie­der im Mo­tel mach­te ich mir et­was zu Es­sen und ging zu der Ja­pa­ne­rin. Dann fuh­ren wir in De­nis Au­to Rich­tung Osten zum Itha­ka Wrack, aber da wa­ren kei­ne Eis­bä­ren zu se­hen. Wir fuh­ren wei­ter, vor­bei am Flug­ha­fen, dort wo die Ra­ke­ten ste­hen. Die Elek­tri­schen Lei­tun­gen wa­ren hier mit Drei­ecks Te­legra­fen­ma­sten auf­ge­baut, wohl we­gen des Permafrostbo­dens. Die Land­schaft wur­de fla­cher und mo­rasti­ger mit vie­len Tüm­peln. Da­zwi­schen la­gen flach­po­lier­te Graue Fel­sen. Als die Straße nicht mehr wei­ter ging, bog ich links ab in ei­nen Sei­ten­weg und ließ das Au­to dort ste­hen. Dann nahm ich das Ge­wehr und wir marschier­ten ein­fach mal drauf los. Und hier wird gleich was schö­nes pas­sie­ren, näm­lich Schutz, Füh­rung. Höhe­re Füh­rung. 

  Als wir da durch die Grü­ne Land­schaft mar­schierten, la­gen ab und zu mal klei­ne Bü­sche vor uns, aber an­son­sten war al­les Flach, durch­zo­gen mit klei­nen Seen und Tüm­peln. Tundraflach. Al­les war vol­ler rei­fer Bee­ren. Wir wa­ren vor­sich­tig und schau­ten herum um so weit wie mög­lich im voraus zu er­ken­nen ob denn da nun Eis­bä­ren la­gen. Die Land­schaft war an ei­ner Stel­le tief zer­furcht durch die rie­si­gen Rei­fen der großen Tundra Bug­gys auf denen dann Gehäu­se gebaut wa­ren in denen die Zu­schau­er Bä­ren­si­cher sein konn­ten. Das wa­ren schon klei­ne Mon­ster die Tundra Bug­gys. Des­we­gen wa­ren die Spu­ren im wei­chen Bo­den auch sehr tief. Als wir ge­ra­de in ei­ne Rich­tung ge­hen woll­ten die et­was unüber­sicht­lich war, weil sie et­was ab­fiel und mit Bü­schen be­deckt war, sa­hen wir ei­nen Tundra Bug­gy wie er aus der Tundra auf uns zu kam. Dann war das Ge­fährt da. Wir fin­gen an mit dem Fah­rer ein Ge­spräch zu ma­chen, und sag­ten ihm das wir vor­hat­ten ei­ni­ge Eis­bä­ren zu se­hen. Der Mann schau­te uns an, wohl et­was ent­setzt, aber den­noch freund­lich, dann sag­te er: Ich bin zur Zeit leer, die Gä­ste sind weg, kommt rein, ich wer­de mit euch auf Bä­ren­su­che ge­hen. Al­so wur­den wir in dem großen Ge­fährt durch die Land­schaft ge­fah­ren. Und nun kommt der Clou. Wir wa­ren noch kei­ne 50 Me­ter gefah­ren und zwar in die Rich­tung in die wir ge­hen wollten, da tauch­te vor uns auf dem Tundra­bo­den lie­gend, zwei rie­si­ge Eis­bä­ren auf, und auf die wä­ren wir zu Fuß ge­stoßen, oder bes­ser, gelau­fen, ge­ra­ten, oder womög­lich ge­stol­pert. 

  In dem Mo­ment als wir die­se bei­den Eis­bä­ren sa­hen wusste ich, dass wir wie­der ­mal un­ter Schutz, höhe­rer Füh­rung stan­den. Denn das sah ge­fähr­lich aus. Ei­ner von den Bä­ren war näm­lich sehr schlecht gelaunt. Ei­ner lag auf dem Bauch und sah ein­fach ganz schön un­bärig aus. Er schau­te zu uns hoch und beweg­te sich nicht. Aber der an­de­re stand so­fort auf und mach­te ein bö­ses Ge­sicht. Wenn wir so wei­ter gegan­gen wä­ren und um die Bü­sche herum­ge­kom­men wä­ren hät­ten wir die­se Bä­ren in et­wa 30-40 Me­ter vor uns ge­habt. 

  Ich war dank­bar das der Tundra Bug­gy ge­kom­men war. Ein Ge­schenk des Him­mels. Ich weiß nicht ob die Ja­pa­ne­rin sich des­sen be­wusst war was hier los war und ablief. 

  Nach­dem wir die Bä­ren ei­ne Zeit­lang be­ob­ach­tet hat­ten fuh­ren wir wie­der zurück zum Au­to, ziem­lich be­gei­stert und be­ein­druckt, so na­he an den Bä­ren gewe­sen zu sein. Die rie­sen Tat­ze des auf­ge­stan­denen Bä­ren war mir noch gut im Ge­dächt­nis geblie­ben. Wir dank­ten dem Fah­rer und fuh­ren dann zurück um Beluga Mo­tel, wo wir uns zu­sam­men ein Es­sen koch­ten, was der Ja­pa­ne­rin auch schmeckte. 

  Ich be­kam den Ein­druck das die­se Frau aus Ja­pan doch sehr ge­bun­den war an Ge­wohn­hei­ten. Ihr Na­me war Yu­ko Yo­ko­za­wa und sie leb­te in 4-19-11 Nis­hiterao, Ka­na­ga­waku, Yo­ko­ha­ma-‑sht. 221. Sie er­zähl­te mir viel von der kom­ple­xen ja­pa­ni­schen Schrift und das es so­gar meh­re­re gab. Ich sag­te ihr, was für ein Blöd­sinn sich das al­les so kom­pli­ziert zu ma­chen. Aber das sind ja die Mac­ken der hoch­kul­tu­rel­len In­divi­dua­li­sten. Sie lie­ben Ego­kom­pli­ziert­heit, und glauben, das sie so mehr wert sind. Die Be­to­nung liegt hier ganz stark auf Glau­ben sag­te ich zu ihr. Sie war da­mit nicht so ein­ver­stan­den, das sah ich an ih­rem Ge­sicht. 

  Für sie war das mit den Eis­bä­ren ei­ne Welt die sie sich er­träumt hat­te, da in Yo­ko­ha­ma. Sie freu­te sich das sie mit­ge­fah­ren war. Ab und zu be­trach­te­te sie mich aus der Sicht der Frau, und sie be­han­del­te mich et­was her­ab­las­send wit­zig, nahm mich nicht in mei­nem Wis­sen an, was mir völ­lig egal war. Aber ich sah da­durch ih­re Art, mit Män­ner um­zu­ge­hen, die ihr sowohl Phy­sisch als auch sonst über­le­gen wa­ren, aus ih­rer Sicht je­den­falls. Sie ver­such­te sie dann als minder­wer­tig dar­zu­stel­len. Natür­lich sag­te ich nichts da­zu und ging auf die­se Mätz­chen des Gir­li nicht ein. Zic­kig wür­de ich sa­gen war sie. Ich hat­te aber kein In­ter­es­se an ja­pa­ni­schen Schen­keln, um es et­was poe­ti­scher zu for­mu­lie­ren. Das könn­te stö­rend für sie ge­wirkt ha­ben. Ich war da als Mensch und nicht als Mann. 

  Yu­ko fuhr am nächs­ten Tag wei­ter. Ich schlief gut nach­dem sie ge­gan­gen war.      

Der Au­gust ver­ging mit Ne­bel und son­ni­gen Tagen. Es wur­de küh­ler. Als ich am fol­gen­den mor­gen auf der Veran­da saß, sah ich wie ein Eis­bär auf mich zu­ge­schwom­men kam. Er kam vom Sa­muel He­ar­ne Na­tio­nal­park herüber­ge­schwom­men, so sah es je­denfalls aus. Et­wa 150 Me­ter vor dem Be­luga Mo­tel musste er wohl be­merkt ha­ben das ich da saß, und er verän­der­te sei­ne Rich­tung und schwamm mehr südlich um dort et­wa 500 Me­ter ent­fernt ans Ufer zu gehen. Mit ei­ner kraft­vol­len Kör­per­be­we­gung schüttel­te er das Was­ser aus sei­nem leuchtend Weißen Fell, schau­te sich um, schnup­per­te herum, um dann lang­sam Rich­tung Osten zu mar­schie­ren. 

  Von nun an war klar wür­de ich abends wenn ich im Re­stau­rant war und zurück­kam laut pfei­fen. Denn auf dem Rück­weg wa­ren genü­gend große Büsche vor­han­den und Fel­sen wo sie lie­gen könn­ten und ich sie nicht vor­her se­hen kann. Und das war ja nun wirk­lich nicht nö­tig, Nacht­be­su­che bei Eis­bä­ren zu ma­chen. 

  Ich war noch ­mal un­ter­wegs mit dem Ka­nu. Es wur­de nun im­mer schwie­ri­ger Be­lugas zu fin­den. Die Bucht war sehr groß und manchmal wa­ren die Be­lugas tief im Chur­chill Ri­ver drin. Das war dann viel zu weit für mei­ne Pad­de­lei. Aber je­des ­mal wenn ich da auf die Bucht rauspad­del­te sah ich we­nig­stens Wa­le, nicht im­mer er­reich­ten sie aber das Ka­nu. 

  An­son­sten fo­to­gra­fier­te ich die doch in­ter­es­san­te Ar­chi­tek­tur in Chur­chill. Die Ar­chi­tek­ten ha­ben sich dort er­laubt zu­min­dest et­was krea­tiv zu sein. Ih­re Haus­for­men sa­hen ein­falls­reich aus und schön wa­ren auch die Far­ben der Ge­bäu­de. Ich streif­te im Nordostteil der Ca­pe Mer­ry Bucht herum. Dort stand ein Wohn­wa­gen, ei­ni­ge ver­las­se­nen Holz­häu­ser. Aber am wich­tig­sten sehr na­he zur Hud­son Bay wuch­sen große Men­gen an Schwar­zen Jo­han­nis­bee­ren. Ich hat­te Pla­stik­tüten mit und füll­te sie mir reich­lich, ver­gaß da­bei aber nicht das wich­tig­ste, näm­lich, den Mund zu fül­len. Sie wa­ren reif und schmeck­ten köstlich da in der rei­nen Luft und dem rei­nen Bo­den. Super­bio, vol­ler Stof­fe die mei­nem Uni­ver­sum mei­ner Welt dem Kör­per und sei­nen Pla­ne­ten und Son­nen­syste­men und Ga­la­xi­en als er­freu­li­che Nah­rung dien­te. Die Ato­me ju­bel­ten wenn sie die­se Licht­nah­rung vol­ler ho­her Schwin­gun­gen zu spü­ren be­ka­men. Denn die Mi­kro­we­sen in mei­nem Kör­per sind ja die Men­schen mei­nes Uni­ver­sums des Uni­ver­sums­körpers für den ich als Gott­heit zu­stän­dig bin, das die­ses Uni­ver­sum auch ge­sund und er­freut bleibt und gut funk­tio­niert bis zu sei­ner un­aus­weich­li­chen Auf­lö­sung.  

