Mit dem Solar Kanu

Zur Hudson Bay


Von Schorat





Inhalt

 Von Ile-a-La Crosse  bis Bärphobien, zum physischen Wrack,  nach Stanley Mission                                                                      

 Von Al Frederickson in the Pas bis Pukatawagan und weiter  in Wonne nach Leaf Rapids                                                                  

Von Thompson nach Lake Tadoule und den Sayisi Dene, und das Kanu wird gestohlen,
bis zur Hudson Bay auf dem Seal River   


An der Hudson Bay um Churchill, auf Eisbärkontakt und Beluga Wunder                                   






Von Ile-a-La Crosse bis  zum Seal River an der Hudson Bay



Vor­spiel 

Ei­gent­lich hat­te ich vor, die­se So­lar-‑Ka­nu-‑Ex­pe­di­ti­on mit Paul Ner­ger aus Wetz­lar zu ma­chen. Aber Paul Ner­ger, noch schnell zu Geld ge­kom­men, sag­te mir in der Vor­be­rei­tungs­pha­se:
»Wolf­gang, ich ma­che noch schnell ei­ne   Wel­t-rei­se. Bin in 6 Wo­chen wie­der da.«
Nach sei­nem drit­ten Tag un­ter­wegs, im Flug von Ban­kog nach Ko­sa­mui, stürz­te das Flug­zeug in ei­nem Tro­pen­sturm ab. Das war`s dann für ihn mit der Weltrei­se. Er macht nun sei­ne Wel­trei­se in an­de­ren Teilen der Uni­ver­sums­schöp­fung wei­ter.
Da ich nun wie­der al­lei­ne war, mach­te ich den Bast­ler­geist und Er­fin­der­geist in mir wach. Ich wusste, das ich über lan­ge See­strec­ken zu pad­deln hat­te, mit ca. 400-450 Pfund Ge­wicht im Ka­nu. Das wür­de Arbeit sein. Da wür­de Wind sein, und so wei­ter. Da ich an sau­be­rer En­er­gie in­ter­es­siert bin, bau­te ich mir al­so die Son­nen­kraft auf mein Ka­nu.
Das funk­tio­nier­te sa­gen­haft gut. Wenn ich physisch mü­de war, klemm­te ich den 10 Pfund leich­ten Elek­tro­mo­tor von Min­ko­ta an das Ka­nu, mit sei­nen 17 Pfund Schub­kraft, und schon wur­de ich mit bis zu 7 km/h ru­hig vor­wärts ge­scho­ben.
Mir gin­gen mei­ne schö­nen Au­gen auf, als ich die er­sten Strom­schnel­len um­tra­gen musste und sah, das da in großen Men­gen Ab­fall lag, ins­be­son­de­re Öl­dosen und an­de­re Uten­si­li­en, die je­ne dort le­ben­den so­ge­nann­ten In­dia­ner ein­fach lie­gen ­ließen. Aber auch auf den ab­ge­le­gen­sten In­seln fand ich Öl­behälter plus Zi­vi­li­sa­ti­ons­stof­fe, die zum Ver­bren­nungsmotor­di­lem­ma gehör­ten. Und all das könn­te weg­fallen, wenn die Ein­woh­ner dort ganz ein­fach auf So­la­r­ener­gie um­stel­len wür­den. Es ist ganz ein­fach.
Aber was fiel mir noch auf die­ser Rei­se durch die dort re­la­tiv un­ver­gif­te­te Er­de auf - die Strahl­kraft - sie ist dort viel, viel stär­ker. Die Strahl­kraft, die von der Er­de, den Bäu­men, den Bü­schen, den Blu­men, den Grä­sern kommt - weil dort die Na­tur nicht vergif­tet wur­de durch die Che­mie und de­ren Falsch­heit, al­so den Syn­the­tik­gläu­bi­gen.
Auf die­ser Rei­se wur­de mir noch­ mal ganz klar gemacht, das Che­miefa­schis­mus oder Che­mie­dik­ta­tur in Öko­lie­be ver­wan­delt wer­den muss. Denn es gibt kei­ne Alter­na­ti­ve zur rei­nen Quel­le. Der ra­tio­na­le Che­mie­wahn hat sich nun sei­ne Ei­gen­welt auf­ge­baut, ei­ne schein­hei­li­ge Welt der Täu­schung, die ge­zielt und aber auch aus Igno­ranz die Quel­le ver­gif­tet. Aus die­ser Ver­gif­tungs­quel­le ih­rer Ein­sich­ten baut sie dann ih­re Ge­sund­heit auf für die Welt­ge­mein­schaft, was to­ta­ler Igno­ranzweg ist. Die Che­miebau­ern, die Che­mielob­by, die Che­mie­ir­ren fin­den ja im­mer ande­re We­ge, um zum Zu­ge zu kom­men, ha­ben aber ei­ne Ket­ten­re­ak­ti­on ih­rer Ver­gif­tun­gen über die Er­de ge­legt mit gi­gan­ti­schen Pro­fi­ten, und von die­sen Geld­men­gen sind natür­lich Po­li­ti­ker ge­blen­det, durch ih­re ei­ge­ne Ver­blen­dung, wenn sie mit Gier zur Macht ein­her­geht. Die­se Ket­ten­re­ak­ti­on läuft folgen­der­maßen ab: Da ih­re Gif­te im­mer stär­ker werden und da­mit ei­nen ab­ge­stor­be­nen Erd­bo­den hinter­las­sen, soll die Gen­ma­ni­pu­la­ti­on sie aus dem Wirr­warr ih­rer Gel­di­gno­ranz ret­ten, weil sie ja nun aus die­ser falschen Lo­gik her­aus die Pflan­zen nun noch re­si­sten­ter ge­gen ih­re ei­ge­nen Gif­te ma­chen. Stellt euch das mal vor, was das für schlaue Igno­ranten sind. Und das sol­len eu­re ge­sun­den Le­bens­mit­tel sein. Die che­mi­sche In­du­strie ar­bei­tet al­so dar­an - da­mit ih­re ei­ge­nen Pro­duk­te nicht rei­nes Gift wer­den - sie re­si­sten­ter zu ma­chen. Aber die Gif­te sind ja nicht auf ein­mal NIX oder Gar­nix oder ROHNIX. Sie sind ja noch da und ver­blei­ben im Erd­bo­den und in den Pflan­zen. Und die­se Ir­re ih­rer Lo­gik, die­se Krank­heit ih­rer Che­mie­welt wird auf euch über­tra­gen und ihr be­zahlt auch noch dafür.
Geht mal auf ein Feld, das ge­ra­de ge­pflügt wird, von ei­nem Che­miebau­ern - kon­ven­tio­nel­le Landwirt­schaft - und schaut mal auf den Erd­bo­den. Er ist tot. Da exi­stiert kein Le­be­we­sen mehr in der Er­de, kein Wurm, kein Kä­fer, kei­ne Lar­ve, da exi­stiert nur die Ab­hän­gig­keit von der Igno­ranz­phi­lo­so­phie: »Macht euch die Er­de Un­ter­tan!« an­statt »Liebt die Er­de wie euch selbst«, denn die Er­de ist ja auch mein Näch­ster. Da ist nichts von »Lie­be dei­nen Näch­sten wie dich selbst, lie­be die Na­tur.« Das Gött­li­che ist für die ei­ne große che­mi­sche Keu­le.

