Der August 1991 war noch heiß. Aber die Winde wurde heftiger. An manchen Morgen war es sehr stürmisch. Während ich durch Churchill wanderte ging ich zu den Stellen wo ich meine Verkaufszettel angebracht hatte und strich Gewehr aus. In der Bücherei sprach mich dann jemand auf die Nikon an die ich mit mir hatte. Wir hatten ein langes Gespräch. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag um die Küste abzufahren und Polar Bears zu fotografieren.

Es waren nur die beiden deutschen Biologie Studenten noch im Beluga Hotel. Sie wollten dass ich sie zu den Eisbären fahre. Aber das Auto des Hotels war kaputt. Aber als ich abends zurückkam war Denis auf der Veranda und erzählte mir dass ich das Auto wieder benutzen könne. Sie hatte es reparieren lassen. Dieser kostenlose Auto Service einmalig und Nobel von Denis. Es ist aber mehr als superselten unter den Menschen echtes Nobles zu finden. Und das Gefühl das damit verbunden ist Nobel zu sein, ist mehr als eine Rarität unter den Menschen. Ich kenne nur einen einzigen Menschen der das hatte. Das würde ich erst 1992 erfahren.


Die Tage und morgen waren mal klar mal neblig.

Der SonnenuntergangsSchowDown war weiterhin bewegend ruhig in seinem rasanten Raserei Stillstand.

Es gab frische Blaubären und frische Eisbären in Churchill und es gab frische SelbstPortrait eines Reisenden

Die beiden Biologiestudenten waren wieder weggefahren. Ich war für einige Stunden wieder Einzelgast im Hotel. Dann kam die Japanerin. Das Kanu lag weiterhin bereit um auf die Bucht zu fahren.

Abends kaufte die mampfende ängstliche Frau das Zelt doch nicht. Sie hinterließ den Eindruck als ob das Zelt sie verunsichern würde oder ob da ein Ungeheuer wäre und nicht das fabelhaft The North Face Zelt. Später dachte ich noch oft an dieses sagenhaft gute Zelt wenn ich meine Reisen per Flugzeug nach Kreta oder anderen Inseln machte um in den Sanddünen zu zelten. Die Angst Frau sie quasselte ununterbrochen und mampfte zur gleichen Zeit auf etwas herum. Dann nahm ich das Zelt und ging einfach. Ohne etwas zu mampfen. Sie stutzte und mampfte weiter. Ich habe vergessen an wen ich das Zelt dann verkaufte. In meinem Tagebuch ist dafür keine Eintragung, seltsam. Hat diese Mampffrau es etwa aufgefressen.

An dem nächsten Tag holte mich Wayne Bilenduke mit seinem Auto ab und wir fuhren zu seinem Haus. Um das ganze Haus herum waren unter den Fenstern Holzplatten befestig aus denen FakirNägel stachen um zu stechen. Eisbären sind ja keine Yogis die sich per Meditation in einen Seinszustand bringen können der sie außerhalb ihres Körpers bringen kann. Aber wie lange noch wird das dauern bis die Eisbären das auch können?

Dieses obige Foto mit dem Eisbär war der Erfolg für die beiden deutschen Biologie Studenten. Ich fuhr sie am späten Nachmittag zum Wrack und es lagen zwei Eisbären in der Nähe. Die sehr aufmerksam waren. Als wir sie uns etwas näher ansehen wollten stand einer auf und ging mit Tempoverschnellerung auf uns drei zu. Das war dann die Erfahrung der beiden Studenten mit Eisbären sie fuhren am folgenden morgen weiter. Ach ja das Girl das mein Zelt kaufen wollte war auch noch dabei. Das nervöse unsichere Girl. Sie war sehr ängstlich. Denn der Eisbär nahm Tempo auf und so waren wir bald wieder im Auto und fuhren zurück zum Beluga Hotel..