              Mehr und mehr Pil­ze ka­men nun zum Vor­schein. Große Men­gen an Spei­setäu­b­lin­gen wuch­sen dort in der Nähe des ver­las­se­nen Bus­ses und der al­ten Häuser. Aber auch an­de­re Sor­ten von essba­ren Pil­zen wa­ren dort erblüht. Ich nahm mir ei­ni­ge mit für das Abend­brot. 

Von der Sei­te der Hud­son Bay Kü­ste sah ich die Be­luga Wa­le. Sie wa­ren nun dort in der Hud­son Bay aus der Chur­chill Ri­ver Bucht her­aus aber noch nicht ent­fernt da­von. Ih­re Weißen Kör­per leuch­te­ten im kla­ren Dun­kel­blau aus­se­hen­den Was­ser, wenn sie zur Ober­fläche ka­men. 

           In den großen Tüm­peln oder Min­ni­seen der Um­gebung hat­ten En­ten ih­re Jun­gen. Vie­le Wat­vö­gel wa­ren dort und im­mer mehr Gän­se­schwär­me flo­gen herum. 

  Auf mei­nen Rei­sen zu an­de­ren Kon­ti­nen­ten, Völ­kern, Men­schen, gehe ich auch im­mer zu den Be­gräb­nisorten. In der Wü­ste wird an­ders be­gra­ben als im Hi­mala­yas Höhen, wo kaum Er­de ist. Auf Au­stra­li­ens Shark Bay zum Bei­spiel wird an­ders ein Fried­hof ge­macht als hier in Chur­chill. Als ich zum Fried­hof kam sah ich ihn schon von weitem. Die Weißen Holz­kreu­ze. Das leuchten­de auf der fla­chen Land­schaft. Da stand zum Bei­spiel Pa­trick Ta­b­vahtan auf ei­ner Fels­plat­te. An­de­re hat­ten ei­nen Weißen Lat­tenzaun um ihr Grab ge­baut. Da la­gen Es­ki­mos, Eu­ropäer, Den­em, Fran­zo­sen. Aber al­les war in Weiß ge­hal­ten Ich sa­ge mal Gnostischweiß. Am Zau­nen­de stand ein großes Kreuz mit ei­ner Je­sus­fi­gur. Zwei Frau­en umarm­ten das Kreuz kniend.. Zwei wei­te­re Frau­en stan­den ne­ben dem Kreuz und schau­ten zur Je­sus­fi­gur hoch. Al­les in Schneeweiß. Bloß das Kreuz war in Na­tur­holz und er­graut durch die Wit­te­rung. Über al­lem ein strah­len­der Blau­er Him­mel.

Am fol­gen­den Tag hat­te ich mit Way­ne Bi­len­du­ke ein Tref­fen verab­re­det. Er wür­de mich mit sei­nem Pick Up ab­ho­len. Wir woll­ten Eis­bä­ren su­chen und Fo­tos ma­chen. Er kam mich früh ab­ho­len. Way­ne ist der Mann der mich we­gen der Ni­kon im Town Cen­ter ansprach vor ei­ni­gen ta­gen. Ich hat­te das Ge­wehr mit, ge­nug Filme, und das Sta­tiv. Wir fuh­ren aus Chur­chill raus zu dem Haus sei­ner El­tern das ganz ab­seits und al­lei­ne am Ran­de des Bo­realen Wal­des stand, der dort wie­der an­fing. Es war ein schö­nes Holz­haus um­ge­ben von Tundra­wald. Way­ne woll­te noch sein Ge­wehr ho­len. 

  Sie hat­ten Holz­plat­ten mit mas­sen­haft Nä­gel nach oben vor die Fen­ster ge­legt, so wie die Fa­kirnä­gel­bretter, so dass, wenn die Eis­bä­ren zu ih­nen kom­men, sie dort ih­re Neu­gier nicht so an­ge­nehm be­frie­di­gen können. Außer ei­ner von ih­nen hat­te Yo­ga ge­macht und war ein Fa­ki­reis­bär. 

  Die Holz­haus­at­mo­sphä­re ge­fiel mir sehr gut dort. Ins­be­son­de­re wenn sie tech­ni­schen zeit­gemäßen Kom­fort hat.. Way­ne war auf­ge­regt, end­lich bes­se­re Fo­tos zu ma­chen. Er woll­te un­be­dingt schö­ne Eis­bärfo­tos be­kom­men. Da auf der Veran­da ste­hend erzähl­te er mir dann ei­ne in­ter­es­san­te Ge­schich­te von je­man­dem in Chur­chill und der dar­über ein Buch geschrie­ben hat­te. Ei­ne Eis­bärat­tac­ke die er über­leb­te, und was für ei­ne At­tac­ke. Al­so fol­gen­des: Die­ser Mann war mit sei­nem Freund zum Fi­schen und Ja­gen an der Hud­son Bay fürs Wo­chenen­de, nörd­lich von Chur­chill. Er ging mit sei­nen 22 Ka­li­ber Ge­wehr auf Ha­sen­jagd und sein Freund war im Camp. Als er in die Nähe ei­ni­ger Bü­sche kam hat­te er plötz­lich ein schlech­tes Ge­fühl und wusste das da drin ein Eis­bär war. Und was für ein Rie­se es war. Der Bär kam aus dem Ge­büsch her­vor und Nör­gel­te herum schwer wütend. Der Mann war außer Sicht­wei­te sei­nes Freun­des und wusste mit ei­nem 22 Ka­li­ber Ge­wehr ist das für ei­nen Eis­bä­ren bloß ein Bie­nen­stich und wür­de ihn nicht töten. 

  Al­so lief er weg, der Eis­bär hin­ter­her Dann warf er das Ge­wehr in Rich­tung Eis­bär, denn manchmal ist der Bär dann da­mit be­schäf­tigt es zu be­schnup­pern. Klapp­te aber nicht. Er rief sei­nen Freund um Hil­fe, denn der Atem des Bärs war ihm schon im Nac­ken. Dann ließ er sich auf den Bo­den fal­len und spiel­te tot. Der Bär war nun bei ihm. Er hör­te sei­nen Atem und das Grun­zen. Dann leg­te der Bär sei­ne Tat­zen auf sei­nen Rüc­ken und biss ihm in den Schä­del. Der Mann hör­te das Knac­ken sei­nes Schä­dels und wusste was der Bär vor­hat­te. Der Bär hob ihn dann so hoch mit dem Biss im Schä­del und fing an ihn hin und her zu schütteln, um so das Ge­nick zu bre­chen (der Rob­ben) Das wusste der Mann und er mach­te sein Ge­nick so stark er es ma­chen konn­te (Denn das Wis­sen wird euch frei ma­chen) Ob­wohl er mäch­tig hin und her ge­schleu­dert wur­de hielt sein Ge­nick durch und das Rück­rat brach nicht. 

  Der Bär in sei­ner Ge­wohn­heit leg­te den Mann dann wie­der auf den Bo­den, nicht wis­send das er noch leb­te. Dann dreh­te er ihn um, um ihn zu öff­nen. Er leg­te sei­ne Pran­ke auf die Brust und war ge­ra­de da­bei los­zu­le­gen, ihn al­so auf­zu­reißen, da fie­len zwei enor­me Schüs­se. Sein Freund war an­ge­kom­men, und so über­leb­te der Mann die­sen Eis­bäran­griff.Ja wir sind Beu­te für den Eis­bär, sag­te Way­ne Bi­len­du­ke grin­send.  

           Es war ein Tag vor Voll­mond als wir dann zur Hud­son Bay fuh­ren.. Nach län­ge­rem Su­chen an der Ost­sei­te vom Itha­ka Wrack fan­den wir zwei Eis­bä­ren. Ei­ner war sehr gut sicht­bar der lin­ke, weil er da auf dem Gras lag. Der an­de­re war nur win­zig sicht­bar, weil er in ei­ner Fels­spal­te lag, und ein Fleck­chen Weiß leuch­te­te herüber. 

  So, Way­ne hat­te mir ge­sagt das er sich im Eis­bärver­hal­ten gut aus­kennt, und ich trau­te ihm. Way­ne hat­te sein deut­sches Qua­litäts­ge­wehr da­bei, ein 2.000 Dollar eis­kal­tes Prä­zi­si­ons­me­tall­stück, das nicht so rund aus­sah wie mei­ne Pump Gun, son­dern ec­kig und kan­tig. Er hat­te mir zu­vor noch ge­sagt, wenn wir Bä­ren fin­den und auf sie zu­ge­hen und sie uns tat­sächlich an­grei­fen, auf kei­nen Fall weg­lau­fen, ste­hen blei­ben nicht be­we­gen. Ok, al­so nicht weg­lau­fen, wenn der Eis­bär auf dich zu­stürmt mit auf­ge­ris­sen­em Maul. Ok, das war klar, und dann al­so nicht be­we­gen, wenn er drei Me­ter vor dir ist und sei­ne rie­si­gen Pran­ken herum­schleu­dert. Ok, das war auch klar. 

  Wir stan­den nun et­wa 200 Me­ter oder we­ni­ger vor die­sen Eis­bä­ren, und schau­ten Rich­tung Hud­son Bay. Ein star­ker Wind kam uns ent­ge­gen. Die Bä­ren konn­ten uns al­so nicht rie­chen und wohl auch sehr sehr schlecht hö­ren. 

  Die Eis­bä­ren la­gen in der Nähe ei­ner Fels­wand die et­wa 5-6 Me­ter hoch war, hin­ter der es zur Hud­son Bay run­ter führ­te. Der lin­ke Eis­bär lag auf dem Grü­nen zwi­schen ein­zel­nen klei­nen Grau­en Fels­broc­ken. Unse­re Ka­me­ras wa­ren auf Sta­ti­ven auf­ge­baut. Ich hat­te mein 500 mm drauf, aber Way­ne hat­te bloß ein 200 mm, al­so mussten wir näher an die Eis­bä­ren rann. Ich folg­te ihm. 