Des­we­gen muss die Land­wirt­schaft Öko­lo­gisch wer­den, to­tal, und welt­weit, nein, uni­ver­sal. Denn ei­ne öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft braucht ja kei­ne Gen­ma­ni­pu­la­ti­on und kei­ne Che­mie. Die Öko­lo­gische, bio­lo­gi­sche Land­wirt­schaft braucht ein­fach kei­ne her­bi­zi­den­re­si­sten­te Saat­gut­keu­le, da sie ja kei­ne ein­setzt. Sol­che Ein­sich­ten kom­men ei­nem, wenn man da draußen ist, wo die Ma­ni­pu­la­ti­on der che­mi­schen Wer­be­trom­mel nicht exi­stent ist. Wo die Lob­by der Ver­gif­ter nicht im TV ist, in den Zei­tun­gen, die Schein­welt der Täu­schun­gen von In­du­striegruppen, die al­le ei­nen ver­steck­ten Zer­stör­trip ver­fol­gen, näm­lich Welt­herr­schaft durch ih­re che­mi­schen Seins und Denk­wei­sen. Ich war über­rascht zu er­ken­nen, das Blu­men oh­ne Duft und Gemü­se, das ät­zend schmeckt, hier so­fort er­kannt wird. Die ver­ant­wortungs­lo­se Po­li­tik muss ein­fach um­gan­gen wer­den. Kauft kei­ne un­bio­lo­gi­schen Wa­ren mehr. Ich weiß, das ist bloß mein rosa­ro­ter Traum. Ver­zich­tet auf duft­lo­sen, al­so lieblo­sen Schein der lieblo­sen Blumen­fa­bri­ken, kauft nur bio­lo­gi­sche Pro­duk­te.
So, das war ei­ne der vie­len Ein­sich­ten, die auf dieser Kanurei­se, die wun­der­schön war, pas­sier­te.

 Son­ni­ger Gruß von Scho­rat



Ps: Einiges zu meiner Schreibform.
Ich schreibe Wörter in manchen Situationen in Großformat, damit der Impackt durch das Lesen stärker ist. Schreiben und  Wörter ist für mich eine Kunstform, die ich selber weiter entwickle wo ICH der Schöpfer der Begriffe des Sinns und der Bedeutung bin.




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