Solche Klötze von Eisbärpower standen da in der Tundra herum und sie waren oft nicht unbedingt gut gelaunt

Es war manchmal riskant mit Wayne Bilenduke dort draußen zu sein. Der Biorhythmus geriet unter Druck und machte sich im Körper bemerkbar.

Diese Bären hatten eine "Mordsaustrahlung". Die wussten noch nicht dass es auch Humor gibt. Wird aber noch kommen.

Wayne Bilenduke hatte keine großen Objektive. Also musste er viel näher an die Bären ran als ich. Ich blieb immer respektvoll an meinen Weltrekord im Wathosenlaufen denkend, zurück 10-15 Meter hinter ihm. Er war aber sicher alles ist gut so. Die beiden dahinten weißen Flecken hatte er im Visier. Einer von den beiden hatte mehr als 100% kein Humor als er uns später sah.

Hier liegt der Eisbär noch gut schlummernd auf seiner weichen Seite und träumt von Seal Steaks.

Aber nun war dem ruhigeren Eisbären auch diese Position von Wayne Bilenduke zu respektlos. Also stand er auf um das ganz klar zu machen.

So verließen wir diese Position und umwanderten  den Felsenrücken an dem der andere Bär schlummernd sich sonnte um braun zu werden. Was ja kommen wird wenn die Hitze weiter gen Norden wandert und das Eis keine andere Lebens Möglichkeit für sie lässt als Braun zu werden. Und so standen wir auf einmal hinter dem anderen Bären der seinen Kopf hob.

Hier nochmal der erste Bär der sehr ruhig uns beide beobachtete und erst als Wayne Bilenduke zu nahe respektlos Fotos machte aufstand. Und unten der Bär der einige Hemdengrößen größer war. Kein Humor im Gesicht. Wird aber noch kommen.

Und der griff dann auch sofort zu um sich diesen Leckerbissen dieser zwei FotoGrafen oder Prinzen oder anderen Sorten von Leckereien nicht entgehen zu lassen.

Angelegte Ohren sind ein wunderbares Zeichen zu zeigen ich mach mich schneller für dich also ich bin gleich bei dir.

Ich machte noch dieses Foto und dann war ich weg. Und auch Wayne Bilenduke konnte gut laufen.

Als der Eisbär oben angekommen war wo wir beide zuvor waren, waren wir schon in dieser Position und konnten sehen wir er uns suchte. Dann fuhren wir los zurück nach Churchill zu Edgars Restaurant.Das war am 23.August 1991

Ich hatte ja mein Gewehr inzwischen an Rosann Wowchuck verkauft. Aber am folgend Tag fand ich unter dem Bett wo Timothy Johnson zuvor geschlafen hatte sein Gewehr das er dort vergessen hatte. Dieses Foto hatte  dann die kleine sehr mutige starke Japanerin gemacht. Hier waren wir beide nochmal am Wrack um Eisbären zu sehen die sie unbedingt sehen wollte.

Auf unserer Bärsuche kamen wir auch an dieser Rakete vorbei. Die Arcas war eine einstufige US-amerikanische Höhenforschungsrakete, die vor allem für Wettermessungen eingesetzt wurde. Der Name steht für "All-purpose Rocket for Collecting Atmospheric Soundings, wobei die ersten drei Buchstaben auch die Abkürzung für den Hersteller Atlantic Research Corporation sind..Die Arcas wurde in den 1960ern in großer Stückzahl produziert. In den ersten zehn Jahren wurden etwa 6000 Starts durchgeführt. Dabei wurde nicht nur von verschiedenen amerikanischen Standorten gestartet, sondern im Rahmen von internationalen Kooperationen auch von McMurdo-Station (Antarktis), Antigua Air Station (Antigua und Barbuda), AscensionCELPAMar Chiquita und Tartagal (Argentinien), BarbadosKindley Air Force Base (Bermuda), Natal (Brasilien), Thule (Grönland), Thumba (Indien), Fort Churchill und Primrose Lake (Kanada), Birdling’s Flat (Neuseeland), Fort Sherman (Panamakanalzone), Kronogård (Schweden) und von Grand Turk Island (Turks- und Caicosinseln). Gegen Ende der 1960er wurde die Arcas durch die preisgünstigere Loki Dart abgelöst.Sagt mal wieder der Edwin Wikipedia