  Als wir auf 50 Me­ter an den Bä­ren dran wa­ren fing mein Herz­schlag an sehr be­weg­lich zu wer­den, schnel­ler. Ich merk­te auch wie mei­ne Hän­de an­fin­gen zu zit­tern. Vor­sichts­hal­ber blieb ich et­wa 3-4 Me­ter hin­ter Way­ne Bi­len­du­ke. Wir gin­gen sehr vor­sich­tig noch näher an die Bä­ren rann, auf 40 Me­ter dann 30 dann auf 20 Me­ter. Mei­ne Hän­de zit­ter­ten enorm und mein Herz­schlag ra­ste ein­fach ein Wettren­nen um sein Le­ben. Wenn ich kein Sta­tiv ge­habt hät­te und ei­nen schnel­len Film wä­ren al­le Fo­tos ga­ran­tiert verwac­kelt ge­wor­den. Dann wa­ren wir auf et­wa 15-18 Me­ter an den Bä­ren dran. Ich 3-4 Me­ter hin­ter Way­ne. Der Wind war sehr laut die Bä­ren konn­ten uns ein­fach nicht hö­ren und rie­chen so­wie­so nicht. Aber ... aber.

Das klic­ken der Ka­me­ras, das stach her­aus aus dem Wind und passte nicht in die Welt der natür­li­chen Tö­ne, und das merk­te der Eis­bär der Links lag. Ein et­wa 1600 Pfün­der. Er lag auf sei­ner rech­ten Sei­te und sonn­te sich da auf der Grün­fläche. Plötz­lich ging sein lin­kes Ohr hoch. Mein Herz­schlag wur­de ra­sant und ich zit­ter­te am gan­zen Kör­per. Nach ei­ni­gen Sekun­den be­weg­te sich sein Kopf et­was in un­se­re Richtung und sein lin­kes Au­ge öff­ne­te sich. Dann be­weg­te er sei­nen Kopf et­was in un­se­re Rich­tung und sein lin­kes Au­ge öff­ne­te sich ganz. Dann be­weg­te er sei­nen Kopf in un­se­re Rich­tung und schau­te uns ei­ni­ge Sekun­den an. Er war noch im Halb­schlaf. Ich zit­ter­te. Dann roll­te der Bär der im gleißen­den Licht hel­le leuch­te­te, sich auf die Sei­te, auf den Bauch mit verschla­fe­nen Au­gen, aber sein Maul war nun leicht geöff­net. 

                  Plötz­lich wur­de dem Bär be­wusst was da vor ihm stand. Sein Ge­sicht verän­der­te sich, er hob den Kör­per et­was an, die Au­gen wur­den weit auf­ge­ris­sen, Schwarz leuch­te­ten sie in sei­nem hel­len Ge­sicht, und die Oh­ren wa­ren spitz hoch­ge­stellt, dann riss er sein Maul ganz weit auf. Ich dach­te, jetzt greift er uns an. Aber der Bär war plötz­lich mit ei­ner Ent­schei­dung kon­fron­tiert. Womög­lich kann­te er sich mit Men­schen aus. Womög­lich war er am zwei­feln ob An­griff oder nicht. Und dann fing Spei­chel aus sei­nem Maul an zu fließen. Das war ein Zei­chen das er sehr stark un­ter Stress stand. Der ar­me. Auch Bä­ren ma­chen Evo­lu­ti­on durch. Ler­nen und er­ken­nen was gut für sie ist und was nicht. Eben der Höl­len­trip hier auf der Er­de in der Ab­gren­zung. Er würg­te in­ner­lich. Noch mehr Spei­chel floss aus sei­nem Maul. Doch dann fing er an auf­zu­ste­hen. Sein Blick war auf uns Fi­xiert. Et­was starr war sein Blick. Die Oh­ren wa­ren ganz zu­ge­spitzt. Ok, er greift uns an, dach­te ich wie­der. Der Bär brach­te sich auf die Vor­der­bei­ne, saß aber noch auf sei­nem Weißen Hin­tern, und schau­te grim­mig zu uns.. Ein Mon­ster­typ, von der Größe her. 

Aber wir blie­ben wie an­ge­wur­zelt ste­hen, ob­wohl es in mir ra­ste. Wäh­rend der gan­zen Zeit mach­te ich un­un­ter­bro­chen Fo­tos per Ka­belaus­lö­ser und Motordri­ve. Der geüb­te Blick ei­nes Bär­ken­ners wusste aber was da wirk­lich pas­sier­te. Der Bär blöff­te. Denn wenn ein Bär wirk­lich an­grei­fen wür­de um dir ei­ne zu knallen, die Wat­schen zu ge­ben, macht er fol­gen­des: Er legt sei­ne Oh­ren zurück, flach an den Kopf, und er fletscht die Zäh­ne grim­mig, zeigt dir sein Ge­biss, und die­ser tat das al­les nicht. 

  Und so war es dann auch, der Bär blieb ei­ni­ge Minu­ten auf dem Hin­tern sit­zen, schau­te zu uns, und leg­te sich dann wie­der auf sei­nen Bauch. Aber dies­mal sei­nen schö­nen großen Kopf auf die Vor­der­pran­ken, von der Größe ei­nes DIN A 4 Blatts, das war schon be­ein­druc­kend. Dann schau­te er uns et­wa 15 Minu­ten un­un­ter­bro­chen an. Wir be­weg­ten uns nicht, bloß in­ner­lich war ich auf Wel­tre­kord­sprint. Mein Herz­schlag war auf Uni­ver­sums­re­kord­ver­su­che, so um die 11,5 Se­kun­den auf 300 Me­ter, aus dem Stand mit star­kem Rüc­ken­wind. Die Ka­me­ra hät­te ich dort lie­gen ge­las­sen. 

  Aber lang­sam wur­de ihm ganz klar das wir kei­ne Fein­de wa­ren son­dern bloß sein Por­trait ma­chen wollten, und so wur­de sein Ge­sichts­aus­druck im­mer schläf­ri­ger und schläf­ri­ger, die Au­gen fie­len zu, öffne­ten sich, fie­len wie­der zu, bis er dann noch­ mal ganz wach wur­de, die Oh­ren hoch­stell­te und uns noch­ mal ganz wach Fi­xier­te, für wei­te­re 15 Mi­nu­ten. 

  In­zwi­schen war der Bär ne­ben­an, der in der Felsspal­te lag, wa­cher ge­wor­den. Er hat­te sei­nen Kopf, und was für ei­ner das war, nach oben ge­bracht und auf den Fel­sen ge­legt, mit ge­schlos­se­nen Au­gen. Er wusste noch nichts von uns. 

  Und da­mals in der Si­tua­ti­on in der wir wa­ren wussten wir auch noch nicht was für ein rie­sen Glück wir hat­ten das er uns nicht be­merkt hat­te. Denn die­ser Bär war ein an­de­rer Typ, An­griffs­lust und un­ge­broche­ne Ag­gres­si­vität ge­gen Men­schen.   Der Bär links hat­te sich dann zur Sei­te ge­legt und schlief nun den Eis­bär­schlaf. Wir wa­ren kei­ne Be­dro­hung für ihn. Der an­de­re Bär der noch viel größer war als der Schlaf­teddy­bär, be­weg­te nun sei­nen Kopf lang­sam in un­se­re Rich­tung, und dann schau­te er so­gar zu uns herüber. Aber er muss noch im Land der Träu­me ge­we­sen sein, bei sei­nem Ge­lieb­ten oder bei der Jagd auf der Hud­son Bay im Win­ter. Je­den­falls wur­de er nicht auf uns auf­merk­sam als er di­rekt zu uns schau­te. Womöglich konn­te er aus der Per­spek­ti­ve uns nicht kom­plett als Men­schen er­ken­nen. Dann leg­te er sich wie­der  zurück in die Fels­spal­te und schlief dort wei­ter.

             Way­ne hat­te an­ge­deu­tet das der Bär in der Felsspal­te ein Rie­sen­bär sei. Er hat­te noch nie solch ei­nen großen Eis­bär hier ge­se­hen, das sah er al­lei­ne an der Kopf­form. Al­so be­schlos­sen wir ihn zu Fo­to­gra­fie­ren, aber wie. Hin­ter dem Bär war die Fels­wand mit glat­ten Fel­sen von et­wa 4-6 Me­ter Höhe. Die kann er nicht hoch­klet­tern, nicht di­rekt sag­te Way­ne. Er muss al­so links hoch lau­fen oder aber rechts ent­lang lau­fen, wenn wir di­rekt über ihm sind. Ich trau­te Waynes Beur­tei­lung und mir war klar das wir nun ganz ganz lang­sam zurück­ge­hen mussten, um dann ei­nen wei­ten Rechts­bo­gen zu ma­chen um an das En­de der rech­ten Sei­te der Fels­wand zu kom­men, auf die wir dann klettern wür­den, um di­rekt über dem schla­fen­den Felsspalt­bä­ren zu sein. 

  Das mach­ten wir dann auch und klet­ter­ten auf die Fel­sen, spa­zier­ten an der Fels­kan­te ent­lang die genau zu dem Eis­bä­ren führ­te. Dann sa­hen wir wie der Bär dort in der Fels­spal­te lag und schlief. Aber nicht sehr lan­ge. Et­wa 2 Se­kun­den. So­fort hob die­ses schö­ne We­sen sei­nen Kopf und schau­te uns ganz ru­hig mit sei­nen dun­klen Au­gen an, die Oh­ren auf Wach­samkeit ge­stellt. Dann stand er so­fort auf, mit dem Gesichts­aus­druck: Das ge­fällt mir ganz und roh nicht. Er hob sei­nen Kör­per hoch und stell­te den Kopf höher und ein enorm mäch­ti­ger Bär stand da vor uns. Auch in Bri­tisch Co­lum­bia am Ba­bi­ne Ri­ver wo ich mal Lachsan­gel­guide war und den Ame­ri­ka­ni­schen Mil­lionä­ren ge­zeigt hat­te wo die Steel­heads und Co­ho und Kin­glach­se sind, und wo es sehr vie­le Grizz­lys, Schwarz­bä­ren, El­che und Pu­mas gab hat­te ich je­mals so ei­nen großen Grizz­ly ge­se­hen. Die­ser Bär wog et­wa 2200 Pfund. Als er uns sehr ernst und ex­trem wach­sam an­schau­te sah ich noch­ mal mit Freu­de wie kräf­tig er war. Sein Hals muss et­wa 40 cm Durchmes­ser ge­habt ha­ben. 

Dann griff der Eis­bär an. Das ging al­les sehr schnell was ich hier mit Wor­ten be­schrei­be. Se­kun­den. Er leg­te sei­ne Oh­ren an, fletsch­te die Zäh­ne, zeig­te wie gut sie wa­ren, und stürm­te auf die Wand zu, an der er ja schon war, um die glat­te Flä­che hoch­zu­kom­men. Der Bär war in die­sem zu­stand kei­ne 2 Me­ter von uns ent­fernt. Aber Way­ne hat­te gut kal­ku­liert. Die Felswand war ein­fach zu glatt. Aber für wie lan­ge noch. Ich wech­sel­te schnell mein Ob­jek­tiv, leg­te ein 20 mm Weit­win­kel rauf, um noch Weit­win­kel Fo­tos von der Sze­ne zu ha­ben. Ei­nes da­von mit der Eis­bär­kar­te auf Baf­fin Is­land da­vor. Und dann wa­ren wir weg. Denn wir konn­ten er­ken­nen wie der Bär da­zu ten­dier­te die rech­te Sei­te von uns ge­se­hen zu neh­men.      Der Bär wenn er ein­mal vor­hat dich zu be­grüßen dann tut er das auch. Der setzt sich nicht gemüt­lich hin um ein Bier­chen zu trin­ken und die Si­tua­ti­on sein zu las­sen. Nein, der kommt. Way­ne war schon weg und dann lief ich auch wie­der in die Rich­tung von wo wir her­kamen. Denn der Eis­bär war sehr schnell. Sein Freund hat­te von all dem gar nichts mit­be­kom­men, auch gut so, womög­lich hät­ten die dann Team­ja­gen ge­macht je­der von ei­ner Sei­te. Aber er schlief da auf sei­ner Sei­te und wür­de wohl später im Ge­mein­schafts­ge­spräch sagen, ach die bei­den, ja die wa­ren auch bei mir, aber die wa­ren so lang­wei­lig das ich wie­der ein­ge­schla­fen bin. 

  Als wir het­zend wie­der am Au­to wa­ren sa­hen wir noch wie der Bär an un­se­rer Stel­le stand und um­herschau­te, womög­lich dach­te er: Na­ja, viel­leicht ha­be ich auch ei­ne Fan­ta­m­or­ga­ni oder Fa­ta­m­or­ga­na ge­sehen, denn wir wa­ren ja nicht mehr da. 

  Eis­bä­ren sind ja gen­au­so gut im Se­hen wie wir, sie sind per­fek­te Jä­ger und kei­ne Samm­ler wie die Schwarz­bä­ren oder Grizz­lys die hauptsäch­lich ve­ge­tarisch le­ben und ab und zu Fleisch ha­ben, dort wo die Na­tur es er­laubt. Die Eis­bä­ren ma­chen ja auch kei­nen Win­ter­schlaf son­dern ein Som­merur­laubs­fau­len­zen.

Way­ne brach­te mich dann wie­der zum Be­luga Mo­tel. Wir woll­ten noch wei­ter auf Bä­ren­su­che gehen. Am 24 Au­gust reg­ne­te es den gan­zen Tag. Am 27 Au­gust wa­ren De­nis und ich auf Bä­ren­su­che und sehr wach­sam. Sie hat­te gehört das zwei Eis­bä­ren in der Nähe sein sol­len. Sie sag­te mir das sie im letz­ten Jahr mor­gens durch das Fen­ster schau­te und ein Eis­bär zurück­schau­te. Sie hat­te kein Ge­wehr im Zim­mer und war sehr ängst­lich. Am 28 Au­gust sah ich wie­der ei­nen Eis­bär am Gor­dons Point. Jetzt reg­ne­te es öf­ter und wur­de dann plötz­lich viel käl­ter. Nachts wa­ren nun bei klarem Him­mel fan­ta­sti­sche Nord­lich­ter zu be­ob­ach­ten. Ich lern­te viel Men­schen, et­was, in Churchill ken­nen. Mein Freun­din und Ge­lieb­te in Mün­chen kam ins Kran­ken­haus. Am 30 Au­gust ver­k­auf­te ich das Ka­nu. Ich be­kam ei­nen An­ruf von je­man­den der südlich von Chur­chill leb­te und gehört hat­te das ich es ver­kau­fen woll­te. Je­mand an­ders hat­te es schon gese­hen und so sen­de­te er mir ei­nen 500-Dollar-Scheck per Post. Ich brach­te das Ka­nu zum Bahn­hof, hob es in den Wag­gon und so wur­de es gek­auft von jeman­den der es gar nicht ge­se­hen hat­te. Das wars dann mit den Be­lugas. 

  Nun sah ich sie in der Hud­son Bay auf der Nordspit­ze wie sie sich dort noch tummel­ten. Fast al­le Belugas wa­ren nun aus der Bucht zurück in die Hud­son Bay ge­schwom­men, es ging al­so auf Win­ter zu. Am 31 Au­gust mor­gens, De­nis und ich ste­hen auf der Veran­da, wer kommt, ein Eis­bär, di­rekt an den Strand ge­schwom­men. Als er uns sah lief er schnell in Richtung Chur­chill. Da der Tag neb­lig war, war es be­sonders kniff­lig mit den Bä­ren. Sie konn­ten nicht so leicht er­kannt wer­den. Je­der Tag be­gann nun mit Ne­bel viel Ne­bel. Im Ne­bel wa­ren die Kra­ni­che zu hö­ren oder die Schnee­gän­se und an­de­re Vö­gel die Rich­tung Sü­den flo­gen. Ich füll­te noch­mals den Ben­zin­tank von De­nis Au­to. 23 Dollar bei Mc Tag­garts. Es war schwer Filme zu be­kom­men. Mei­stens gab es bloß Ne­ga­tiv Filme. Auch die Bat­te­rie für die Ni­kon F -601 wa­ren sehr schwer zu be­kom­men. Die Ka­me­ra ist ja ein enor­mer Bat­te­riefres­ser das ge­fiel mir nicht. 17 Filme pro Bat­te­rie. Bei Baz­lik Ju­we­lier kauf­te ich die rest­lichen Filme die ich noch brauch­te, 8,70 Dollar ein Film Ko­dak 36 Auf­nah­men Dia. 

  Am 1 Sep­tem­ber wa­ren plötz­lich gi­gan­ti­sche Mas­sen Black Flies( Si­mu­li­us Müc­ke) die aber kei­ne Müc­ke ist son­dern ei­ne Flie­gen­sor­te die auch kei­nen Rüs­sel hat son­dern Beißwerk­zeu­ge mit dem sie in die Haut beißt, da. So als ob sie es noch­ mal wis­sen wollten. Mil­lio­nen und Mil­lio­nen, aber sie bis­sen nicht mehr. An dem Tag ka­men die deut­schen, die den Kni­fe Ri­ver ge­pad­delt hat­ten oder woll­ten, je­ne aus Mün­chen. Ich war mit denen nicht son­der­lich auf­gewärmt. Ins­be­son­de­re nicht mit ih­rem Boss. Der hat­te schon fest­struk­tu­rier­te Ide­en und Ein­drüc­ke in sei­nem Ge­hirn­chen ge­spei­chert und war nicht mehr fähig obwohl noch jung, das Le­ben so zu se­hen wie es ist, und nicht wie er Glaubt es sein müsste. Denn  es ist näm­lich un­un­ter­bro­chen an­ders. Auch wenn die Ver­nunft meint es ist Lang­wei­lig weil nichts neues pas­siert. Der war schon fast to­tal Com­pu­ter. Ge­fan­gen in For­men des Den­kens und Se­hens. Ge­fan­gen in tech­no­lo­gischen For­men und so­ge­nann­ten Wis­sen­schaft­li­chen For­men, Denk­for­men. Für die Scha­ma­nen wä­re der ein bloßer kri­stal­li­sier­ter Ro­bo­ter, denn die brau­chen kei­ne Te­le­fo­ne und Au­tos und an­der­lei For­men, sie ver­trau­en bloß auf die Über­natür­li­chen Kräf­te. 

  Sie wa­ren die Hud­son Bay ge­pad­delt, aber mussten her­aus­ge­flo­gen wer­den, weil sie sich mit der Hud­son Bay schwer ver­kal­ku­liert hat­ten. Ih­re bei­den Ka­nus hat­ten sie zu­sam­men­ge­schnürt mit zwei Baumstäm­men und so wa­ren sie dann auf die Hud­son Bay ge­zo­gen. Doch die Hud­son Bay ist ein wil­des un­be­rechen­ba­res Eis­meer. Noch kein Ka­nu­te hat es je­mals ge­schafft die Kü­ste der Hud­son Bay zu pad­deln. An un­se­ren Ta­gen oben am Jagd­camp mit Tim und Pe­ter, Ken und Glenn, da war es mög­lich ge­we­sen, das war noch nicht die Ne­bel­zeit und es war was am wich­tigsten war, Wind­still. Aber jetzt im Sep­tem­ber war es viel zu spät. Sie ge­rie­ten in fla­ches Was­ser das stark mit Fel­sen be­stückt war und konn­ten nicht rich­tig vorwärts kom­men. Dann kam noch der Ne­bel auf und sie wussten dann nicht mehr wo sie wa­ren und hat­ten Glück das sie am Ufer ei­ni­ge Ge­bäu­de sa­hen von ei­nem Camp. Dort blie­ben sie dann. Ich weiß nicht mehr ob ein Flug­zeug sie sah oder ob am Camp Jä­ger wa­ren, je­den­falls wur­den sie die kur­ze Strec­ke nach Chur­chill her­aus­ge­flo­gen und mussten dafür bei­de Ka­nus in Zah­lung ge­ben. Die­se deut­schen Jun­gen, wa­ren ty­pi­sche igno­ran­te Ge­bil­de­te. Gin­gen zur Univer­sität und stu­dier­ten. Er der äl­te­re der Boss, Kom­muni­ka­ti­on, so blö­de war der. Aber als er dann an­fing et­was über Chur­chill zu er­zählen kam nur ne­ga­ti­ves zum Vor­schein, er war to­tal in Mün­chen aber nicht hier. Eben die schon ver­blö­de­te Stadt­men­sch­men­talität. Die ent­frem­det ist und bloß in ih­ren Spinn­gewe­be der ma­te­ria­li­sti­schen Igno­ranz le­ben. Und die­se ver­blen­de­ten Stu­den­ten­kin­der ein­ge­bil­de­te dum­me Jungs, sie er­zählen dann später Men­schen et­was über Kom­mu­ni­ka­ti­on und wie sie zu ma­chen sei. Ich hat­te kaum ein mü­des Lächeln für ihn üb­rig. 

  Als ich ihm dann noch­ mal et­was von mei­nen Erfah­run­gen mit den so­ge­nann­ten In­dia­nern, den Sayi­si-‑Dene, das ist ihr wah­rer Na­me, nicht Den­em, er­zähl­te und da­bei auch ne­ga­tiv Aspek­te er­wähn­te, durf­te das nicht sein. Weil sein Bild im Kopf, das Ide­al, so­was ein­fach nicht se­hen woll­te. So blö­de war der. Und dann Kom­mu­ni­ka­ti­on Stu­die­ren. Nun gut, weil er eben gar nichts da­von ver­stand, Herz­los wie er war, denn wah­re Kom­mu­ni­ka­ti­on ist das Herz­li­che, und das sieht sowohl Po­si­tiv als auch Ne­ga­tiv und Ur­teilt nicht dar­über oder wert­schätzt den an­de­ren deswe­gen we­ni­ger. 