Aber wir wollten Eisbären sehen. Insbesondere „Die Japanerin“. Also suchten wir weiter östlich in der Tundra weiter

Wir beide waren mehr als gewarnt aber wanderten mit unseren Schutzengeln träumerisch sicher dort in der Tundra damals mit dem Gewehr als Sicherheit herum. Dachte ich zumindest. Aber auf das was kam waren wir nicht gefasst und hatten einfach "Glück". Die Japanerin war auch eine Glücksfee.

Das sind die Spuren von einem Tundra Buggy. wahre Monster, mit Reifen so breit wie ein Golf. Einer dieser Tundra Buggy würde die mutige Japanerin und mich vor "Unglück" bewahren. Denn wir beide fuhren mit dem Beluga Hotel Auto in diese Gegend etwas entfernter von Churchill südöstlicher. Dort wanderten wir dann in der Landschaft herum auf der Suche nach Eisbären. Ich hatte ja das Gewehr von Timothy Johnson dabei. Es gab diese Überlandleitungen wegen des Permafrosts in dieser Formation. Wir waren schon eine UhrZeit spaziert und hatten vor uns diese Gruppe von niedrigen Büschen. Da kam plötzlich einer dieser Tundra Buggys vorbeigefahren. Der Fahrer war alleine in dem großen Gefährt und staunte erschrocken dass er uns in dieser Gegend "ZuFuß" sah. Er bot uns sofort an in sein Gefährt zu kommen, und zeigte uns dann in welcher brenzligen Situation wir beide wirklich waren. Denn keine 50 Meter weiter hinter den Büschen lagen diese beiden unteren Eisbären und dösten.

Diese beiden Eisbären aber insbesondere der untere schlafende der würde aber sofort aufstehen und auf den Tundra Buggy zugehen und direkt ans Fenster kommen und herumschnuppern was denn da zu bekommen wäre. Ich hatte davon auch Fotos gemacht wir wir beide da im Tundra Buggy sind und der Eisbär hereinschaut auf Stippvisite sozusagen. Aber die Fotos liegen nun verpackt im Keller unter abertausenden anderer Reisefotos. Das war natürlich perfektes Timing mit diesem Tundra Buggy .Manche würden sagen Zufall. Aber der Zufall ist ja kein „Offenfall“ es fällt ja etwas zu wird also genau passend gemacht, das ist nämlich der Zufall mit einer positiven Mentalität betrachtet. Es ist kein abwertendes irgendetwas irgendwiewas nein, es ist der Moment der Perfektion der Zufall. Und so bekam die Japanerin ihren "Thriller" oder anders formuliert ihren "EisbärBonus". Sie fuhr auch am nächsten Tag weiter.

 Ich war wieder kurze Zeit alleine im Beluga Hotel. Aber bald würden die Jägers kommen sagte mir Denis. Inzwischen erhöhte sich der Takt der Eisbär Wanderungen nach Churchill. Es gab die Eisbär Polizei die Eisbären auch über die Bucht wegtrieb. An manchen Tagen waren mehrere Seals hier an dieser Stelle in der Nähe des Beluga Hotels.

Nun gab es viel kältere Nächte. Die sonst schon schöne Landschaft um Churchill explodierte nochmal in den Herbstfarben und auch ihre Winzigstwälder mit Weiden 10 Zentimeter groß oder anderen Winzigstbäumchen leuchteten.

In Churchill gab es dann vor manchen Häusern diese schönen Schnitzereien mit Werten ihrer Tradition reingeschnitzt.

Ich hatte viel UhrZeit und machte weitere Veranda Nacktfotos für meine Reisenacktfotosammlung. Die irgendwann auf meiner WebSeite schorat.de zu sehen sind. Es gibt noch viele gute interessante Tätigkeiten.


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