Dann kam mehr Ne­bel und noch mehr Ne­bel und viel mehr Ne­bel. Abends war das dann ei­ne sehr schö­ne At­mo­sphä­re auf der Veran­da. Aber beim Spazier­gang in der Um­ge­bung war ich doch sehr Wach­sam we­gen der Eis­bä­ren. 

  Das Be­luga Mo­tel war nun Aus­ver­k­auft, und die an­de­ren Ho­tels und Mo­tels in Chur­chill auch. Die Jä­ger wa­ren nun da aus Ame­ri­ka. Vor dem Be­luga Motel, auf dem Blau­en Bank-‑Holz­tisch wur­den nun Holzplat­ten ge­legt, auf die Jä­ger nun ih­re Gän­se schlach­teten. Ih­re Hän­de wa­ren vol­ler Blut. Ob­wohl sie Wohl­ha­bend wa­ren, mit dic­ken Bäu­chen und dic­ken Bank­kon­ten mussten sie noch Töten. Was war das dann bloß für ei­ne mensch­li­che Ent­wick­lung. Die Vergan­gen­heit wur­de im­mer ge­gen­wär­tig ge­hal­ten durch die Wie­der­ho­lung al­ter Ta­ten und Hand­lungs­wei­sen. Die Lust am Töten das Mor­den ist noch sehr ak­tiv im mensch­li­chen Be­wusst­sein, und wo bleibt da die Leh­re von Je­sus, Buddha oder Mo­ham­med, denn sie nen­nen sich doch Chri­sten. Aber das Chri­sten­tum, das es gar nicht gibt gen­au­so wie den Staat, das ist bloß ein an­deres Wort für Hei­den­tum. Das Wort Chri­sten­tum ist ein Deck­man­tel für das al­te Hei­dentum, das sich bis heu­te am le­ben er­hal­ten hat in al­len Re­li­gio­nen. Nun ja. 

  Am 2 Sep­tem­ber don­ner­te ein rie­si­ger Sturm vom Nor­den über die Hud­son Bay durch Chur­chill. Mit­tags um 12 Uhr war es dus­ter und die Stadt­be­leuch­tung war an­ge­macht. 120 Std/ km Stür­me feg­ten die Hud­son Bay vor sich her. Rie­si­ge Wel­len türm­ten sich am fel­si­gen Ufer der Nord­sei­te hoch auf, mit toben­den Tö­nen die al­les über­dröhn­ten. Ich nahm mei­ne Ka­me­ra um mir das kräf­ti­ge Schau­spiel an der Nord­sei­te von Chur­chill an­zu­schau­en. Der Wind war so stark das ich ge­beugt ge­hen musste um gut vorwärts zu kom­men. 

  Nun la­gen die Fel­sen in ei­nem Schwarz­braun herum. Der Gel­be Sand­strand war to­tal mit Was­ser über­flu­tet und sah mehr schmut­zig Gelb aus. Ei­ne sehr fla­che dun­k­le Wol­ken­dec­ke jag­te über die Ge­gend hin­weg. Am Ho­ri­zont war sie Schwarz­blau, doch wenn die Wol­ken über die Ge­gend hin­weg­jag­ten wa­ren sie Grau­weiß. Schon weit draußen auf der Hud­son Bay form­ten sich Weiße auf­ge­ris­se­ne Was­sermas­sen zu ho­hen Wel­len die ge­gen das Ufer knall­ten. Der Wind heul­te mehr als Ma­ry von Bob Dylan oder Hen­drix. 

  Links von mir war die Ha­fen­be­leuch­tung an, aber vor mir auf der glat­ten Fels­fläche wa­ren vier Sayi­si-‑Dene oder Es­ki­mos ju­gend­li­che. Sie tru­gen weiße Sport­schu­he und al­le hat­ten Schirm­müt­zen an und Jeans. Sie wa­ren da­bei Mut zu zei­gen. Im­mer wenn ei­ne rie­sen Wel­le auf das Ufer zudon­ner­te gin­gen sie so na­he wie nur mög­lich an das Ufer um der Wel­le dann im letz­ten Mo­ment aus­zu­wei­chen. Das schärft die Sin­ne der Re­fle­xe und hält die Le­bens­gei­ster fit. 

  Ich musste mich nach vor­ne beu­gen um nicht vom Wind um­ge­fegt zu wer­den. Es wur­de im­mer dunk­ler. Der Kon­trast der Weißen Was­ser­mas­sen, da­hin­ter die Schwar­zen Was­ser­mas­sen­ober­fläche und nun fast Schwar­ze Wol­ken und die sehr dun­klen nas­sen Fel­sen war be­ein­druc­kend. Der Wind wur­de noch stär­ker und die Fol­ge da­von war das die Was­ser­mas­sen noch wei­ter draußen ih­re Weißen Ber­ge aufris­sen und Weiße Wel­len form­ten. Der Sturm dau­er­te bis abends an. 

  Der La­bour­day, ein Fei­er­tag, war hier wirk­lich ein Ar­beits­tag der Ele­men­te und sei­ner da­hin­ter­li­gen­den En­er­gi­en und Be­we­gun­gen. 

  Stark er­frischt durch den Sturm ging ich wie­der zurück zum Be­luga Mo­tel. Ein fa­bel­haf­ter stil­ler Sonnen­un­ter­gang ver­schö­ner­te den Tag noch wei­ter. Ganz still lag die Chur­chill Ri­ver Bucht da vor dem Mo­tel. Wie­der ka­men ei­ni­ge Seals See­hun­de an den Strand des Mo­tels und er­zähl­ten sich et­was in ih­rer See­hund­spra­che. Ich saß da auf der schö­nen Veran­da und schau­te ih­nen zu. Es wur­de merk­lich küh­ler. Frost war an­ge­sagt. Ro­sa­gol­den leuch­te­te die Bucht in die Nacht hin­ein. 

  Am fol­gen­den Mor­gen war nach dem dic­ken Ne­bel ein strah­len­des Wet­ter. De­nis hat­te Pro­ble­me mit ih­rer Mut­ter. Ich weiß nicht wes­we­gen. Der Frost hat­te an­ge­fan­gen die Tundra lang­sam zu ver­wandeln. Ich such­te die letz­ten Sta­chel­bee­ren, Blaubee­ren und an­de­re Bä­ren. Sie er­zähl­te mir das heu­te mor­gen wie­der zwei Eis­bä­ren durch Chur­chill gewan­dert wa­ren in der Nähe des Ha­fens. 

  Im­mer mehr Kra­ni­che ka­men. Im­mer mehr Gän­se. Im­mer mehr flo­gen sie dem Win­ter vor­weg in den Sü­den, aber um zu­erst hier in der Chur­chill Ge­gend Rast zu ma­chen. Auch ich be­rei­tet lang­sam mei­nen Ab­zug in den Sü­den vor. Ich kauf­te zwei tief­ge­fro­re­ne Ark­ti­sche Chars, ei­ne Sal­mo­ni­den­sor­te die nur in Ark­ti­schen Ge­wäs­sern vor­kommt und sowohl in Salz als auch Süß­was­ser lebt. Sie kön­nen sehr groß wer­den wenn sie da­zu nicht ge­fan­gen wer­den. Die ich kauf­te wa­ren je­weils 6 Pfund. Die woll­te ich Al Fre­drik­son mit­brin­gen, denn er hat­te den Fisch auch noch nicht ge­ges­sen. Frühmor­gens flo­gen die Gän­se die sich hier schon ei­nen Rast­platz aus­ge­sucht hat­ten oft ganz flach über die Chur­chill Bucht. Manchmal sah es im Frühne­bel so aus als ob sie vor­hat­ten ei­ne an­de­re Welt zu er­rei­chen, ei­ne Welt des My­ste­ri­ums der Mehr­di­men­sio­na­lität, der Form als auch der Nicht­form, ei­ne Welt des Lichts und Wahr­heit. Aber an den Ta­gen oh­ne Ne­bel spiegel­ten sie sich auf der Was­se­rober­fläche und ei­ne große Schön­heit ei­ne Se­re­nität konn­te ge­se­hen werden.    

               Plötz­lich war die Tundra ein Flam­men­meer der Far­ben ge­wor­den. Tie­fes star­kes leuchten­des Rot, leuchten­des Gelb, schwa­ches Grün, das wa­ren die do­mi­nie­ren­den Far­ben. Wie ein Herbst­tep­pich la­gen die Pflan­zen­flächen über dem Land. Da­zwischen la­gen die Fel­sen in ih­rem schö­nen Grau, Gelb, Schwarz oder Blau. Son­ni­ge Ta­ge mach­ten das Le­ben dort zu ei­nem bun­ten Fest. Hocher­freut wan­der­te ich die Um­ge­bung ab. Im­mer sechs Au­gen auf mög­li­che Eis­bä­ren am Ufer oder zwi­schen den Fel­sen­spal­ten ge­rich­tet. Die rei­fen Bee­ren glänz­ten jetzt noch ­mal ex­tra stark im Son­nen­licht, so als ob sie sa­gen wür­den, komm pflück mich ich schmec­ke gut und dafür bin ich da. 

  Am 7 Sep­tem­ber ka­men zwei Ka­na­dier aus Saskat­che­wan in das Be­luga Mo­tel. Sie hat­ten auch den Seal mit dem Ka­nu ge­pad­delt und wa­ren auch in der Bucht ab­ge­holt wor­den, mit dem Boot, das sie hier zur Chur­chill Bucht ge­bracht hat­te. Die bei­den gutaus­se­hen­den Ka­na­dier, Sas­kat­che­wa­ne­sen, wa­ren in ge­sun­der Ver­fas­sung, ob­wohl sie ei­ne Er­fah­rung mit ei­nem Eis­bä­ren hat­ten. Sie er­zähl­ten mir das sie am Seal Ri­ver Del­ta auf der lin­ken Sei­te un­ter­halb der Deaf Ra­pids im Zelt über­nach­te­ten. Als ich das hör­te kam das Bild des Eis­bäran­griffs wie­der in mir hoch. 

Sie sag­ten, dass sie Nachts von ei­nem et­wa 800 Pfün­der Eis­bä­ren be­sucht wur­den, der versuch­te in ihr Zelt zu kom­men. Sie hat­ten zwar die Ka­nus als Schutz da­vor ge­stellt, aber er hat­te das kurzer­hand ein­fach über­se­hen und war da­bei zu ih­nen ins Zelt zu kom­men. Al­so nah­men sie ih­re Schrot­flin­ten, gin­gen Nachts aus dem Zelt und erschos­sen den Bä­ren der et­wa 4 Me­ter vor ih­nen stand. 

  Das war der Bär der auch hin­ter uns her war sag­te ich ih­nen, aus der Si­tua­ti­on von da­mals. Da der Bär tot war woll­ten sie die In­fos dem Wild­li­fe­depart­ment mel­den, die dann dorthin Flie­gen wer­den, den Bä­ren un­ter­su­chen und womög­lich das Fell abzie­hen wer­den. 

  Die bei­den gut­aus­se­hen­den Sas­kat­che­wa­ner wa­ren am nächs­ten Mor­gen schon wie­der weg. 

  Je­de Nacht wur­de es nun fro­sti­ger.. Die Tundra wur­de noch bun­ter. Die Nord­lich­ter kräf­ti­ger. Im­mer mehr Bä­ren ka­men durch Chur­chill, um am Ufer darauf zu war­ten das die Hud­son Bay zu­friert, da­mit sie wie­der dort auf dem Eis See­hun­de ja­gen kön­nen. Das tun sie schon wer weiß wie lan­ge. 

  Meine Ta­ge wa­ren hier nun ge­zählt. Ich überleg­te mir noch ­mal was ich auf der Rei­se durch Ma­nito­ba und Sas­kat­che­wan an her­aus­ra­gen­den Er­fahrun­gen er­lebt hat­te, an Ein­sich­ten. Mir wur­de klar als ich er­kann­te, im In­sel­ge­men­ge von Black­be­ar La­ke in Sas­kat­che­wan, das wenn ich kein Ziel ha­be, ich mich auch nicht ver­lau­fen kann, das war ei­ne wichti­ge Ein­sicht, ins­be­son­de­re in der heu­ti­gen Ori­en­tierungs­lo­sig­keit und der so­ge­nann­ten Sinn­lo­sig­keit des Le­bens, aber auch auf dem Men­schen­markt der Reli­gio­nen, spi­ri­tu­el­len An­ge­bo­te und an­de­ren ziel­geben­den Wer­bun­gen. Das be­deu­te­te auch, bei sich zu blei­ben, in dir zu blei­ben, mit sich sel­ber im Rei­nen zu sein, wenn du nir­gends hin­willst son­dern bloß mit dir sel­ber bleibst kannst du dich nicht verlau­fen, ver­ren­nen, durch die Rich­tun­gen an­de­rer, egal obs Wis­sen­schaft oder Po­li­tik oder Wirt­schaft ist oder Re­li­gi­on und so wei­ter. 

  Die Er­fah­rung das ich nicht der mensch­li­che Kör­per war, die ich zu­vor auch schon mehr­mals hat­te war nicht neu für mich, das wusste ich, war aber noch ­mal ei­ne pri­ma Er­in­ne­rung dar­an, da­mals als ich am An­fang phy­sisch so mü­de war, grog­gy, aufstand, schon stand, aber mein Kör­per noch am Bo­den lag, ja das war noch­ mal Er­in­ne­rung, das ich das Un­sterb­li­che, Gött­li­che bin, auch wenn vie­le wohl Den­ken und mei­nen das ist ab­so­lu­ter Humbug, ok, das ist de­ren Sa­che, aber ich weiß was ich bin, aber das glei­che bist du auch, un­sterb­lich, das Gött­li­che. 

  Und dann das die sau­be­re rei­ne Na­tur En­er­gie zurück­gibt und phy­sisch sehr auf­bau­end ist, was die Künst­li­che Na­tur der Zi­vi­li­sa­tio­nen nicht mehr hat, weil sie ver­gif­tet ist und syn­the­tisch genährt wird durch das Pe­tro­che­mi­sche Phar­ma­zeu­ti­sche Kar­tell welt­weit. Des­we­gen ist die Ent­gif­tung al­ler che­mischen Gif­te aus Nah­rung und so­ge­nann­ter Me­di­zin die bloß Quack­sal­be­rei ist mehr als not­wen­dig, sie muss aus dem Kreis­lauf der Men­schen ver­schwinden. Denn sie ist nun bloß Pro­fit­gier und Gier und Be­trug an der Wahr­heit. 

Dann die Ein­sicht die Er­fah­rung das ich als Mensch immer noch Skla­ve der Land­be­sit­zer bin und der so­ge­nann­ten Re-‑Gie­r-un­gen, Skla­ve der Haus­ei­gen­tü­mer, denn kein We­sen auf der Er­de muss so viel be­zah­len um sich ir­gend­wo hin­zu­le­gen um über­haupt zu schla­fen und ein Hu­ma­neres Le­ben zu füh­ren. Das ist ei­gent­lich die größte Saue­rei der idio­ti­schen Ge­wal­tak­te mei­ner so­genann­ten Vor­fah­ren, auf die ich ver­zich­ten kann.

  Des­we­gen, so­lan­ge noch je­mand Kopf­geld zah­len muss, soll, ist die mensch­li­che Ge­sell­schaft ganz ein­fach ei­ne ver­loge­ne ver­heu­chel­te Ge­sell­schaft, welt­weit. Und das ist nicht mein Ni­veau. Die falschen Mei­ster der Poli­tik und Wirt­schaft und der Pro­fitre­li­gio­nen des Dog­mas und der Macht, sie ha­ben zwar immer noch die Fähig­kei­ten, mit po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Phra­sen zu blen­den, aber ih­re Leh­ren wie man mit dem Le­ben fer­tig wird ba­sie­ren auf Stil­le­gung der Eigeni­nitia­ti­ven, und der Glanz die­ser Blen­dun­gen, über­trifft ih­re wah­re Fähig­keit weit weit weit. Denn es ist ein­fach Wor­te zu wählen, aber es ist nicht so ein­fach sie auch zu le­ben. 

  Am 12 Sep­tem­ber war sehr dic­ker Ne­bel. Ich stand auf der Veran­da und hat­te mei­ne letz­ten Sachen zu­sam­men­ge­packt, als ich aus dem Ne­bel ei­nen Eis­bä­ren auf der Chur­chill Bucht auf das Be­luga Mo­tel zu­schwim­men sah. Ich setz­te mich auf den Stuhl und schau­te zu wie er dar­an ar­bei­te­te schnell vor­wärts zu kom­men. Der Bär bog dann et­was süd­licher ab und ver­schwand im dic­ken Ne­bel. Zwei Stun­den später war ich im Zug. Ich hat­te De­nis die rest­li­chen Miet­gel­der be­zahlt. Die Son­ne leuch­te­te hell oh­ne Wol­ken am Him­mel. Ei­ni­ge Stun­den später war ich in Thomp­son, hat­te den Ford Ma­ve­rick vollgela­den, da war nicht mehr viel Gepäck, und fuhr nach Al­len Fredrick­son. 

  Nun leuch­te­ten die Aspen Gold­gelb mit ih­ren un­ruhi­gen Blät­ter im Son­nen­licht. Ei­ne Pracht. Man­che Blät­ter be­ka­men schon Röt­li­che Fär­bun­gen. Der strahlend Blaue Him­mel im Hin­ter­grund ließ al­les noch­mal Bril­li­ant er­glän­zen. Ich ließ es mir gut ge­hen, fuhr gemüt­lich nach The Pas, zu ei­nem Freund.

12 6. 1997

Bad Zwe­sten

Vorsicht Polarbären

Hudson Bay um Churchill

Die Belugas in der Churchill Bucht

Eisbärumarmung in Edgars Restaurant

Der Friedhof von Churchill

Belugas besuchen Mich und Glen Weidenbacher

..

Yu­ko Yo­ko­za­wa und sie leb­te in 4-19-11 Nis­hiterao, Ka­na­ga­waku, Yo­ko­ha­ma-‑sht. 221. Sie war sehr mutig damals mit mir bei den Eisbären und wir hatten viel Glück, damals

..Schlecht gelaunter Eisbär ,gesehen mit Yuko Yukozawa, kurz nachdem der Eisbärbuggy kam und Uns sozusagen "Rettete"

..Mit Wayne Billenduke rann an die Eisbären und Zittern

..25 Minuten Stillstand aus 20 Meter Entfernung

..Hellwach. Der Bär sagt „Ihr seid zu nahe“

..Der Bär greift an. Mit angelegten Ohren.

..Schnell noch dieses Foto, denn er kommt !

..Sooo das wars adieu good bye adios tschüss auf zur nächsten

Tour..... 

 1.5. 2003
Fer­tig­stel­lung des Ma­nu­skripts im Com­pu­ter denn das am 12. 6. 1997 her­ge­stell­te Ma­nu­skript war in Schreib­ma­schi­ne und das wol­lte der Ver­lag nicht.
Als ich am En­de des Sep­tem­bers, aus Kanada wie­der in  Mün­chen an­kam, hat­te ich noch et­was Bargeld. Ich brauch­te Ar­beit. Mit mei­nem VW-‑Bus stell­te ich mich auf den Park­platz am Un­ge­rer Bad. Dort wür­de ich den gan­zen Win­ter bis zum näch­sten Jahr im Ju­ni blei­ben, auch bei 20 Grad Mi­nus wer­de ich im Bus schla­fen. 
Ich wer­de mir dort für das Ma­riott Ho­tel ei­ne Fitness­raum­kar­te für 6 Mo­na­te be­sor­gen, da­mit ich mich Wa­schen kann, Sau­na und an­de­re Sa­chen er­le­di­gen kann. Dort sprach mich dann ein Ame­ri­ka­ner an und bot mir an ei­ne Ar­beit mit auf­zu­bau­en als frei­er Mitar­bei­ter für die Fir­ma NSA, die Ak­tiv­koh­le Fil­ter in Deutsch­land ver­mark­ten woll­te. Er sprach kein Deutsch und ich wür­de ihm hel­fen. Was ich nicht wusste wa­ren die Mo­ti­ve die­ser und je­ner an­de­ren Ame­ri­ka­ner die in Mün­chen ver­such­ten ei­ne Verkauf­struk­tur auf­zu­bau­en. Ich wur­de oh­ne mei­ne Zusa­ge auf der Phy­si­schen Ebe­ne in ih­re graue Kri­minel­le En­er­gie ein­ge­weiht und fing an zu be­mer­ken das ich es hier mit ganz aus­ge­koch­ten zu tun hat­te, die da­bei wa­ren große Be­trü­ge­rei­en zu ma­chen und so­gar Dro­gen­geld­wasch­an­la­gen sehr ge­schickt auf­zubau­en.
Nach ei­ni­ger Zeit be­merk­te ich, dass sie meh­re­re falsche Päs­se hat­ten und auch meh­re­re Bank­kon­ten un­ter den Na­men bei der glei­chen Bank. Al­so musste da ei­ner von der Bank mit­ge­macht ha­ben. Dann sah ich Eu­ro­schecks die im Büro be­nutzt wur­den mit die­sen falschen Na­men und pho­to­ko­pier­te erst­ mal al­les. Lang­sam ent­wic­kel­te ich mich da zum De­tek­tiv. Zum Vor­schein ka­men sehr in­ter­es­san­te Din­ge. Bis ich zu­letzt mit der größten Pri­vat­de­tek­tei aus Pa­ris zusam­men ar­bei­te­te. Die Ame­ri­ka­ner mach­ten mir eini­ge Mord­dro­hun­gen. Aber ich blieb fle­xi­bel standhaft und nach meh­re­ren Mo­na­ten wa­ren die Be­wei­se zu­sam­men­ge­stellt. Und daraus mach­te ich dann ei­ne ech­te Kri­mi­na­ler­fah­rung als Buch. Ich wer­de es »Mo­der­nes Ame­ri­ka­ni­sches Ma­na­ge­ment in Mün­chen« nen­nen. Aber ob das je­mals er­schei­nen wird, das weiß ich nicht.
 (ist mittlerweilen erschienen.29.11.16)


Kostenauflistung für diese Solar-Kanu-Expedition                                           
Was ich in old Germany so alles bezahlte, bevor es 
los ging:
Wollmütze – grün........................................     10,00 DM Reebok-Schuhe, schwarz.........................     129,00 DM
2 x Tagebücher............................................     11,90 DM Fliegenrute für No. 7-8 Schnur Kevlar ........  199,00 DM 
Regenmantel, grün, Kunststoff                        29,00 DM Filme 102 Stück Fuji 100-36                          688,00 DM
Selbstauslöser 10 Meter    ............................. 38,00 DM Flaschenzug.....................................................49,00 DM
NASA-Klebstoff..................................................9,90 DM Fotokopien.........................................................2,80 DM
Kompaß Silva Typ 15.......................................98,00 DM Postkarten........................................................10,00 DM
Filme Schwarz-Weiß-Dias...............................74,80 DM Kompaßschutz...................................................9,60 DM
Nikon 601 AF, 28-80 mm + 70-21 0 mm............................1.354,00 DM
Wasserdichter Foto-container Posso   ..........  79,00 DM  Hang Up - Organizer-Kleidung.........................39,80 DM
Micropur flüssig................................................15,00 DM Biwachs-Tube....................................................9,50 DM
Nahtdicht............................................................7,90 DM Silicia lens Hood..............................................31,00 DM
Auslöser.............................................................5,20 DM Berberili Augentropfen.......................................7,20 DM
Canada-Flug Frankfurt - Montreal   ............1.252,00 DM  Große wasserdichte Tragetasche....................48,00 DM
Total....................................................................4.207,60 DM

Bücher, die ich las, bevor ich nach Kanada flog:
Floßfahrt nach Kanada....................................18,90 DM Mit dem Kanu durch Kanada ..........................15,80 DM
Kanu-Ratgeber Kanada ................................. 24,00 DM Kanada extrem  ...............................................24,00 DM
Kanu-Atlas Kanada .........................................39,80 DM  Blockhaus am Fluss  der Stachelschweine  ........14,80 DM
South Nahani  .................................................42,00 DM The open Canoe  ............................................36,00 DM 
llein in der Wildnis  .................................9,80 DM Tundra Elmar Engel  .................................9,80 DM
Von den Rockies zur Arktis.......................14,80 DM Yukon.........................................................9,80 DM
Rocky Mountains........................................9,80 DM Faszination Arktis.....................................15,80 DM
  Am Ende der Welt..................................15,80 DM Arktische Träume.....................................16,80 DM
Kanada Ost..............................................29,80 DM Durch die Weiße Hölle.............................32,00 DM 
Wildnisküche............................................18,00 DM Backpackers Küche..................................12,80 DM
Vorstoß in die Kanadische Arktis..............14,80 DM   Wandern –Kompaß und Karte ................19,80 DM
So verfasse ich mein Testament ...............9,80 DM Karluk.......................................................19,80 DM
Samuel Hearne……………………    ........34,00 DM Alaska – Yukon…………………….........  19,80 DM
Sein oder nicht Sein.................................38,00 DM Nördlich von Nirgendwo...........................35,00 DM 
Blockhütten- Tagebuch.............................19,80 DM Leben in der Wildnis.................................19,80 DM
Der letzte vom Stamm der Algonkin.........24,00 DM  The Canoe Guide Handbook ...................17,50 DM 
Blockhaus-leben ......................................15,80 DM Zuhause in der Yukon-Wildnis .................33,00 DM

Total...............................................................731,20 DM

Bücher, die ich las, als ich in Kanada war:
Song of thePaddle,...............................19,95 Dollar      Edible Wild Plants,...............................19,95 Dollar
Birds of North Amerika........................30,00 Dollar       Indians of Canada...................... ....18,95 Dollar
The lonely land....................................26,00 Dollar         Churchill on Hudson Bay...................4,50 Dollar
Trader Tripper Trapper.....................14,95 Dollar              Frozen in Time..................................7,00 Dollar
Wildernes Medicin.......................... 10,95 Dollar                  Beyond the River and the Bay...........3,95 Dollar
Waiden...................      .....................2,95 Dollar                   Wild Coffee and Tea Substitutes of Canada..12,95 Dollar
Wild Green Vegetables of Canada 12,95 Dollar               The Fallacy of Wildlife Conservation  ................10,95 Dollar
 Field Guide to the Native Trees of Manitoba..Frei         The Audubon Society Field Guide to Nort American Mushrooms....30,00 Dollar
Some Edible and Poisonous Berries in Alberta. Manitoba Saskatchewan .. Frei     Wild Rice .......Frei
 Total ..................................................233,95 Dollar

Was  ich  in  Old  Kanada  alles  ausgab,  bevor   ich  Winnipeg  verließ:
 
 Strohhut  .....22,80   Dollar  Angelblinker-Handschuhe,   L     25,92   Dollar   Angelschein   /   Jagdschein.      13,91   Dollar
  Bus   Mirabel  −  Montreal …   12,95   Dollar  Voyager   Ticket Montreal−Winnipeg....128, 40   Dollar Orange   lens   Filter .17,05   Dollar
  7   Postkarten   ..4,79   Dollar   Schreibpapier   ...3,36   Dollar  Flasche   Wasser   Bourassa   ..   1,39   Dollar  Liter   Milch,   ...1,00   Dollar
  Broccoli-Gemüse  .....2,33   Dollar  Postkarten .... 4,78   Dollar  Haarschnitt   (fast   Glatze)....13,38   Dollar  Taxi   .13,00   Dollar
  Zimmermiete   Woche     .75,00   Dollar  Restaurant   White   River     9,07   Dollar Restaurant   Dunns   Montreal  .9,85   Dollar
  Tierstimmen   Winnipeg   Zoo   .75,1 0   Dollar Paßfotos   ..13,68   Dollar   Canoe-Zeitschrift   .....3,1 6   Dollar
  Miete   Woche   1 3.−20.   April  .75,00   Dollar  Minkota-Elektromotor,    100,00   Dollar Brillen   Etui    7,97   Dollar
 Duct   Tape   Klebeband    5,95   Dollar  Uhrbatterie   ...5,14   Dollar Telefonat   Siemens   Californien   ....3,88   Dollar
  Telefon   München   ...10,26   Dollar....3,41   Dollar  Telefon   Vancouver   .....2,34   Dollar  ..11,1 0   Dollar
  Polyester-Seil,   1 5   Meter,   gelb,   2   x   .....11,32   Dollar  Feile   ...3,36   Dollar   Liter   Öl   1 0:3...2,22   Dollar
  Schraubenzieher,   mehrere   ...16,96   Dollar Kreuzschlüssel  +  Schwamm  ..10,81   Dollar Zusammenklappbarer   Ofen...73,66   Dollar
  Stück   Stoff   (Ofenschutz)   ..3,42   Dollar  Zoo-Geschenke,   Schnitzereien   ..24,85   Dollar  Miller   Bier   ..2,82   Dollar
  Briefumschläge   ...4,87   Dollar  Führerschein   Manitoba ...24,00   Dollar   Hamburger   Foodruckers   ...4,26   Dollar.....8,00   Dollar
  Ford   Maverick   72,6   Zylinder  ..300,00   Dollar  Autoversicherung   1   Jahr...25,00   Dollar  Ölwechsel   Luftfilter   ..38,60   Dollar
  Benzin   1 9,64   Liter   .1 0,00   Dollar  neuer   Spiegel, ...1 1,40   Dollar Miete   29.   April   −   4.   Mai..75,00   Dollar
  Bier,   6   Dosen   .9,29   Dollar  Brillenbänder   /   Waschsack   ...8,82   Dollar  Filme   entwickeln   .1 0,37   Dollar
  Benzin   39   Liter   ..20,00   Dollar  Reservekanister   ..5,69   Dollar Plastikteller   Chinaschrott  ...3,21   Dollar
  Benzin   9,7   Liter   ...5,00   Dollar Miete   5.−1 1 .   Mai  .75,00   Dollar   Fliegenfischer-Zeitschrift   ..3,75   Dollar  Riemen ..3,87   Dollar
  Fliegenfisch-Schachtel   ..8,77   Dollar Theoretischer   Führerschein   3   x ..24,00   Dollar Praktischer   Führerschein   1   x  .1 6,00   Dollar...Führerschein   Versicherung   ..48,00   Dollar Miete Woche 21−28. April   ....75,00   Dollar Mütze   orangene   Farbe   ...9,12   Dollar   Telefon   Duluth   −   Minnesota      7,04   Dollar   Telefon   Florida   −   Mohawk   ..5,31   Dollar…5,1 8   Dollar   Telefon   Abotsforth   BC  ..2,96   Dollar…2,30   Dollar   Telefon   München   26,00   Dollar …2,91   Dollar Road   Map   Minnesota   … 4,44   Dollar
  20   Plastiktüten,   sehr   groß   ..1 0,31   Dollar   Führerschein-Prüfung,Wiederholung   .....16,00   Dollar   Benzin   .10,00   Dollar
  Hamburger   Foodruckers   (prima)  ..6,46   Dollar  Miete   Zimmer   1 1 .−1 8.   Mai   ...75,00   Dollar Telefon   Detroit ...3,45   Dollar
  Filmentwicklung  ..10,37   Dollar   Vogelstimmen   Zoo   Winnipeg  ...37,56   Dollar  Telefon   Duluth   Minnesota  …2,80   Dollar
  Benzin  ..20,00   Dollar  Telefonat   Florida   Mohawk   .   3,87   Dollar   Telefon   Pukatawagan   Robert ...3,10   Dollar
  Öl   und   Nummernschilder..11,38   Dollar  Benzin,   naja   muß   sein ...5,25   Dollar  Kanumappen..30,31   Dollar
  Telefonat   Selkirk  ...2,51   Dollar   Telefonat   Detroid....2,39   Dollar   Benzin....8,00   Dollar  Angelzeitschrift   /   Playboy ..11,1 5   Dollar    Sportschuh   bis   Hudson   Bay ..12,78   Dollar     Superstore   Essen,   war   hungrig   ........55,66   Dollar
  Ersatzpropeller   Elektromotor ...6,75   Dollar   K-Mart   Kochtopf   +   Socken   ..11,72   Dollar  Kontakte,   Kondensator ...12,74   Dollar
  Benzin   Miller   Duluth   Minnesota   .……16,25   US$   Solarbatterie   1 05   Ampère   79,83   US$  Frühstück   Duluth   (prima)  …7,34   US$   Benzin   Grand   Forks   Hunter   .24,94   US$  Benzin   Humbold   Cooperativ   Service   …5,60   US$ Benzin   Fosston…  16,80   US$    Autoreparatur   4th   Street   Service   ……52 ,09   US$   Autoreparatur   Grand   Rapids  ….66,55   US$  Kevlar-Kanu   Mohawk   Blazer   (naja)   .640,90   US$   Zelt   NorthFace   Skeeter   23,  sagenhaft   gut ...265,00   US$ Therm-A-Rest   5   cm,   prima …  69,95   US$  Cascade   wasserdichter   Bag,   gut   ........19,95   US$   Steuern   insgesamt ..24,63   US$ Telefonat   Duluth...2,30   Dollar
 Lebensmittel   Kanureise..270,76   Dollar  Lebensmittel   Kanureise....20,66   Dollar  Lebensmittel   Kanureise...59,80   Dollar
  7   x   Rye   Flakes …5,25   Dollar   1   x   Rye   Flakes …0,75   Dollar  Lebensmittel   Reise:   Mehl   Nudeln   ....25,03   Dollar
  Lebensmittel   Reise:   Öle,   Erbsen   etc.13,20   Dollar  Canadian   Tire   Blinker   etc. ..54,57   Dollar  Reisekarten   1 :50.000..95,81   Dollar  Canadian   Tire   Sachen   Kanu .12,12   Dollar  Nahrungsmitteltasche,   wasserdicht   .....31,95   Dollar   Vitamine....12,33   Dollar
  Zeitschriften....10,65   Dollar   Autoreparatur .11,40   Dollar  Plastikunterlagen   Zelt..19,39   Dollar Wavetrack   Kanuladen:   Paddel   etc.  .205,11   Dollar  Telefon   München   Bonzi ..8,1 0   Dollar  Sir-Säge,   Kanu-Utensilien..97,27   Dollar Miete   1 8.−25.   Mai....75,00   Dollar  Miete   26.   −   Ende   Mai   (604   Sherburn   St,   R3G  2K9) …75,00   Dollar Miete,   die   ich   vergessen   hatte ..75,00   Dollar
  Miete   im  Voraus   1 1 .−1 8.   Septemb.75,00   Dollar   Klebstoff   Kanu,   4   ( hätte   300   kaufen   sollen) ..8,26   Dollar
350 Wasserdichte   Mappe,   topografisch   ....19,33   Dollar   Klettband   Spritzdecke ..11,25   Dollar    Benzin...20,00   Dollar
  Telefon   München   Bonzi .10,60   Dollar  Telefon   Stanly   Mission   Northern  .2,31   Dollar  Telefon   Leaf   Rapids   Northern ..2,33   Dollar  Paket   Germany   Eltern  ..43,60   Dollar  Paket   Nahrung   Leaf   Rapids …5,50   Dollar Paket   Stanly   Mission ..4,10   Dollar
  Paket   Pukatawagan .26,91   Dollar  Hose …   .22,78   Dollar Camping-Materialien ….14,00   Dollar Wave   Track,   Kanusachen ..161,65   Dollar   Sir   Blinker   Wirbel   etc...19,67   Dollar   Benzin...20,00   Dollar  Post...1,28   Dollar  Spritzdecke,   dickes   Plastik ...41,1 6   Dollar Gewehr   Winchester  120....   150,00   Dollar  Angelschein   Saskatchewan...15,00   Dollar Waffenschein   aa1 73571 6 .....10,00   Dollar   Angelschein   Manitoba ...5,00   Dollar   Jagdschein   Manitoba ..8,00   Dollar  Telefon   Vancouver ....2,34   Dollar
  Telefonat   California ……    11,15   Dollar   Telefonat   Montreal ...3,80   Dollar  Telefonat   Bonzi   Geburtstag  ..18,30   Dollar
  Telefonat   Duluth   Minnesota ..2,30   Dollar  Telefonat   Duluth.....7,04   Dollar  Telefonat   Selkirk ...1,12   Dollar
  Lebensmittel   Winnipeg …7,16   Dollar   Postgebühr   Paket  .26,96   Dollar  Canadian   Tire   Reise ..41,16   Dollar
  Canadian   Tire   Reise …8,62   Dollar Safeway   Lebensmittel ….35,77   Dollar  Wendys   Hamburger ..4,61   Dollar
  Safeway   Lebensmittel….18,67   Dollar  Safeway   Lebensmittel .24,24   Dollar  Safeway   Lebensmittel …1,27   Dollar
  Safeway   Lebensmittel ..2 ,62   Dollar  Winnipeg   Supplys   Kabel .7,87   Dollar  Safeway   Lebensmittel   55,84   Dollar
  Safeway   Lebensmittel….13,83   Dollar  Sir   Riemen...8,82   Dollar   Superstore   Tee .8,54   Dollar Safeway   Äpfel ….5,14   Dollar
  Eatons   Polopark ….3,12   Dollar  Safeway   Lebensmittel  ..11,64   Dollar  Safeway   Lebensmittel …1,87   Dollar
  Safeway   Lebensmittel   .15,79   Dollar  Superstore   Lebensmittel….55,66   Dollar Superstore   Lebensmittel ...9,31   Dollar
  Highland   Super   Value   Öle   etc.…..13,20   US$ Safeway   Muskol :   Wasser   etc. …..18,92   Dollar Marche   Sherbrook   Montreal ….37,16   Dollar Plantation   Montreal …..37,51   Dollar Restaurant   WhiteRiver   Ontario      ……..9,07   Dollar  Taxi   Montreal ……13,00   Dollar   Westrock   Battery   Winnipeg   Solar   Panel…   492.60  Dollar Coronet   Motel,   29.6..49,02   Dollar   Coronet   Motel   30.6. …...49,02   Dollar  Esso   Benzin …..11,65   Dollar Kentucky   Fried   Chicken …..6,67   Dollar  Country   Kitchen …..9,58   Dollar
  Country   Kitchen ..7,34   Dollar Country   Kitchen …41,46   Dollar Benzin   Big   River ….23,00   Dollar Canadian   Tire   Fiberglas ….137,80   Dollar Woolco ….10,94   Dollar   Shell   The   Pas .24,00   Dollar   Telefon   The   Pas   −   München  …17,34   Dollar
  Zugticket   The   Pas   −   Pukata …  32,10   Dollar  Zugfracht   Kanu …… 38,52   Dollar  Battery …. 20,52   Dollar
  Greyhound   Leaf   Rapids   −   Pas   …   12,63   Dollar    Country   Lodging   Thompson ….68,90   Dollar Country   Lodging   Thompson   .68,90   Dollar  Country   Lodging   Thompson….68,90   Dollar Shell   Benzin…..10,00   Dollar Benzin   Thompson…34,00   Dollar
  Greyhound   Thompson   −   Pas ….37,24   Dollar  Northern   Inn   Steak   House ..24,88   Dollar Northern   Inn   Steak   House…6,29   Dollar Northern   Inn   Steak   House …9,00   Dollar Northern   Inn   Steak   House …4,01   Dollar Northern   Inn   Steak   House……8,98   Dollar Seal   River   Abholung ……220,00   Dollar Beluga   Motel   Aug.−Sept. …456,00   Dollar Beluga   Motel ….49,40   Dollar
  Kelseys   Pizza …12,54   Dollar  Kelseys   Pizza, .11,33   Dollar Kelseys   Pizza, ..26,00   Dollar Bazliks   Jewellers ..19,98   Dollar  Bazliks   Jewellers……..31,87   Dollar Bazliks   Jewellers…..19,84   Dollar Bazliks   Jewellers…9,81   Dollar  Bazliks   Jewellers …..28,11   Dollar
  Kelseys   Pizza  …10,10   Dollar      Mc   Taggard   Benzin …23,21   Dollar  Film…..6,84   Dollar       Telefon   Beluga   Motel…13,43   Dollar
  Telefon   Beluga   Motel …..2,76   Dollar       Telefon   Beluga   Motel …..4,90   Dollar Telefon   Beluga   Motel…7,49   Dollar       Telefon   Beluga   Motel …10,00   Dollar Telefon   Beluga   Motel …10,00   Dollar        Telefon   Beluga   Motel..7,49   Dollar Telefon   Beluga   Motel..4,84   Dollar       Telefon   Beluga   Motel …..7,47   Dollar  Telefon   Beluga   Motel…  4,87   Dollar        Telefon   Beluga   Motel  ..8,95   Dollar Bahnticket   Chur   −   Thompson   ………57,78   Dollar
  Total   Ausgaben  ......... ...................10.836  ,68  Dollar
  Total   Ausgaben  ................................233  ,00  Dollar
  Insgesamt   ...................................11 .069  ,68  Dollar
  Insgesamt   .............................................4.938,80  DM
  Gesamt   ................................................19.550,77  DM







Die   Liebe

Pflicht   ohne   Liebe   macht verdrießlich
Wahrheit   ohne   Liebe   macht   kritiksüchtig
Erziehung   ohne   Liebe   macht   widerspruchsvoll
Klugheit   ohne   Liebe   macht   gerissen
Verantwortung   ohne   Liebe   macht rücksichtslos
Gerechtigkeit   ohne   Liebe   macht   hart
Freundlichkeit   ohne   Liebe   macht   heuchlerisch
Ordnung   ohne   Liebe   macht   kleinlich
Sachkenntnis   ohne   Liebe   macht rechthaberisch
Macht   ohne   Liebe   macht   gewalttätig
Ehre   ohne   Liebe   macht   hochmütig
Besitz   ohne   Liebe   macht   geizig
Glaube   ohne   Liebe   macht   fanatisch





Sooooo,lieber Leser, liebe Leserinn,das ist nun das Ende dieser damals fantastischen Solar Kanu Reise da oben den Churchill entlang und in die Hudson Bay, zu den Belugas, den Menschen. es sind nun Jahrzehnte vergangen, seitdem,und Ich habe keine weitere Kanu Reise mehr gemacht.
Ich wünsche Dir alles Gute und Liebe und mögest Du auch mal das Paddel in glasklares Wasser tauchen und an den Ufern sauberer Flüsse campen die süße Luft atmen den Gesang der Vögel hören,mit guten Freunden.

Adeeeeee, Oleeeeeeeee,alles Gute , Wolfgang Schorat






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